Mittwoch, 24. August 2016

Orangenwein

Der Herbst klopft ganz zaghaft an die Tür. Auch wenn man es nicht wahr haben will.
Die Zeit der langen Grillabende geht so langsam vorbei. Der Herbst auch seine schönen Seiten.
Zum einen verfärben sich die Blätter der Bäume in tolle Farben und man kann, so weit man hat, vor einem knisternden Feuer im Kamin, sitzen.
Und auch Weihnachten ist nicht mehr weit. Den einen freuts, den anderen grauts.

Eigentlich haben alle Jahreszeiten ihre schönen Seiten. Der Winter bringt Schnee, mal mehr, mal weniger. Der Frühling lässt die Natur erwachen, für mich die schönste Jahreszeit. Der Sommer lässt die Früchte des Frühjahrs und unserer Hände arbeit wachsen, der Gärtner hat dann alle Hände voll zu tun. Und im Herbst kann man dann die Früchte seiner Arbeit ernten und verarbeiten.

Nun aber zu dem Orangenwein. Er ist ein Aperitif. Durch die Orangenschalen hat er einen recht herben Geschmack. Manch einer würde sagen: er macht stumpfe Zähne.

Der Aperitif sollte gut gekühlt in einem Glas mit Zuckerrand serviert werden. Dazu feuchtet man den Rand des Glases mit Zitronensaft an, indem man es in Zitronensaft leicht eintaucht. Danach taucht man es leicht in groben Zucker, den man vorher in ein entsprechend großes Gefäß füllte.


Zutaten für ca. 2 l
1 Handvoll Bio-Kumquast
1 l trockener Weißwein
100 g Puderzucker
100 ml Grappa
2 Bio-Orangen
1 Bio-Zitrone
1 Zimtstange
1 Vanilleschote

Zubereitung
  • den Wein mit den Puderzucker in einen Topf geben und so lange rühren bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat
  • nun den Schnaps dazugeben und verrühren
  • Orangen, Kumquast und Zitrone heiß waschen, abtrocknen, Blüten- und Stielansatz entfernen, längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden
  • Scheiben abwechselnd in ein Glas schichten
  • die Zimtstande und die Vanilleschote längs halbieren und in das Glas geben
  • nun mit dem Wein-Zucker-Grappa-Gemisch auffüllen und 8 Wochen an einem dunklen Ort ziehen lassen
  • dann durch ein Sieb filtern und nochmals durch ein sehr engmaschiges Teesieb filtern und in Flaschen abfüllen.
  • nochmals zwei Wochen in den Flaschen reifen lassen
Gut Ding, will weile haben


Dienstag, 23. August 2016

Feine Nudeln in Schinken-Sahnesoße

Unter der Woche braucht man dann doch mal ein schnelles Gericht. Lecker soll es nach Möglichkeit dann auch noch sein.
Da hab ich was für euch.
Wer mag, kann natürlich seine Nudeln auch selbst zubereiten. Dann dauert es aber erheblich länger.
Die frischen Nudeln aus dem Kühlregal sind geschmacklich recht gut und fix fertig.
Am längsten dauert das vorbereiten der Zutaten.


Zutaten für 2 Personen
1 kl. Zwiebel
50 g grüne Oliven ohne Stein
50 g getrocknete Tomaten in Öl
100 g gekochter Schinken in Scheiben
40 g Parmesankäse im Stück
1 EL Öl
10 g Mehl
150 ml Gemüsebrühe
100 g süße Sahne
Salz
Pfeffer
250 g frische Nudeln (z.B. Tagliatelle)
einige Blätter Basilikum

Zubereitung
  • Zwiebeln schälen und fein würfeln
  • Oliven grob hacken
  • Tomaten abtropfen lassen und in Streifen schneiden
  • Schinken in Streifen schneiden
  • Parmesankäsekäse reiben
  • ausreichend Salzwasser erhitzen
  • Öl in einer großen Pfanne erhitzen, Schinken darin unter Wenden anbraten
  • Zwiebel zufügen, kurz mit anbraten
  • Oliven und Tomaten zufügen, nochmals 1-2 Minuten braten
  • mit Mehl bestäuben, kurz anschwitzen, mit Brühe und Sahne ablöschen
  • mit Salz und Pfeffer abschmecken, aufkochen lassen
  • Parmesan, bis auf einen Esslöffel zum Bestreuen, unterrühren. 3-4 Minuten köcheln, dabei mehrmals umrühren
  • die Nudeln nach Packungsweisung zubereiten
  • Basilikum waschen, trocken schütteln, Blättchen in Streifen schneiden
  • Nudeln in ein Sieb gießen, kurz abschrecken, abtropfen lassen und unter die Soße mengen
  • nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken
Wem die Soße zu dick wird, gießt einfach noch Gemüse und Sahne dazu.

Vorsichtig mit dem Salz umgehen, der Schinken, die Gemüsebrühe und die Oliven sind auch schon gesalzen

Montag, 22. August 2016

Sangria

In der letzten Woche haben wir nun Barbecue-Soße gekocht (die übrigens sehr großen Anklang gefunden hat), Fleisch eingelegt und Salat gemacht.
Nun fehlt nur noch ein süffiges Getränk für die nächste Sommerparty.

Über diesen Sommer braucht man eigentlich nicht zu diskutieren, er wae nicht wirklich ein schöner Sommer. Die Temperaturen gingen immer auf und ab, vor Regen war man sich nie4 sicher.
In dieser Woche soll es wieder einmal schön, darum ist eine eisgekühlte Sangria genau das richtige.

Bereitet nicht zu wenig vor. Sie ist schneller weg als ihr glauben könnt.






Für einen 5 l Eimer braucht ihr:

2 Flaschen kräfigen, trockenen Rotwein
700 ml frisch gepresten  Orangensaft aus dem Kühlregal
200 ml Orangenlikör (z.B. Cointreau)
100 ml Gin
2-3 Bananen
1 Bio-Zitrone
1-3 Bio-Apfelsinen (nach belieben)
1/2 - 1 kl. Melone (je nach Größe)
1 kl. Dose Ananas in Stücken
1 Dose Pfirsich-Spalten
4 kl Zimtstangen

Zubereitung:

  • Wein, Orangensaft, Orangenlikör und Gin in ein 5 l großes Gefäß füllen
  • Ananas und Pfirsich abtropfen lassen, die Pfirsich-Spalten halbieren 
  • an den Apfelsinen und Zitrone den Blüten- und Stielansatz entfernen, die Früchte vierteln und in Scheiben schneiden
  • die Bananen schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden
  • die Melone vierteln, schälen und in mundgerechte Stücke schneiden
  • alles Obst in die Flüssigkeit geben und gut durchkühlen lassen
Serviervorschlag: von einer großen Melone den Boden ein wenig abschneiden, damit die Melone steht. Dann den Deckel abschneiden und die Melone aushölen. Die ausgehölte Melone dann als Bowlen-Gefäß verwenden.

Freitag, 19. August 2016

Fruchtiger Nudelsalat.

Nun haben wir gestern ja Grillfleisch eingelegt. Und was fehlt jetzt noch. Natürlich ein schöner fruchtiger Salat.
Das Rezept dazu habe ich heute für Euch.
Ihr könnt natürlich auch Ananas-Stückchen aus der Dose nehmen, ich bevorzuge aber lieber frische Ananas. Auch die Salat-Creme kann man kaufen, Mayonaise selber machen ist aber auch kein Hit.
Die Mandarinen würde ich aber auch aus der Dose nehmen.
Nun aber zum Rezept

Zutaten für 6 Personen
250 g Nudeln
Salz
1 kleine Dose Ananas, oder frische Ananas
1 Apfel
1 Bund Lauchzwiebeln
1 Dose Mandarinen (abgetropft 175 g)
250 ml Salatcreme
1 Teel Chiliflocken

Zubereitung
  • Nudeln nach Packungsanweisung in Salzwasser bissfest garen
  • Ananas abgießen, klein schneiden / oder frische Ananas schälen, Scheiben schneiden, den harten Strunk entfernen und in Stücke schneiden
  • Apfel waschen, vierteln, entkernen und in Stücke schneiden
  • Lauchzwiebeln putzen, waschen, in Ringe schneiden
  • Mandarinen abgießeb
  • Nudeln mit Obst, Lauchzwiebeln und Salatcreme vermengen
  • mit Chiliflocken bestreuen.

Donnerstag, 18. August 2016

Kräuter-Marinade

Seit ich irgendwann mal gehört habe, dass Firmen die fertig eingelegtes Grillfleisch vertreiben nicht immer das beste und frischeste Fleisch verarbeiten, bin ich dazu übergegangen unser Grillfleisch selbst einzulegen.
Einfach ein schönes Stück Schweinenacken am Stück ohne Knochen kaufen, in Scheiben schneiden, in Marinade über Nacht einlegen und dann Portionsweise einfrieren. So habe ihr die ganze Grillsaison schönes Grillgut zur Hand.
Diese Marinade ist recht, vor allem wenn den Enkelmädels es richtig Spass macht die Thymian-Blättchen von den Stielen zu zupfen. Ich hatte das Glück.

Zutaten für 4 Scheiben Fleisch

2 Zweige Rosmarin
8 Stiele Thymian
4 Knoblauchzehen
4 Streifen Bio-Zitronenschale, dünn geschält
200 ml Olivenöl
Pfeffer
4 Scheiben Fleisch



Zubereitung
  • Nadeln von 2 Zweigen Rosamarin hacken
  • Blättchen von den Thymianstielen abzupfen
  • Knoblauchzehen in Scheiben schneiden
  • Rosmarin, Thymian, Knoblauch und 4 Streifen dünn abgeschälter Bio-Zitronenschale mit 200 ml Olivenöl mischen und pfeffern
  • 4 Scheiben Fleisch mit der Matinade mischen und über Nacht im Kühlschrank marinieren
  • Fleisch aus der Marinade nehmen, abtropfen lassen und grillen

Mittwoch, 17. August 2016

Gebackene Süßkartoffeln mit Thunfischsalat

Bis vor einiger Zeit habe ich mich gegen Süßkartoffeln. Ich dachte immer, sie schmecken so, als ob die normalen Kartoffeln Frost bekommen haben. Und das finde ich widerlich. dann kann man salzen so viel man will, der süße Geschmack geht nicht weg.
Meine "bessere Hälfte" fragt mich dann immer, ob ich das Salz mit dem Zucker verwechselt hätte. Kann natürlich passieren. Passiert mir anscheinend nur im Winter, nach einer Frostperiode.
Wenn ihr mehr über die Süßkartoffel erfahren wollt, dann schaut hier.
So wie ich es sehe, hat sie eigentlich nicht mit der gewohnten Kartoffel gemein.

Koriander ersetze ich immer durch Petersilie, da ich zu denjenigen gehöre, denen Koriander seifig schmeckt.

Es ist tolles Sommergericht an heißen Sommertagen.

Zubereitung für Personen

4 Süßkartoffeln (à ca. 300 g)
3-4 EL gutes Olivenöl
Meersalz
grober Pfeffer
2 Dosen Thunfisch im eigenen Saft
2 rote Zwiebeln
4-5 Stiele Koriander (ich Petersilie)
1 rote Chilischote
Saft einer halben Limetten
150 g Crème fraîche

Zubereitung
  • Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen
  • ein Backblech mit Backpapier auslegen
  • Süßkartoffeln gründlich waschen und der Länge nach halbieren (geht schwer)
  • die Schnittstellen mit 1-2 EL Öl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen
  • mit der Schnittstelle nach oben auf das Blech legen und im heißen Ofen 30-40 Minuten backen, bis die Kartoffeln weich sind
  • für den Salat Thunfisch abtropfen lassen und klein zupfen
  • Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden oder hobeln
  • Koriander (Petersilie) waschen, trocken tupfen, Blätter grob hacken
  • Chili längs einschneiden, entkernen, waschen und fein hacken (nicht vergessen Einweg-Handschuhe anzuziehen)
  • Chili, Zwiebeln, Koriander (Petersilie), Thunfisch, Limettensaft und 2 EL Öl Mischen, mit Salz und Pfeffer würzen
  • den Thunfischsalat auf den Kartoffeln verteilen
  • Crème fraîche glatt rühren und je einen Klecks auf die Kartoffeln setzen und mit Pfeffer bestreuen

Dienstag, 16. August 2016

Mozzarella-Zucchini-Antipasti mit Garnelen

Wer Zucchini im eigenen Garten anbaut, kann nie genug Rezepte parat haben. Denn wenn die Pflanzen sich einmal wohl fühlen, danken sie es einem mit vielen Früchten.
Im letzten Jahr gab es nicht viel zu ernten. Die Zucchinis sind vom Blühtenansatz ganz schnell verfault. Woran es gelegen hat. Weiß ich ich nicht.
In diesem Jahr sieht es besser aus. Einige runde gelbe und grüne Zucchini, sowie zwei Kletterzucchini habe ich vorgezogen. Die meisten Pflanzen wachsen bei unserer Tochter auf dem Grundstück.
Als sie dann für eine Woche im Urlaub waren, beglückten mich die Pflanzen und die habe ich dann süß-sauer nach diesem Rezept eingelegt.

Für Antipasti eignet sich die Zucchini auch recht gut. Da sie aber, so wie ich finde, wenig eigengeschmack hat, muss man schon etwas drauflegen.

Dieses Rezept passt auch wieder gut in LowCarb-Rezeptecke. Es hat nur 4 g Kohlehydrate und dafür aber 28 g Eiweiß. Was will man mehr.

Zutaten für vier Personen 

2 Zucchini (ca. 500 g)
5 EL gutes Olivenöl
Salz
Pfeffer
Zucker
16 geschälte, gegarte Garnelen
1 Bio-Zitrone
1 Chilischote
2 Knoblauchzehen
250 g Mozzarella
1 Beet Kresse



Zubereitung
  • Zucchini putzen, waschen,quer halbieren und längs in dünne Scheiben schneiden
  • 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, Zucchini darin von jeder Seite 2-3 Minuten braun braten
  • mit Salz und Pfeffer würzen und herausnehmen
  • Garnelen waschen, trocken tupfen
  • 1 EL Öl in der Pfanne erhitzen und die Garnelen darin bei starker Hitze ca. 2 Minuten braten, mit Salz und Pfeffer würzen
  • Zitrone heiß waschen, abtrocknen und die Schale fein reiben, Zitrone dann auspressen
  • Chili längs aufschneiden, entkernen, waschen und in Ringe schneiden (dazu am besten Einweg-Handschuhe anziehen)
  • Knoblauch schälen und fein hacken
  • Zitronensaft, Salz und 1/2 Teel. Zucker verrühren
  • 2 EL Öl darunterschlagen, Zitronenschale, Chili und Knoblauch unterrühren
  • Mozzarella in kleine Stücke schneiden
  • mit den lauwarmen Zucchini und Garnelen unter die Vinaigrette mischen
  • Kresse vom Beet schneiden und darüber streuen
Dazu schmeckt Baguette



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