Donnerstag, 18. Juli 2019

Porree-Sößchen zu Kurzgebratenem

Habt ihr manchmal auch Lust auf ein schönes kurz gebratenes Stück Fleisch, wie zum Beispiel ein leckeres Steak oder Kalbskotelett. Oder Bratwurst, oder Bouletten.
Und ihr habt keine Idee für eine leckere Soße?
Ich hab sie jetzt für euch.


Zutaten für 2 Personen:
2 Zwiebeln
1 Stange Porree
6 Stiele Oregano
Öl
2 El Tomatenmark
1 El flüssiger Honig
4 EL Apfelessig
Salz
Pfeffer

Zubereitung: 
  • Zwiebeln schälen
  • Porree putzen, waschen
  • alles in Ringe schneiden
  • Oregano waschen, trocken schütteln und hacken
  • Öl in einem Topf erhitzen
  • Zwiebeln und Porree darin anbraten
  • Tomatenmark zufügen und mit anschwitzen
  • Honig einrühren
  • Essig und 400 ml Wasser zugeben, aufkochen
  • mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 5 Minuten köcheln lassen
  • Oregano in die Porree Soße rühren 
lasst es euch schmecken

Mittwoch, 17. Juli 2019

5. Bloggeburtstag

Jetzt habe ich doch tatsächlich den 5. Geburtstag meines Blog verschlafen.
Er wurde nämlich am 14. Juli 2013 geboren.


Nun gut, die Follower und die Kommentare halten sich ja sehr in Grenzen. Ich habe schon oft überlegt den Vorhang vom Küchentheater fallen zu lassen.
Allerdings wird der Blog oft besucht.

Erstmal geht es hier jetzt munter weiter.

Also dann, bis morgen

Dienstag, 16. Juli 2019

Schwedenhappen mit Honig

Jetzt gibt es ja den neuen jungen Matjes.
Was ist eigentlich Matjes? Matjes sind junge Heringe, die noch nicht abgeleicht haben. Dieser wird eingesalzt haltbar gemacht.
An der Nordsee-Küste gibt es jedes Jahr große Feste, wenn die Matjes-Saison beginnt.
Klassisch isst man den Matjes mit klein gehackten Zwiebeln und Gewürzgurke, dazu Pellkartoffeln. Oder aber nach Hausfrauenart in Sahnesoße mit Äpfeln, Gewürzgurken und Zwiebeln.
Grüne Bohnen mit Speck und Bratkartoffeln passen auch hervorragend dazu.
Heute habe ich aber Schwedenhappen damit gemacht. Und morgen wird der Matjes dann gegessen. Ihr müsst ihn nämlich am Tag zuvor einlegen.



Zutaten für 4 Personen:
3 kleine Zwiebeln
4 Stiele Dill
150 ml Weißweinessig
1 Teel Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter
150 g flüssiger Honig
8 Doppelmatjesfilets
neue festkochende Kartoffeln
gute mit Meersalz gesalzene Butter

Zubereitung:
  • am Vortag die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden
  • Dill waschen, trocken schütteln, Fähnchen abzupfen
  • Stiele beiseitelegen und die Fähnchen fein schneiden
  • Essig, 150 ml Wasser, Dillstiele, Zwiebeln, Pfefferkörner und Lorbeer aufkochen
  • Sud ca. 1 Minute köcheln, vom Herd nehmen und in eine Schüssel gießen
  • Dillstiele entfernen
  • Honig im Sud auflösen
  • Dillfähnchen zufügen und den Sud auskühlen lassen
  • Matjesfilets kalt abspülen, trocken tupfen und in ca. 2-3 cm breite Stücke schneiden
  • Matjesstücke in den Sud geben und zugedeckt mindestens 12 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen
  • am nächsten Tag Kartoffeln gründlich waschen und zugedeckt in Wasser ca. 20 Minuten weich kochen
  • Kartoffeln abgießen und pellen
  • Schwedenhappen mit den Pellkartoffeln anrichten
  • die Meersalzbutter dazu reichen

Donnerstag, 11. Juli 2019

Kirschkuchen vom Blech mit Schmandguss

Drei Kilo Sauerkirschen durften wir in diesem Jahr von unserem Kirschbäumchen ernten.
Es ist ja auch nur ein kleines Bäumchen. Und wenn ich ehrlich bin, ist es völlig ausreichend für einen zwei Personen-Haushalt.
Von 1,5 kg habe ich diesen Blechkuchen gebacken, der sehr lecker ist und die restlichen Kirschen wandern dann, für irgendwann, in den Froster.
Zum entsteinen gibt es ja einige Hilfen. Ich habe mich für das kleine Gerät, welches auf den Kirschen abgebildet ist, entschieden. Es zermascht die Kirschen so sehr, wodurch sie auch nicht so sehr saften.

An unserem Süßkirschen-Baum waren alle Kirschen madig. Was sehr schade war. Im nächsten Jahr werde ich rechtzeitig, in der Baumblüte, Gelbfallen aufhängen. Ich hoffe es hilft.




 
Zutaten für ein Blech:
1,5 kg Sauerkirschen
750 g Schmand
400 g Zucker
10 Eier
250 g weiche Butter
1 Päckchen Vanillin-Zucker
1 Prise Salz
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
2 EL gehackte Pitazienkerne zum bestreuen
Backpapier


Zubereitung:
  • Kirschen waschen und entsteinen
  • Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 175 °C  Umluft vorheizen
  • Schmand (da ein Becher 200 g enthält, habe ich den Inhalt aller 4 Becher verwendet), 150 g Zucker und 6 Eier zu einem glatten Guss verrühren
  • Butter, 250 g Zucker, Vanillin-Zucker und Salz mit den Schneebesen des Handrührgerätes cremig rühren
  • nacheinander 4 Eier unterrühren
  • Mehl und Backpulver mischen und unter die Fett-Ei-Masse rühren (ich habe noch ein Ei und etwas Milch zugefügt, da der Teig mir recht fest und zäh vorkam)
  • Fettpfanne des Backofens mit Backpapier auslegen
  • Teig daraufgeben und glatt streichen
  • Kirschen darauf verteilen
  • Schmandguss über die Kirschen gießen
  • im vorgeheizten Backofen auf der zweiten Schiene von unten 40 - 55 Minuten backen
  • herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen
  • mit Pistazien bestreuen




lasst es euch schmecken

Dienstag, 9. Juli 2019

Blumenregal

Beim durchblättern eines Prospektes von einem Discounter habe ich ein Kräuerregal gesehen, welches aus einer Holzpalette gemacht wurde.
Nun gut, man muss das Rad nicht neu erfinden. Diese Idee gibt es schon lange.
Aber manchmal braucht man nur einen Denkanstoß.
Und wir hatten eine Holzpalette, die eigentlich zu Anmachholz für den Kamin verarbeitet werden sollte.
Ich zeigte meiner "besseren Hälfte" das Bild aus dem Prospekt und er war gleich Feuer und Flamme.
Am nächsten Tag ging es auch gleich los.


Zu erst wurde die vordere Seite der Palette abgeschliffen, damit man sich keinen Splitter einreißt.
Unten an den Öffnungen hat meine "bessere Hälfte" jeweils ein durchgehendes, passendes Brett angeschraubt, so entstanden 6 kleine Pflanzkästen. Dann wurde das Holz mit einem Brenner abgeflammt.

Die einzelnen "Kästen" (insgesamt sechs) habe ich dann mit Unkrautflies ausgekleidet. Auf dem Boden jedes Kasten habe ich noch eine zweite schmale Lage Flies gelegt. Das wurde dann mit Reißzwecken befestigt.



Nun noch das Pflanzregal an die Wand schrauben. Oder einen anderen hübschen Platz suchen.


Und jetzt wird bepflanzt.
Insgesamt gehen 18 Pflanzen rein. Es braucht sehr gute Pflanzerde. Man muss auch bedenken, dass man dieses Pflanzregal täglich gießen und mindestens einmal wöchentlich düngen muss. Die Pflanzen haben ja nicht so viel Platz um Nährstoffe aus der wenigen Erde aufzunehmen.


Es sieht aber einfach toll aus

Montag, 8. Juli 2019

Vollkornpasta "Advanced Nourishment"

Meine "besser Hälfte" ist ja nun seit langem Diabetiker.
Auf Nudeln  möchte man aber nicht unbedingt verzichten.
Muss man als Diabetiker auch nicht. Es gibt inzwischen sehr gute Vollkornprodukte.
Als ich das erste Mal Vollkornnudeln verarbeitet hatte, meinte unsere Enkeltochter: sie schmecken nicht.
Inzwischen hat sie sich aber daran gewöhnt und sie schmecken ihr sehr gut. Vollkornprodukte zu verwenden ist auch sehr gesünder.



Zutaten für 4 Personen:
Salz
Pfeffer
600 g Möhren
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl
500 g Rinderhack
300 g Vollkornspaghetti
2 EL Pinienkerne
150 g junger Blattspinat
150 g griechischer Sahnejoghurt
Parmesan

Zubereitung:
  • 3-4 l Salzwsser (1 Teel Salz pro Liter) aufkochen
  • Möhren schälen, waschen und würfeln
  • Knoblauch schälen und fein hacken
  • Öl in einem Topf erhitzen
  • Hack darin krümelig anbraten
  • Möhren und Knoblauch zufügen und kurz mitbraten
  • 3-4 EL Wasser zugeben
  • mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 5 Minuten schmoren
  • inzwischen die Spaghetti im kochenden Salzwasser nach Packungsanweisung garen
  • Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten
  • Spinat verlesen, waschen und trocken schleudern
  • Joghurt in die Hacksoßen rühren / nicht mehr kochen
  • Spaghetti abgießen, dabei 2-4 EL Kochwasser auffangen
  • Nudeln und Spinat unter die Soße heben
  • mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • auf Tellern anrichten und mit Pinienkernen und nach belieben mit Parmesan bestreuen
lasst es euch schmecken

Donnerstag, 4. Juli 2019

Erdbeer-Macchiato

Bei solch einem schönen Wetter möchte keiner lange in der Küche stehen um eine Nachspeise zu zubereiten.
Und im Moment sind die leckeren, süßen Erdbeeren überall im Handel.
Diese Nachspeise ist in ein paar Minuten fertig, Muss dann aber noch mindestens 2 Stunden kühl stehen.


Zutaten für 4 Portionen:
1 Blatt Gelatine
200 g Erdbeeren
2 EL Zucker
50 g Zucker
1 EL frisch gepresster Zitronensaft
200 g Schlagsahne
400 g griechischer Sahnejoghurt
Erdbeeren zum verzieren

Zubereitung:
  • Gelatine in kaltem Wasser einweichen
  • Erdbeeren waschen, putzen und klein schneiden
  • in einen schmalen Becher geben, 2 EL Zucker und Zitronensaft zugeben und fein pürieren
  • Sahne steif schlagen
  • Joghurt und 50 g Zucker verrühren
  • Gelatine ausdrücken, warm auflösen, 2-3 EL Joghurt unterrühren
  • dann alles unter die restliche Creme rühren
  • Sahne, bis auf 4 EL, unterrühren
  • ca. 2/3 des Joghurts in 4 Gläser (à ca. 200 ml Inhalt) verteilen
  • Gläser ca. 1 Stunde kalt stellen
  • übrigen Joghurt und Erdbeermus verrühren und vorsichtig in die Gläser verteilen
  • darauf die übrige Sahne geben und ca. 2 Stunden kalt stellen
  • mit Erdbeeren verzieren
lasst es euch schmecken

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