Donnerstag, 7. März 2019

Rosenkohl-Kartoffeleintopf mit Mettenden

Rosenkohl ist nicht mein Lieblingsgemüse. Meine "bessere Hälfte" mag in aber sehr gern.
Darum bin ich immer auf der Suche nach Rezepten die mir auch schmecken würden.
Dies hier ist so ein Rezept. Es hat mir recht gut geschmeckt.

Die Rezeptmenge reicht natürlich für vier Personen. Wir sind aber nur zu zweit. Aber Eintopf noch mal erwärmt, schmeckt er noch mal so gut.

Rosenkohl ist er auch nicht mehr lange frisch verfügbar. Die Wintergemüse verlassen langsam unsere Gemüsestände. Aber TK-Ware soll ja nach einigen Verbrauchertests auch sehr gut sein. Ich würde aber immer frisches Gemüse vorziehen.



Zutaten für 4 Personen:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 400 g Kartoffeln
ca. 1 kg Rosenkohl
4 Mettenden (à ca. 75 g)
2 EL Öl
125 g durchwachsener, geräuchterter Speck, gewürfelt
1,5 l Gemüsebrühe
2 Stiele Majoran
Salz
gemahlener Pfeffer aus der Mühle
geriebene Muskatnuss

Zubereitung:
  • Zwiebel  schälen und würfeln
  • Knoblauch schälen und hacken
  • Kartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden
  • Rosenkohl waschen, putzen, auf einem Sieb abtropfen lassen und den Strunk kreuzweise einschneiden
  • Wurst in feine Scheiben schneiden
  • Öl in einem Topf erhitzen
  • Zwiebel, Knoblauch und Speck darin kurz anbraten
  • Kartoffeln zufügen und ca. 5 Minuten andünsten
  • Rosenkohl dazugeben und mit Brühe aufgießen
  • aufkochen und zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln lassen
  • inzwischen Majoran waschen, trocken schütteln, Blättchen von den Stielen zupfen und grob schneiden
  • Wurst und Majoran kurz vor Ende der Kochzeit zum Eintopf geben und fertig garen
  • mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken
 

Freitag, 1. März 2019

Bratreis mit Sprossen

Manches mal muss es einfach schnell gehen. Ich bin zwar kein Freund von Fertigprodukten. Allerdings manchmal verwendet können sie auch recht hilfreich sein. Wohl bemerkt manchmal.

Die Schweinebauchstücken mit der Sträke vermengt, ergibt leckere knusprigen Schweinebauchstückchen.



Zutaten für 4 Personen:
100g Mungobohnensprossen
1 Bund Lauchzwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Scheiben Schweinebauch (ohne Schwarte)
3 EL Speisestärke
Salz
Pfeffer
50 g Cashewkerne
3 EL ÖL
2 Beutel Express-Basmatireis
100 ml helle Sojasoße

Zubereitung:

  • Sprossen abspülen und abtropfen lassen
  • Lauchzwiebeln putzen, waschen und in grobe Stücke schneiden
  • Knoblauch schälen und fein hacken
  • Fleisch in Streifen schneiden und mit Stärke, 1 gestrichenen Teel. Salz und 1/2 Teel Pfeffer mischen
  • Cashewkerne hacken
  • in einer großen Pfanne ohne Fett rösten und herausnehmen
  • Öl in der Pfanne erhitzen, Fleisch darin knusprig braten und herausnehmen, evtl. etwas Bratfett abgießen
  • Reis, Lauchzwiebeln und Knoblauch im übrigen Fett ca. 5 Minuten braten
  • Sprossen, Sojasoße und 3-4 EL Wasser zugeben und aufkochen
  • Fleisch darin erhitzen
  • mit Cashewkernen bestreut servieren.

Mittwoch, 27. Februar 2019

Gekochter Schinken die zweite

Im Jahr 2014 habe ich ja schon mal Kochschinken gemacht und im Einmachtopf und Bratschlauch über Dampf gegart. Siehe hier.

Dann dachte ich mir, es muss auch einfacher gehen. Nicht jeder hat einen Einmachtopf. Aber alle haben einen Backofen.

Ich probierte es im Ofen. Nicht nur einmal.

Den Schinken vorbereiten wie hier beschrieben. Es war ein ca. 3 Kilo schwerer Schweineschinken.

Den Backofen auf 90°C Umluft vorheizen.

Den vorbereiten Schinken nun im Bratschlauch für 3 Stunden garen. 

Und das kommt dabei heraus.



Einfach lecker

Dienstag, 26. Februar 2019

Zanderfilet /sous vide gegart

Vor Weihnachten habe ich mir einen Sous-Vide-Garer gekauft. Er hat ein Fassungsvermögen von 6 Liter. Dies ist für zwei bis vier Personen völlig ausreichend.

Darin kann man Lebensmittel bei niedriger Temperatur vakuumiert langsam garen.

Dadurch bleiben die Aromen und Inhaltsstoffe der Lebensmittel zum größten Teil erhalten.


Dies war nun mein erster Versuch und ich muss sagen, es hat super geschmeckt.

Als Beilage gab es Möhren und Brokkolino.

Nun meine Gedanken zu Brokkolino.
Meine Vermutung ist, dass es keine Neuzüchtung ist.
Ich denke der Brokkoli ist in den Treibhäusern einfach hoch geschossen und nun kam jemand auf die super Idee ihn, uns Verbrauchern als super zartes Gemüse zu verkaufen. Das ist aber nur meine ganz persönliche Meinung. Ich lasse mich auch gerne eines besseren belehren.
Ist ja auch in Ordnung. Bevor wertvolle Lebensmittel auf dem Müll landen. Geschmacklich ist er genauso, wie Brokkoli. Nur etwas zarter.

Jetzt aber zu meinem Zanderfilet.

Pro Person habe ich je ein Zanderfilet verwendet.

Den Sous Vide Garer mit Wasser füllen und auf 56 °C aufheizen.

Den Brokkolino und die Möhren putzen. In mundgerechte Stücke schneiden.
Die Kartoffeln waschen und vierteln.

Für die Marinade je eine Knoblauchzehe, etwas Chilischote in Streifen, Abrieb einer unbehandelten Zitrone, etwas Weißwein, ein kleiner Zweig Rosmarin und grobes Meersalz.
Eurer Phantasie sind das keine Grenzen gesetzt.



Nun das Fischfilet halbieren und zusammen mit der Marinade ab in den Vakuumierbeutel und verschweißen. Natürlich unter Vakuum.


Hat der Sous Vide Garer die gewünschte Temperatur erreicht, könnt ihr den Fisch in 20 - 25 Minuten garen. Je nachdem wie dick der Fisch ist.

Etwas Öl oder Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffeln langsam darin garen und bräunen.
Die Möhren in etwas Salzwasser dünsten und nach der Hälfte der Garzeit den Brokkolino hinzufügen.
Das Gemüse in etwas Butter schwenken.

Nun alles auf Tellern anrichten und etwas Fischsud  über den Fisch geben.


Das ist gesunde Küche

Freitag, 22. Februar 2019

Natur Februar 2019

Am 15. Februar 2019 wimmelte es in meinen Krokussen von Bienen.


2018 waren die Krokusse erst im März zu sehen aber noch keine Bienchen unterwegs


Und Mitte Februar 2013 sah es bei uns so aus


Die Zaubernuss blüht jetzt auch.

Donnerstag, 21. Februar 2019

Neues Inhaltsverzeichnis

Es gab seit einiger Zeit kein Inhaltsverzeichnis mehr. Ich hatte es gelöscht, da es nicht mehr auf dem laufenden war.

Einige meiner Leser haben das aber vermisst.

Darum habe ich in den letzten Wochen ein Neues gebastelt und in mehr Rubriken aufgeteilt.

Ich hoffe es gefällt euch.

Mozartcreme mit Marzipan-Schokoherzen

Bei diesem Dessert habe ich etwas geschummelt. Mir fehlte einfach die Zeit die Marzipan-Schokoherzen selbst zu machen. Darum habe ich einfach Schokoherzen von der Lila Kuh gekauft.

Im Rezept unten sind aber die Original-Herzen angegeben.

Geschmacklich fand ich die Creme sehr gut. Die Marzipanherzen haben mir eigentlich nicht gefehlt.
Aber vielleicht versuche ich sie ja auch einmal.


Zutaten für 4 Personen:
200 g schnittfester  Nuss-Nougat
7 EL Milch
50 g Pistazienkerne, gehackt
350 g Schlagsahne
200 g Marzipan-Rohmasse
200 g Zartbitter-Kuvertüre
10 g Kokosfett
Puderzucker
Kakaopulver

Zubereitung:

  • Nougat in Würfel schneiden
  • mit der Milch über einem warmen Wasserbad schmelzen lassen
  • in eine Schüssel geben und etwas abkühlen lassen
  • Sahne steif schlagen und erst 3 EL unter die Nougatmasse rühren
  • dann restliche Sahne und 30 g Pistazien unter die Creme heben
  • Creme in Gläser füllen, mit restlichen Pistazien, bis auf 2 Teel, bestreuen
  • mit Schokoherzen verzieren
  • mindestens 2 Stunden kalt stellen
Das war es dann für mich. Nun geht es aber weiter.
  • Marzipan, auf einer mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche ca. 1 cm dick ausrollen
  • ca. 6 kleine (Durchmesser 4 cm) und ca. 6 große (Durchmesser 6 cm) Herzen ausstechen. Marzipanreste dabei immer wieder verkneten und erneut ausrollen
  • Kurvertüre hacken, mit Kokosfett über einem warmen Wasserbad schmelzen
  • Marzipanherzen darin ganz oder teilweise eintauchen, auf ein Kuchengitter setzen und trocknen lassen
  • mit restlichen Pistazien bestreuen und erstarren lassen
  • Creme mit Kakao bestäuben und mit Marzipanherzen verzieren
  • restliche Herzen anderweitig verwenden

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