Donnerstag, 17. Januar 2019

Bandnudeln mit Garnelen

Esst ihr gerne Garnelen? Wir ja.

Bis lang habe ich sie immer in der Pfanne gebraten.

Nun habe ich aber in einem Rezept gelesen, dass man sie im Backofen garen kann.

In der Pfanne sind sie mir einfach zu schnell trocken geworden. Im Backofen ist dies nicht so gewesen, sie blieben schön saftig.

An Stelle der Bandnudeln habe ich Vollkornspaghetti verwendet. Aber dies kann man ja nach belieben ändern. Auch die Menge der Garnelen kann man gut seinem eigenen Geschmack anpassen.


Zutaten für 4 Personen:

8 rohe Riesengarnelen (á ca. 30 g ; ohne Kopf und Schale) oder mehr  :-)
Olivenöl
Salz
Pfeffer
2 El Kapern
50 g Oliven ohne Stein
1 kleine Bio-Zitrone
glatte Petersilie, ca. 6 Stiele
Basilikum, ca. 6 Stiele
150 g Kirschtomaten
400 g Spaghetti oder Bandnudeln
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
3 EL Ajvar (scharf oder auch mild)
Parmesan
Backpapier

Zubereiung: 

  • den Backofen auf 175 °C ober/Unterhitze oder 150 °C Umluft vorheizen
  • ein Backblech mit Backpapier auslegen
  • Garnelen abspülen, trocken tupfen und längs halbieren, dabei eventuell den dunklen Darm entfernen
  • mit 2 EL Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer auf dem Blech mischen
  • im heißen Ofen ca. 5 Minuten garen
  • inzwischen reichlich Salzwasser aufkochen
  • Kapern und Oliven abtropfen lassen und beides grob hacken
  • Zitrone heiß waschen, trocken tupfen und in dünne Scheiben schneiden
  • Kräuter waschen, trocken schütteln und die Blätter grob hacken
  • Tomaten waschen und halbieren
  • Nudeln im kochenden Salzwasser nach Packungsanweisung bissfest garen
  • Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken
  • Öl in einer großen Pfanne erhitzen
  • Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten
  • Garnelen, Kapern, Tomaten und Zitronenscheiben zugeben
  • 2-3 Minuten mitbraten
  • Nudeln abgießen, kurz abtropfen lassen und wieder in den Topf geben
  • Garnelenmix, Ajvar und Kräuter untermischen
  • mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • nach Belieben mit Parmesan bestreuen



Mittwoch, 16. Januar 2019

Mehlmotten


Ich glaube jeder kennt sie und hat sie auch schon in seinen Vorräten gehabt. Diese Bister lieben einfach alles was aus Getreide ist.

Mehl, Reis, Speisestärke, Nudeln, Knäckebrot usw.

Die Vorräte kann man dann entsorgen
.
Man erkennt sie an den feinen Gespinsten in und an der Packung. Aber auch an den entwickelten Motten, die dann in der Küche oder Vorratskammer umher fliegen.

Habt ihr einen Befall entdeckt, hilft nur eins. Alles entsorgen.

Und nun glaubt man nicht, dass diese Viecher nur in offene Packungen gehen. Nein, nein. Die fressen sich auch durch verschlossene Packungen.


Dieses Bild habe ich bei Google gemopst. Es wurde von Andy Reago & Chrissy McClarren fotographiert 


Aber es gibt einige Tricks:

- ihr bewahrt eurer Nährmittel in gut verschlossenen Vorratsdosen auf

oder wie mir eine gute Bekannte verriet, sie schweißt ihr Vorräte mit dem Vakuumierer ein. Wenn sich eins der Viecher durch frisst, geht das Vakuum verloren. Nun wisst ihr, dass ein Einbrecher da war.



Ich habe mir jetzt die Mühe gemacht und alle gefährlichen Lebensmittel eingeschweißt.

Freitag, 11. Januar 2019

Mascarpone-Sahne-Creme mit Himbeeren

Zum nahenden Wochenende habe ich jetzt noch ein leckeres Dessert für euch.
Um diese Jahreszeit kann man ruhig auf Tiefkühlware zurückgreifen. Im Sommer sind natürlich frische Himbeeren viel leckerer.
Aber manches mal möchte man auch im Winter den Sommer schmecken.

Die Zubereitung ist wie fast immer sehr leicht.

Mit einer Mascarpone-Sahne-Creme kann recht vielfältige Desserts zubereiten.



Zutaten für 4 Portionen
150 g Mascarpone
200 g Magerquark
250 g Vollmilch-Joghurt
80 g Zucker (für Diabetiker eignet sich Xylit)
100 g Schlagsahne
350 g tiefgefrorene Himbeeren
50 g weiße zimmerwarme Schokolade

Zubereitung:

  • Mascarpone und Quark mit dem Schneebesen des Handrührgerätes glatt rühren
  • Joghurt und Zucker unterrühren
  • Schlagsahne steif schlagen und unter  die Creme heben
  • Himbeeren und Creme abwechselnd in 4 Gläser schichten und ca. 1 Stunde durchziehen lassen
  • von der Schokolade mit einem Sparschäler Späne abziehen und die Creme vor dem servieren damit Verzeiren.

Donnerstag, 10. Januar 2019

Semerrolle mit Rosèsoße und Rosenkohlgemüse

Meine "bessere Hälfte" geht gelegentlich zu einem Preisskat. Das schöne ist, es gibt dort nicht irgend einen Plunder zu gewinnen. Es ist eigentlich immer Fleisch. Neulich waren es sechs Koteletts.

Einmal brachte er mir eine Semerrolle vom Kalb mit. Ich muss gestehen, dass habe ich noch nie gehört und auch noch nie gesehen. Zuerst dachte ich es sei ein Filet. Dann ging aber bei Google auf die Suche.

Quellbild anzeigen


Die Semerrolle nennt sich auch Schwanzstück oder Schwanzrolle. Wenn euch so ein Stück Fleisch unter die Finger kommt, unbedingt mitnehmen.
Es ist sehr schmackhaft und super zart.

Hier kommt nun das Rezept.


Zutaten für vier Personen:
1 kg Semerrolle
1 unbehandelte Orange
Salz
Orangenpfeffer
1 Bund Suppengrün
Öl
1/4 l Rosé-Wein
1/4 l klare Brühe
Rosenkohl
3-4 Zwiebeln
100 g geräucherter magerer Speck
2 El rotes Johannisbeergelee
dunkler Soßenbinder
Butter und Margarine

Zubereitung:

  • Fleisch waschen und trocken tupfen
  • Orange heiß waschen, trockenreiben, die Schale dünn abschälen und in feine Streifen schneiden
  • den Saft auspressen
  • Fleisch mit 2/3 der Orangenschale, etwas Salz und Orangenpfeffer einreiben
  • Suppengrün putzen, waschen und in Stücke schneiden
  • Öl in einem Bräter erhitzen
  • Semerrolle darin rundherum braun anbraten
  • Suppengrün zufügen und kurz mitbraten
  • mit je einem 1/8 Liter Wein und Brühe ablöschen, aufkochen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 1 1/2 Stunden schmoren
  • dabei den Braten ab und zu wenden und nach und nach übrigen Wein und Brühe angießen
  • Rosenkohl putzen, waschen und den Strunk kreuzförmig einschneiden, somit gart der Kohl gleichmäßiger
  • Rosenkohl in kochendem Salzwasser zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 20 Minuten garen
  • Zwiebeln schälen und in dünne Spalten schneiden
  • Speck in kleine Würfel schneiden
  • Fleisch aus dem Bratfondnehmen und zugedeckt ruhen lassen
  • Bratfond durch ein Sieb in einen Topf gießen
  • Johannisbeergelee und Orangensaft zufügen, aufkochen, Soßenbindern einrühren und nochmals kurz aufkochen lassen
  • Soße würzig abschmecken
  • Rosenkohl gut abtropfen lassen
  • Fett erhitzen, Zwiebeln und Speck darin anbraten
  • Rosenkohl zufügen und im Speckfett schwenken
  • Fleisch in Scheiben schneiden mit Orangenschale und Orangenpfeffer bestreuen
  • mit Gemüse und Soße anrichten

Mittwoch, 9. Januar 2019

Senfeier mit Kartoffelpüree

Ein klassisches Rezept für Senfeier findet ihr hier.  So habe ich es seit Jahren gekocht und wir fanden es immer lecker.
Aber auf der Suche nach immer neuen möglichen Rezepten, fand ich dann dieses Rezept.
Meine "bessere Hälfte" fand, dass es ihm viel besser schmeckt als das alte Rezept.
Probiert es doch einfach auch mal auch.
Für mich sind beide Rezepte lecker.

Und es ist wieder einmal recht preiswert, nach den üppigen Feiertagen.


Zutaten für 4 Personen:
Kartoffeln (die Menge muss jeder selbst entscheiden)
Salz
Pfeffer
Zucker
Muskat
1 kleine Zwiebel
ca. 4 EL Butter
2 EL Mehl
250 ml + 100 ml Milch
1Teel Gemüsebrühe
4-5 EL körniger Senf
8 Eier
Cornichons

Zubereitung:

  • Kartoffeln schälen, waschen und in Stücke schneiden 
  • zugedeckt in kochendem Salzwasser für ca. 20 Minuten garen
  • für die Soße die Zwiebel schälen und fein würfeln
  • 2 EL Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten
  • Mehl darüberstäuben und kurz anschwitzen
  • 250 ml Wasser und 250 ml Milch unter Rühren angießen, Brühe einrühren und alles aufkochen
  • bei schwacher Hitze unter Rühren ca. 5 Minuten köcheln
  • Senf in die Soße rühren, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken
  • die Eier wachsweich kochen
  • Kartoffeln abgießen 
  • 100 ml Milch und 2 EL Butter zugeben
  • mit einem Kartoffelstampfer zu einem cremigen Püree stampfen
  • mit Salz und Muskat abschmecken
  • Eier abschrecken, schälen
  • Kartoffelpüree, Eier, Senfsoße und Cornichons anrichten.
😋

Dienstag, 8. Januar 2019

Käse-Schaumomelett

In der letzten Woche war ich mit unserer Tochter neue Wohnzimmerschränke aussuchen und kaufen. Dazu benötigt man schon so einige Zeit.

Darum habe ich mir dieses schnelle und einfache Käse-Schaumomelett ausgesucht.

Als meine "bessere Hälfte" und ich beim essen waren stellten wir fest, dass es viele Abwandlungsmöglichkeiten gibt.

Ich könnte es mir zum Beispiel anstelle der Delikatessgurke auch mit Birne und Preiselbeeren vorstellen. Oder auch Banane mit Emmentaler-Käse.
Scampis mit Knoblauch und Chili oder auch geräuchter Lachs mit Meerrettich.
Last eurer Fantasie nur freien lauf. Fast alles ist möglich.

Auf dem Foto sieht man sehr schön wie der warme Camembert aus dem Omelett läuft.



Zutaten für 2 Personen:
200 g Camembert (60 % Fett)
150 g Gewürzgurken
4 Eier
4 EL Mehl
(oder,oder,oder)

Zubereitung:

  • Käse in Scheiben schneiden
  • Gewürzgurken in kleine Würfelchen schneiden
  • Eier trennen
  • Eiweiß steif schlagen
  • Eigelb, Mehl und 1 Prise Salz verrühren und unter den Eischnee ziehen
  • Ofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze oder 125 °C Umluft vorheizen
  • Öl in einer Pfanne mit Deckel (24 cm Durchmesser) erhitzen
  • die Hälfte der Eimasse hineingeben, gleichmäßig verteilen und zugedeckt bei schwacher Hitze stocken lassen, bis die Unterseite leicht gebräunt ist
  • auf einer Hälfte die Hälfte Käse und 2 EL Gurkenwürfel  verteilen
  • Omelett zusammenklappen
  • im heißen Ofen ca. 3 Minuten backen
  • herausnehmen, aus der Pfanne auf einen Teller gleiten lassen und mit den übrigen Gurkenwürfel bestreuen
  • Das zweite Omelett ebenso zubereiten

Montag, 7. Januar 2019

Kürbisfrikadellen mit Röstkartoffeln

Letzten Freitag habe ich ein Rezept mit Hokkaido-Kürbis hier gepostet. Vielleicht ist bei euch auch noch Kürbis übrig geblieben?

Dann habe ich jetzt eine Verwendungsmöglichkeit.

In dem Frikadellenteig wird frisch geraspelter Kürbis eingearbeitet. Damit bleiben sie schön saftig und erhalten einen besonderen geschmackt.



Zutaten für 4 Personen:

800 g Kartoffeln
Salz
Olivenöl
1 kg Hokkaido Kürbis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
500 g gemischtes Hackfleisch
1 Ei
2 EL grober Senf
4 EL Paniermehl
Pfeffer
100 g Fetakäse
Öl

Zubereitung:

  • Backofen auf Ober-/Unterhitze 200 °C / Umluft auf 175 °C vorheizen
  • Kartoffeln gründlich waschen, in Spalten schneiden, auf ein geöltes Backblech verteilen, mit Salz würzen und mit Olivenöl beträufeln
  • im vorgeheizten Backofen ca. 1 Stunde rösten
  • Kürbis waschen, putzen halbieren, entkernen und Fruchtfleisch in Spalten schneiden
  • 300 g Kürbis grob raspeln, übrigen Kürbis ca. 20 Minuten vor Ende der Garzeit auf dem Kartoffelblech verteilen
  • Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln
  • Hack, Kürbisraspel, Ei, Senf und Paniermehl zu einem glatten Teig verkneten
  • mit Salz und Pfeffer würzen und zu 8 Frikadellen formen
  • Öl in einer Pfanne erhitzen und die Frikadellen darin unter Wenden knusprig braun braten
  • Feta-Käse zerbröseln
  • Ofengemüse mit den Frikadellen anrichten und mit Feta-Käse bestreuen




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