Freitag, 24. Januar 2020

Saftiger Mohnkuchen

Meine "bessere Hälfte" liebt saftigen Mohnkuchen und unsere Tochter hat zu Weihnachten einen gebacken, der nach seinem Geschmack war.
Nun habe ich den Kuchen in der letzten Woche nach dem Originalrezept nachgebacken und wir fanden ihn viel zu süß. Er landete dann in der Mülltonne.
Nun schaute ich mal auf die Verpackung des "Mohn Back" von dem "Backdoktor". Da sind sage und schreibe 33 g Zucker auf 100 g backfertige Mohnmischung drin. Das sind 82 g Zucker und zusätzlich stehen 175 g Zucker im Rezept.
Jetzt habe ich den Mohnkuchen ohne Zuckerzugabe, bis auf den Vanillezucker, gebacken und er war sehr viel besser. Den Zuckerguss habe ich auch nur etwas dezent rauf gemacht.
Zusätzliche Zutaten waren bei mir noch ein kleiner Apfel, Rosinen und gehackte Mandeln.
Natürlich kann man auch Rumrosinen verwenden, was sicherlich noch besser schmecken würde. Aber nicht wenn Kinder mit essen.

















Zutaten für eine 20 cm Durchmesser Springform:
5 Eiweiß
150 g Margarine (ich bevorzuge Butter)
175 g Zucker (habe ich weglassen)
1 Päckchen Vanillezucker
5 Eigelb
1 Messerspitze Salz
1/2 Päckchen Backpulver
250 g Mohn (backfertige Mohnfüllung)
200 g gemahlene Mandeln
125 g Puderzucker
Wasser
Rum (optional)
zusätzlich von mir zugefügt:
1 kleiner Apfel
75 g Rosinen oder Rumrosinen
50 g gehackte Mandeln oder Haselnüsse 

Zubereitung:
  • den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen
  • Eier trennen
  • Eiweiß zu Schnee schlagen und kühl stellen
  • den Apfel schälen und in kleine Stücke schneiden
  • alle Zutaten und den gewürfelten Apfel in eine Schüssel geben und zu einem Teig verrühren
  • anschließend das geschlagene Eiweiß unter den Teig heben
  • Backpapier in eine Springform klemmen und mit der Schere so abschneiden, dass nur noch ein kleiner Rand stehen bleibt
  • den Rand der Form etwas einfetten
  • nun die Masse in die Springform geben und gleichmäßig verteilen
  • den Kuchen im vorgeheizten Backofen ca. 60 Minuten backen / Stäbchenprobe
  • sollte er zu dunkel werden mit Butterbrot- oder Backpapier abdecken
  • Kuchen aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen
  • für den Guss Puderzucker mit Wasser und Rum mischen und mit einem Löffel glatt rühren (Flüssigkeiten nach und nach zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist)
  • die entstandene Masse auf den Kuchen geben und mit einem Messer verstreichen
lasst es euch schmecken


Mittwoch, 22. Januar 2020

Bratwurst-Stew mit Möhren, Steckrübe und Porree

Stew heißt übersetzt: Eintopf. Stew hört sich natürlich viel besser an, als Eintopf.
Und im Winter gibt es doch nichts schöneres als einen durchwärmenden Stew.

Steckrübe / Kohlrübe, Kohlrübe / Steckrübe.
Ich kannte früher nur den Begriff Kohlrübe. Mit der Steckrübe konnte ich nichts anfangen. Inzwischen weiß ich aber das es zwei Begriffe für ein und das selbe Gemüse gibt. So wie z.B. Porree und Lauch.


Zutaten für 4 Personen:
1 kg Steckrübe
2 große Möhren
750 g Kartoffeln
1 Stange Porree
3/4 l Gemüsebrühe
4 Lorbeerblätter
1 EL Pfefferkörner
1 EL Tomatenmark
3 grobe, gebrühte Bratwürste
Öl
Salz
glatte Petersilie

Zubereitung:
  • Steckrübe, Möhren und Kartoffeln schälen und waschen
  • Porree putzen und waschen
  • Steckrübe und Kartoffeln in Würfel, Möhren und Porree in Scheiben schneiden
  • Gemüsebrühe aufkochen
  • Gemüse, Lorbeer, Pfefferkörner und Tomatenmark zufügen
  • zugedeckt ca. 30 Minuten garen
  • inzwischen Bratwürste in dicke Scheiben schneiden
  • kurz vor dem Servieren Öl in einer Pfanne erhitzen
  • Wurstscheiben unter Wenden darin braten und in das Stew geben
  • nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • Petersilie waschen, grob hacken und darüberstreuen
lasst es euch schmecken

Freitag, 17. Januar 2020

Eingelegte Bratheringe zu Bratkartoffeln

Bei meiner Mutter gab es früher öfter eingelegte Heringe. Sie galten damals als ein Arme-Leute-Essen.
Die Meere waren aber auch nicht so überfischt wie heutzutage.
Und frischen Hering zu bekommen ist auch nicht so einfach. Es sei denn, man lebt an der Küste.
Es gibt natürlich auch Fertigprodukte. Aber ich finde, dass sie oft zuviel Säure haben um sie länger haltbar zum machen.
Und selber machen ist nun wirklich kein Hexenwerk.
Es braucht nur etwas Planung. Die Heringe sollten mindestens 48 Stunden eingelegt sein. Dann sind sie richtig durchgezogen.
Natürlich gibt es dazu Bratkartoffeln.


Zutaten für 6 Personen:
5 Zwiebeln
1/2 l milden Weißweinessig
Salz
4 - 5 EL Zucker
3 Lorbeerblätter
2 EL Senfkörner
1 EL schwarze Pfefferkörner
12 küchenfertige grüne Heringe
Mehl
Öl
festkochende Kartoffeln
Butterschmalz
Pfeffer

Zubereitung 48 Stunden vorher:
  • 4 Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden
  • 1/2 Wasser, Essig, 1 1/2 Teel Salz, Zucker, Lorbeerblätter, Senf- und Pfefferkörner in einen Topf aufkochen
  • ca 5 Minuten köcheln lassen
  • Zwiebelringe zufügen und weitere 2-3 Minuten köcheln
  • Sud auskühlen lassen
  • Heringe gründlich waschen und abtropfen lassen
  • Mehl in einen flachen Teller geben
  • Heringe von innen und außen salzen und im Mehl wenden
  • Öl in einer Pfanne erhitzen
  • Heringe darin portionsweise unter Wenden goldbraun braten, in eine Schale legen und auskühlen lassen
  • mit dem ausgekühlten Sud übergießen, bis sie bedeckt sind
  • zugedeckt im Kühlschrank 48 Stunden ziehen lassen
 Weitere Zubereitung:
  • Kartoffeln waschen und in kochendem Wasser ca. 20 Minuten garen 
  • abgießen und die Schale abziehen
  • Kartoffeln auskühlen lassen und in Scheiben schneiden
  • 1 Zwiebel schälen und würfeln
  • Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen
  • Kartoffeln darin unter Wenden goldbraun braten
  • Zwieben zufügen und mitbraten
  • mit Salz und Pfeffer würzen
  • Bratkartoffeln und Heringe anrichten
lasst es euch schmecken

Donnerstag, 16. Januar 2020

Gnocchi-Fleischwurst-Pfanne

Möchte jemand ein schnelles Gericht zubereiten? Dann habe ich was für euch. Es ist in dreizig Minuten fertig.
Ein super schnelles Gericht für den Feierabend.
Zugeben, die Gnocchi sind aus dem Kühlregal.
Meine versuche Gnocchi selbst zubereiten sind immer gescheitert. Aber ich arbeite dran.
Wenn ich ein tolles Rezept gefunden habe, werde ich es auch hier veröffentlichen.



Zutaten für 4 Personen:
1 rote Zwiebel
500 g Fleischwurst
1 EL Öl
Butter
2 Packungen frische Gnocchi á 500 g
400 g Schmand
Salz
Pfeffer
Schnittlauch

Zubereitung:
  • Zwiebel schälen, halbieren und in Streifen schneiden
  • Pelle von der Wurst abziehen und die Wurst in kleine Würfel schneiden
  • Öl in einer Pfanne erhitzen
  • Zwiebelstreifen darin andünsten
  • Wurst zufügen und ca. 3 Minuten braten und herausnehmen
  • Butter im heißen Bratöl schmelzen
  • Gnocchi darin unter Wenden 8-10 Minuten goldbraun braten
  • Wurst-Zwiebel-Mischung unterrühren
  • Schmand und ca. 150 ml Wasser verrühren und unter die Gnocchi-Mischung heben
  • mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in Röllchen schneiden
  • Gnocchi-Pfanne auf Teller anrichten und mit Schnittlauch bestreuen
lasst es euch schmecken

Freitag, 10. Januar 2020

Rosenkohl-Eintopf mit viel Gewürzen / nachgekocht

Dieser Rosenkohl-Eintopf schmeckt auch jedem der keinen Rosenkohl mag, so wie ich.

Die exotischen Gewürze geben dem Eintopf ein gewisses Etwas. Auch eine gute Portion Vitamin C ist dabei.

Und gibt es was schöneres als einen deftigen Eintopf bei nass-kaltem Wetter? Natürlich nicht. Und er ist super lecker.

Das Rezept habe ich aus der Lecker 11/2019.



Zutaten für 4 Personen:
400 g Süßkartoffeln
500 g Rosenkohl
1 Bund Suppengrün
1 Zwiebel
250 g Kabanossi
Öl
1 Bio-Orange (Schale und Saft)
2 Sternanis
gemahlener Piment
Harissa-Gewürzmischung
Salz
Pfeffer
Petersilie

Zubereitung:
  • Süßkartoffeln schälen, waschen und in kleine Würfel schneiden
  • Rosenkohl putzen, waschen und je nach Größe evtl. halbieren
  • Suppengrün putzen bzw. schälen, waschen und klein schneiden
  • Zwiebel schälen und fein würfeln
  • Kabanossi in dünne Scheiben schneiden
  • Öl in einem großen Topf erhitzen
  • die Kabanossischeiben darin rundherum anbraten
  • Kartoffeln, Gemüse und Zwiebel zugeben und mit anbraten
  • 1 l Wasser angießen
  • Orangensaft, Orangenschale, Sternainis, 1/4 Teel Piment und 1 - 2 Teel Harissa zugeben
  • aufkochen und zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln
  • Petersilie waschen, trocken schütteln, Blättchen abzupfen und groß hacken
  • Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Petersilie bestreuen 
lasst es euch schmecken


Mittwoch, 8. Januar 2020

Gratinierte Nudeln mit Hack und Gemüse

Am letzten Wochenende kochte ich für meine Familie diesen Auflauf. Bei der Menge an Zutaten dachte ich schon, wir essen den Rest noch eine ganze Woche.
Aber Irrtum. Es blieb nur noch eine kleine Portion für uns Zwei übrig. Dem nach ist der Auflauf wohl gelungen.
Neben Nudeln befinden sich auch Zucchini und Paprikaschoten darin.




Zutaten für 6-8 Personen:
500 g Spirelli-Nudeln
Salz
Öl
800 g gemischtes Hackfleisch
2 EL Tomatenmark
2 Zucchini
2 Paprikaschoten
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
weißer Pfeffer, gemahlen
400 g geriebener Gouda
Butter



Zubereitung:
  • Zucchini und Paprika putzen, waschen und in kleine Stücke schneiden
  • Zwiebel und Knoblauch schälen, die Zwiebel fein würfeln
  • Nudeln in kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung garen
  • Öl in einer großen Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin anbraten
  • Tomatenmark mit anschwitzen
  • Gemüse und Zwiebel zum Hackfleisch geben und den Knoblauch dazupressen
  • einige Minuten zusammen dünsten 
  • den Backofen auf 225 °C Ober-/Unterhitze oder 200 °C Umluft vorheizen
  • Nudeln abgießen und unter die Hack-Gemüsemischung mischen
  • Nudeln und die Hälfte des Käses vermengen
  • in eine große ofenfeste, gefettete Form geben
  • mit dem restlichen Käse bestreuen
  • Butterflöckchen darauf verteilen
  • im vorgeheizten Backofen 15 Minuten überbacken

lasst es euch schmecken

Dienstag, 24. Dezember 2019

Gesegnete Weihnachten 2019

 

 

 

Ich wünsche allen meinen Lesern ein gesegnetes Weihnachtsfest 2019

und ein gesundes neues Jahr 2020

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