Freitag, 20. September 2013

Sauerkraut selbst gemacht

nun ist es wieder Herbstes-Zeit und der Vorrats-Keller muss wieder aufgefüllt werden.
Rotkohl muss gekocht und eingefroren werden, Kohlrouladen werden zubereitet und roh eingefroren.

Aber vor allen Dingen muss frisches Sauerkraut her.

Vor einigen Jahren brachte mich eine Freundin auf die Idee doch Sauerkraut selbst zu machen und gab mir dazu dann ein Rezept.

Dazu braucht man aber große Gläser....woher nehmen???
Kaufen wollte ich keine, da ich ja nicht wusste ob es mir gelingt. Da viel mir unsere Küche im Betrieb ein und siehe da, sie hatten große Gläser vom Sellerie-Salat.

Tschja - was soll ich sagen - es ist gelungen und seit dem mache ich mein Sauerkraut selbst.






Es ist zwar mit etwas Arbeit verbunden, die sich aber durchaus lohnt.







Man braucht nicht viel:
Weißkohl
Salz
große Gläser
eventuell einen Krautstampfer und............Ausdauer

so gehts:


den Weißkohl putzen, viertel und den Strunk entfernen. Auf der Brotmaschine in dünne Scheiben schneiden. Man kann auch einen Gemüsehobel oder wenn vorhanden die Küchenmaschine nehmen.

Nun pro 1 Kilo gehobelten Kohl 20 Gramm (1 gehäufter Esslöfel) Salz untermengen und etwas ziehen lassen.







Nun kommt der anstrengende Teil:

das Kraut muss gestampft werden bis reichlich Saft austritt. Das dauert seine Zeit. Ich mache zwischendurch immer mal eine Pause und beschäftige mich mit etwas anderem.


















 
Jetzt wird es in die großen Gläser verteilt, mit Frischhaltefolie und Deckel verschlossen, für vier bis sechs Tage an einen warmen Ort gestellt.
 

Unbegingt die Gläser in eine Schale oder Schüssel stellen, den durch den beginnenden Gärprozess und dadurch entstehenden Druck laufen die Gläser über, und das ist eine Schweinerei.




Nach den 4-6 Tagen kommen die Gläser in den kühlen Keller.
In etwa 3-4 Wochen ist es dann fertig zum Verzehr.

Das Sauerkraut ist im kühlen Keller ungefähr ein Jahr haltbar.

Wichtig ist aber ,dass das Sauerkraut immer mit Flüssigkeit bedeckt ist. Dazu kann man eine Salzlösung verwenden, oder aber mit halbtrockenen Weißwein auffüllen.

Es können auch Gewürze, wie Kümmel oder Lorbeerblatt dazu geben werden.

Da ich aber mein Sauerkraut immer unterschiedlich zubereite, verzichte ich beim Ansetzen auf die Gewürze.

So werden bei mir in jedem Jahr 10 Kilo, oder sogar mehr, Weißkohl verarbeitet.
In kleinere Gläser gefüllt wird er auch verschenkt.
Wer sich nun an die Arbeit machen will - hier noch ein Tipp - nicht zuviel auf einmal verarbeiten wollen - da verlassen einem die Kräfte. Ich verteile mir die Verarbeitung von 10 kg immer auf vier Nachmittage

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