Montag, 7. Oktober 2013

Tabouleh mit gebratener Hähnchenbrust

Nach einem schönen ruhigen Wochenende, die Kinder brauchten nicht bekocht werden, sie sind ja auf reisen, hat nun eine neue Woche wieder begonnen und es bleibt wenig Zeit zum kochen. Es musste mal wieder was Schnelles her.

Der Garten muss nun auch so langsam winterfest gemacht werden. Und da meine linke Schulter in diesem Jahr nicht so richtig mitmachte, sind die Hecken auch immer noch nicht geschnitten. Aber ich glaube diese Arbeit werde ich auf das nächste Jahr verschieben.


Zutaten für 2 Personen:
Olivenöl
Salz
125 g Couscous
250 g Tomaten
1/2 Salatgurke
1 kl. Zwiebel
1/2 Bund Petersilie
Saft einer halben Zitrone
bunter Pfeffer
2 Hähnchenbrustfilets
1 Bund Minze
200 g Vollmilchjoghurt



Zubereitung: 
  • 125 ml Wasser zusammen mit einem EL ÖL und einen 1/2 Teel Salz in einer Pfanne aufkochen, vom Herd ziehen und den Couscous einrühren. 5 Minuten quellen lassen 
  • die Tomaten waschen, putzen und in grobe Würfel schneiden 
  • die Gurke waschen, schälen, längs vierteln und in Scheiben schneiden 
  • die Zwiebel schälen und klein hacken
  • die Petersilie waschen, trocken schütteln, die Blättchen von den Stielen zupfen und hacken
  • Couscous mit den Tomaten, Gurke, Zwiebel, Petersilie, 2 EL Öl und den Zitronensaft mischen und mit Salz und Pfeffer würzen 
  • die Minze waschen, trocken schütteln, die Blättchen von den Stielen zupfen und in feine Streifen schneiden 
  • Joghurt mit der Minze verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken 
  • das Fleisch waschen, trocken tupfen. Öl in einer Pfanne erhitzen, Fleisch darin gut durchbraten, salzen und pfeffern 



Das Tabouleh noch einmal abschmecken und zusammen mit der Hähnchenbrust und dem Joghurt servieren.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Erntedank


Heute wird ja nun das Erntedankfest gefeiert, jedenfalls steht es so in meinem Kalender.

Auch ich möchte mich bei Mutter-Natur recht herzlich bedanken. Ich durfte doch vieles in unserem Garten ernten.


Den Anfang machten die Johannisbeeren,




aus ihnen wurde dann

Johannisbeeressig

Johannisbeer-Chutney 

 Fruchtiger Senf mit Johannisbeeren und Feigen





  




die Sauerkirschen meiner Eltern wurden zu einer leckeren Marmelade verkocht und zu diesem

Kirsch-Chutney







den Mangold darf ich immer noch beernten. Einige Portionen habe ich für den Winter auch eingefroren.

Gebackene Pfannkuchen mit Mangoldfüllung

Mangold mit Fischfilet und Kartoffelpürree

Gefüllte Mangoldröllchen mit Tomatengemüse





im Frühjahr habe ich zwei Stellen im Garten mit Braunkappensporen geimpft.

Viel konnte ich nicht ernten, aber für eine leckere Mahlzeit und einige konnte ich trocknen, hat es gereicht.

Braunkappen mit Bouletten und Kartoffelpürree








lecker Kürbisrezepte durfte ich machen

Kürbisauflauf mit Hackfleisch

Hokkaido-Kürbis aus dem Backofen




Über 20 Tomaten-Pflanzen hatte bzw. habe ich zum Teil immer noch. Daraus habe ich dann

Getrocknete Tomaten

Barbecuesauce

Curry-Ketchup

Ziegeunersoße

Tomatenketchup
 
Tomatenchutney

Eingelegte Tomaten

Tomaten-Sauce


und viele andere leckere Gerichte gemacht







Knoblauch habe ich auch im letzten Herbst und im Frühjahr gesteckt. Die Ausbeute war nicht groß. Die Zehen sind recht klein geblieben. Aber was will man bei unserem Klima erwarten.




Ein Auberginepflanze legte ich mir im Frühjahr zu. Stellte sie an einen sonnigen und geschützen Platz in den Garten. Und siehe da, wir konnten die eine oder anderen Aubergine ernten und grillen


Von den Heidelbeeren wurde ein leckeres Fruchtmus für folgende Panna Cotta

Panna Cotta mit Heidelbeerfruchtmus









Diese Pepperonis wurden klein geschnitten und getrocknet




und diese süßsauer eingelegt


Und nun noch die Sonntagsfrage:
Kornelkirschen (Dirndl) oder nicht:

Ja........es sind welche

und daraus wurde dann

Kornelkirsch-Konfiture

einmal mit platten Pfirsichen
und
mit Quitten



Dieser schöne Kürbis ist aus der Komposterde entstanden.

Leider wird er zu Halloween verschnitzt.

Bei uns ist keiner süßsauer eingelegten Kürbis,
außer ich.


10 Kilo gekaufter Weißkohl wurde zu

Sauerkraut selbst gemacht





gekaufte Rote Bete
sind eingelegt worden

Rote Bete einlegen






zwei schöne Seiten Bauchspeck
wurden kalt geräuchert und hängen jetzt im kühlen Keller um noch etwas fester zu werden.







Und der Kater genießt die letzten wärmenden Sonnenstrahlen

Es war für uns ein schöner erntereicher Sommer

Danke


Samstag, 5. Oktober 2013

Quitten-Streuselkuchen

als ich in unserem türkischen Lebensmittelgeschäft Quitten entdeckte, habe ich auch wieder fürchterlich zugeschlagen.
Die Früchte kann man ja einige Zeit an einem kühlen Ort, bei mir ist es die Terrasse, lagern.

Und wer weiß wann ich wieder welche bekomme.
Nun wollen sie aber auch verarbeitet werden.

Und unsere Tochter bekommt am Wochenende wieder Besuch. Diesmal von den Schwiegereltern. Ich backe sehr gerne, unsere Tochter aber auch. Sie ist aber, so wie ich, voll berufstätig. Und sie hat zwei, noch nicht schulpflichtige, Kinder, denen sie einen großen Teil ihrer Aufmerksamkeit schenkt.

Und für zwei Personen lohnt es sich wirklich nicht Kuchen zu backen, zumal meine "bessere Hälfte" kein Kuchen esser ist.

Zutaten für ein Blech: 

200 ml Milch
350 g Butter
750 g Mehl
1 Würfel frische Hefe
525 g Zucker
1/4 Teel gemahlener Zimt
1 Messerspitze gemahlene Gewürznelken
Salz
1 P. Vanillin-Zucker
6 Eier
1 unbehandelte Zitrone
1,5 kg Quitten
1 kg Magerquark
200 g Schmand
2 Päckchen Puddingpulver "Vanillegeschmack"

Zubereitung:
für die Streusel 300 g Mehl, Gewürze, 200 g weiche Butter und 125 g Zucker mit den Knethaken des Handrührgerätes zu Streusel kneten. Die Streusel kalt stellen.

Für den Teig 450 g Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken, Hefe hineinbröckeln, eine Teel Zucker dazugeben. 100 ml lauwarme Milch zugießen und zu einem Vorteig verrühren.
Zugedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Nun 100 g Zucker, eine Prise Salz, Vanillin-Zucker, 1 Ei, 100 ml lauwarme Milch und 75 g geschmolzene, leicht abgekühlte Butter zu dem Vorteig geben und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten.
Nochmal 30 Minuten an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen.  

Für die Füllung in der Zwischenzeit die Zitrone waschen, trocken reiben und die Schale dünn abreiben. Zitrone halbieren und den Saft auspressen. Die Quitten gründlich waschen, schälen, vierteln, Kerngehäuse herausschneiden und das Fruchtfleisch in Spalten schneiden.
Zitronensaft, 300 ml Wasser, 100 g Zucker und Quitten in einem großen Topf aufkochen und zugedeckt bei schwacher Hitze 15-20 Minuten weich dünsten.
Quitten mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf einer Platte auskühlen lassen.
75 g Butter, Zitronenschale und 200 g Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren. Quark, Schmand und Puddingpulver und 5 Eier nach und nach unterrühren.


Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig darauf ausrollen und nochmals 20 Minuten gehen lassen.
Die Quarkmasse daraufgeben und glatt streichen.
Dann die Quitten darauf verteilen und mit den Streusel verstreuen.
Den Kuchen dann im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Umluft für 25-30 Minuten backen.
Heraus nehmen und abkühlen lassen





Der Kuchen ist schon etwas aufwendig, aber die Arbeit lohnt sich. Er hat allen super lecker geschmeckt.

Freitag, 4. Oktober 2013

Kohlrouladen in Specksoße und Salzkartoffeln

nun will der Weißkohlkopf, den unsere Bekannten uns gebracht haben, auch verarbeitet werden.
Und was liegt Näher bei so einem großen Kohlkopf, als Kohlrouladen.

Um die einzelnen Blätter vom Kopf besser abzubekommen, koche ich in einem großen Topf Wasser auf.
Dann kommt der Kohl dort für ein paar Minuten hinein, wird wieder herausgeholt und die ersten Blätter werden abgelöst.
Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis sich keine großen Blätter mehr ablösen lassen.

Die dicke mittlere Blattrippe wird dann flach geschnitten.

Aus dem restlichen Kohl kann man dann noch wunderbar Bayrisch-Kraut oder auch Sauerkraut machen.

Für die Füllung verwende ich je nach Menge der Kohlrouladen:
500 g Rinderhack
1 Ei
1 altes Brötchen
1 Zwiebel, gehackt
Salz
Pfeffer

Das Brötchen einweichen und anschließend ausdrücken. Alle Zutaten zu einem Teig vermengen, genauso wie bei Bouletten. Den Fleischteig auf die Kohlblätter verteilen.

Ich lege immer zwei oder drei Kohlblätter, je nach Größe, übereinander.

Dann werden sie fest aufgewickelt, dazu schlage ich immer den vorderen Teil des Kohlblattes nach oben, dann die beiden Seiten zur Mitte und dann wird gerollt. Nun noch alles mit Küchengarn fest umwickeln und verknoten.
Nun den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen.

Die Kohlrouladen auf die Fettpfanne des Backofens legen und mit etwas Gemüsebrühe angießen. 1-2 Teel Kümmelsaat dazu geben.


Mageren geräucherten Speck in dünne Scheiben schneiden und 3-4 Scheibchen unter den Bindfaden der Kohlroulade klemmen. Bei uns muss immer viel Speck auf die Kohlrouladen, weil unsere Enkeltöchter scharf auf "knusper" sind.
Wenn die Flüssigkeit zwischen durch verbraucht immer wieder mit Gemüsebrühe angießen. Ca. 1 1/2 Stunden garen.
 Für die Soße nun noch mageren geräucherten Speck würfeln und in einem Topf mit ein kleinwenig Butterschmalz auslassen.
Die Kohlrouladen vom Blech nehmen und warm stellen.
Den Bratenfond zu dem Speck gießen.
1 EL Speisestärke mit etwas Wasser verrühren und die Soße damit andicken. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu gibt es Salzkartoffeln.
 

Zwanzig Kohlrouladen habe ich diesmal wieder gemacht, den es macht ja doch etwas Arbeit. Und  wenn schon kaos in der Küche, dann richtig.  Die Überzähligen friere ich roh ein und gare sie erst bei Bedarf.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Kindergeburtstag


 5

Unsere große Enkeltochter ist gestern nun 5 Jahre alt geworden.
Man wo ist die Zeit geblieben--------
sie war doch gerade noch ein Baby.

Diese Muffins


und dieser Kuchen


gingen mit in den Kindergarten, wo schon am Vormittag gefeiert wurde.





Gebacken hat unsere Tochter für ihre Tochter


Sie durfte 6 Freunde einladen. Ein Junge war dabei.

Der arme Kerl hat sich unter den Mädchen fürchterlich gelangweilt.


nach der Kuchenschlacht wurde dann gebastelt.

Unsere Tochter hat 6eckige Spanschachteln besorgt und sie dann weiß grundiert. Nun konnten die Kidis aus Servietten Motive ausschneiden und diese in Serviettentechnik auf die Schachteln kleben.



Ich glaube es hat allen großen Spaß gemacht.
Selbst der "männliche" Gast hat mit Begeisterung mitgemacht.

Natürlich wurden auch noch die üblichen Geburtstagsspiele, wie Topf schlagen und blinde Kuh gespielt.

Die Kästchen wurden dann, nach dem trocknen, noch mit kleinen Geschenken gefüllt, die die Kinder dann stolz mit nach Hause nehmen durften.





Zum Abendessen gab es dann noch dieses Krokodil.



und Hallo-Kitti-Nugets



Ich glaube es hat allen großen Spaß gemacht.


Und heute sind  nun unsere Tochter mit Mann und den 2 Mädels für 10 Tage in den Urlaub geflogen.

PS. im nächsten Jahr werde ich natürlich auch über die Geburtstage meiner beiden anderen Enkel berichten. Mein Blog ist ja noch nicht so alt.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Gyros-Pfanne und Tzatziki

unlängst hatten uns überraschend gute Bekannte kurz besucht, um mir einen großen Weißkohlkopf vorbei zubringen.

Wir haben natürlich auch übers Essen gesprochen. Wie soll es auch anders sein, wenn zwei Frauen zusammen sitzen die gerne kochen.

Da meinte mein Mann, dass er gerne mal wieder Gyros essen würde.

Es gab früher einmal bei uns in der Nähe einen griechischen Imbiss, wo das Gyros richtig toll geschmeckt hat.

Leider hat er schon seit langer Zeit nicht mehr geöffnet.

Nun war ich gefragt.

Im Frosta hatte ich noch 5 Minutenschnitzel vom Schwein, die wurden dann raus geholt und aufgetaut.

Ich finde immer, dass anderes Schweinefleisch beim kurzbraten knurpzig bleibt.

Das Fleisch habe ich gewaschen, trocken getupft und dann in dünne Streifen geschnitten.
In eine Schüssel gegeben, mit reichlich Gyrosgewürz, Olivenöl und einer halbierten, in Scheiben geschnittenen Zwiebel vermengt.
2 große Knoblauchzehen geschält und rein gepresst.
Das alles habe ich ungefähr 3 Stunden ziehen lassen.


Die Gyrosgewürzmischung stelle ich mir selber wie folgt her:

1 EL Oregano, getrocknet
1/2 EL Thymian, getrocknet
1 Teel Pfeffer, schwarz, gemahlen
1 Teel Petersilie, getrocknet
1 Teel Kreuzkümmel, gemahlen
1/2 Teel Koriander, gemahlen
1/4 Teel Senfpulver
und alles gut vermengen.

Für das Tzatziki habe ich 250 g Quark mit 1/4 grob geraspelter Salatgurke, 2 gepressten Knoblauchzehen und etwas Salz verrührt.

Wenn ich größere Mengen Tzatziki mache, verrühre ich 250 g Quark  mit 200 g Créme Fraîche.

Nun eine Bratpfanne ohne Fett erhitzen und das marinierte Fleisch darin scharf anbraten.
Erst nach dem braten salzen, da das Fleisch sonst Wasser zieht und es dann nicht brät sondern in der Pfanne köchelt und dadurch zäh wird.


Zusammen mit dem Tzatziki servieren.

Dazu schmecken Pommes Frites oder Reis. Man kann auch noch Krautsalat dazu reichen

Dienstag, 1. Oktober 2013

Kartoffelsuppe mit Würstchen

und wieder ein Spruch meines Vaters:

Kartoffelsupp, Kartoffelsupp,
die ganze Woch Kartoffelsupp

als wir am Wahlwochenende zusammen mit unserer Tochter und den zwei Kleinen, Entschuldigung einer Großen und einer Kleinen, zum Wahllokal spazierten, kam der Wunsch der Großen auf: sie möchte gerne Kartoffelsuppe essen.

Also macht sich Oma ran und kocht Kartoffelsuppe. Dann hat der Opa auch gleich was zum Mittag, wenn die Oma arbeiten geht. Und das Wetter schreit ja förmlich nach Eintopf und Suppen.

Nun ja, Kartoffelsuppe ist kein großes Ding. Kann Jeder eigentlich kochen. Aber dieser Blog ist ja auch unser Familiekochbuch.

Ich brauche dazu:
Kartoffeln, am besten mehlig kochend
mageren geräuchten Speck
Suppengrün
Wienerwürstchen
Öl
Salz 
Pfeffer
Majoran
Thymian
Gemüsebrühpulver, selbst gemacht



und so gehts:
  • die Kartoffeln schälen, klein schneiden und waschen
  • das Suppengrün putzen, waschen und klein schneiden
  • den mageren Speck klein würfeln
  • den Speck in einem großen Kochtopf in dem heißen auslassen, das Suppengrün dazu geben und anschwitzen. Die klein geschnittenen Kartoffeln dazu geben und mit Wasser auffüllen bis die Kartoffeln bedeckt sind. Etwas Gemüsebrühpulver, Salz, Pfeffer und Majoran dazu geben.
  • alles ca. 30 Minuten leicht köcheln lassen
  • zum Schluß nochmals abschmecken. Die großen Kartoffelstücke, soweit sie nicht zerkocht sind, etwas zerquetschen (da ich meist nur festkochende Kartoffeln kaufe, muss ich die Suppe mit einen Stabmix pürieren)
  • die Wienerwürstchen klein schneiden oder im ganzen in der Suppe erwärmen.
Ich habe dafür keine genauen Mengenangaben, das muss jeder je nach Geschmack für sich heraus finden.

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