Donnerstag, 7. November 2019

Conchiglioni con spinaci al forno

Pastagerichte passen ja immer. Conchiglioni sind große Muschelnudeln; ca. 140 g. Das füllen ist etwas fumelig und dauert einige Zeit. Es lohnt sich aber.


Zutaten für 4 Personen:
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
400 g gemischtes Hackfleisch
Salz
Pfeffer
1/2 Teel getrockneter Oregano
1 Dose (850 ml) Tomaten
24 - 26 Conchiglioni (große Muschelnudeln)
500 g Blattspinat
1 EL Butter
75 g cremiger Ricotta
250 g Büffelmozzarella

Zubereitung:
  • für die Hacksoße Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein würfeln
  • Öl in einer Pfanne erhitzen
  • Hack darin krümelig braten
  • nach ca. 5 Minuten jeweils Hälfte Zwiebeln und Knoblauch zufügen und mitbraten
  • mit Salz, Pfeffer und Oregano würzen
  • Tomaten samt Saft zufügen, aufkochen und die Tomaten mit dem Pfannenwender etwas zerkleinern
  • alles ca. 10 Minuten köcheln
  • die Nudeln in 2 l kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung nur gerade eben bissfest garen, damit sie beim Füllen nicht auseinanderbrechen
  • Spinat putzen, waschen und abtropfen lassen
  • Butter im Topf erhitzen
  • Rest Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten
  • Spinat zufügen und 3-4Minuten unter Wenden zusammenfallen lassen
  • Ricotta einrühen
  • mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • Nudeln abgießen, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen
  • Mozzarella klein würfeln
  • Ofen vorheizen auf Unter/Oberhitze 225°C oder Umluft 200 °C
  • Hacksoße mit Salz und Pfeffer abschmecken und in vier kleine oder 1 große Auflaufform verteilen
  • Muschelnudeln mit dem Spinat füllen und auf der Soße verteilen
  • mit Mozzarellea bestreuen
  • im heißen Ofen ca. 15 Minuten überbacken

Dienstag, 5. November 2019

Käse-Mohn-Kuchen

Die Adventszeit rückt immer näher. Da wird auch wieder mehr Kuchen und Gebäck gebacken.
Darum möchte ich euch heute den Käse-Mohn-Kuchen von Bäckermeister und Konditor Hannes Weber vorstellen.
Die Herstellung des Kuchen habe ich schon 2018 im WDR-Fernsehen verfolgt.


Durch die Käseschicht auf der Mohnmasse ist der Kuchen sehr schön saftig.

Zutaten für den Mürbeteig für eine Springform mit 28 cm Durchmesser: 
 
60 g weiche Butter
30 g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
120 g Weizenmehl Type 405
1/2 Teel Backpulver
1 Msp.abgeriebene Schale einer
unbehandelten Zitrone






Für die Mohnmasse:

180 g Milch
30 g Butter
45 g Zucker
20 g Honig
150 g Mohn, frisch gemahlen
15 g Mandeln, fein gemahlen
20 g Hartweizengrieß
1 Ei




Für die Käsemasse:

50 g Butter
3 Eier
100 g Zucker (aufgeteilt in 2 x 50 g)
1 Prise Salz
500 g Magerquark
40 g Speisestärke
40 g Vanillepuddingpulver
1 Msp. abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone
ca. 200 g Milch




Außerdem:

30 g Aprikosenkonfitüre
etwas Mehl zum Ausrollen










Zubereitung:
  • für den Mürbeteig weiche Butter, Zucker, Salz und Eigelb in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine gut verrühren
  • das Mehl mit dem Backpulver vermischen und in die Buttermischung sieben, Zitronenschale zugeben und mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine einkneten
  • den Teig in Frischhaltefolie einpacken und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen
  • den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen
  • den kühlen Teig auf einer bemehlten Fläche auf 3 mm Stärke ausrollen
  • mit Hilfe des Springformrandes einen Kreis von 28 cm Durchmesser ausschneiden
  • den Teig auf den gefetteten Springformboden legen, mit einer Gabel mehrmals einstechen und im vorgeheizten Ofen ca. 8 Minuten backen
  • Aprikosenkonfitüre auf den vorgebackenen Mürbeteigboden streichen
  • für die Mohnmasse Milch, Butter, Zucker, und Honig aufkochen
  • Mohn, Mandeln, und Grieß vermischen, dann in die kochende Milch einrühren
  • anschließend etwas abkühlen lassen und das Ei unterrühren
  • die Masse auf den vorgebackenen Boden in der Form geben
  • für die Käsemasse die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und lauwarm abkühlen lassen
  • Eier trennen und die Eiweiße mit 50 g Zucker und 1 Prise Salz mit dem Handrührgerät zu weichem Eischnee aufschlagen
  • den restlichen Zucker, Stärke und Puddingpulver vermischen
  • Butter, Quark und Zitronenschale mit dem Handrührgerät glatt rühren, dann die Stärke-Zuckermischung zugeben und glatt rühren
  • die Eigelbe mit der Milch unter die Quarkmasse rühren
  • Eischnee mit dem Teigschaber unterheben
  • Quarkmasse auf die Mohnmasse geben
  • den Kuchen im auf 190°C vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten backen
  • in dieser Zeit kommt die Käsemasse nach oben
  • dann den Kuchen aus dem Ofen nehmen, an der Seite entlang des Ringes einschneiden und ca. 5 Minuten stehen lassen
  • den Kuchen wieder in den Ofen geben und backen bis der Kuchen erneut nach oben kommt
  • erneut rausnehmen, einschneiden und den Kuchen noch einmal so lange backen, bis er nach oben kommt
  • wieder rausnehmen, einschneiden und in den Ofen geben
  • die Gesamtbackzeit ohne Abstehzeiten beträgt ca. 50 Minuten
  • nach dem Backen den Kuchen in der Form ca. 30 Minuten ruhen lassen
  • den Springformrand lösen und den Kuchen auskühlen lassen

Donnerstag, 31. Oktober 2019

Möhrenstampf mit Senfeiern

Am Ende des Monats sind manche knapp bei Kasse. Diese Gericht passt super zu einen schmalen Geldbeutel und es schmeckt dazu auch noch lecker.
Wenn ich noch eigene Hühner hätte, wären die Eier auch noch umsonst. Obwohl, umsonst wären sie auch nicht, den die Hühner benötigen ja auch Futter und Pflege.
Aber die Kartoffeln und die Möhren sind aus dem eigenen Garten.

Zur Eierauswahl. Entweder kaufen wir Eier von dem Kräuterhof bei uns im Dorf Lübars/Berlin. Da die Nachfrage dort aber recht groß ist, bekommt man meist nur 3 - 4 frische Eier.
Nun gibt es seit einiger Zeit in einer Lebensmittelkette Eier von Landkost-Ei aus Brandenburg. Die nennen sich Brüderchen+Schwesterchen. Hier werden die männlichen Küken mit aufgezogen und nicht, wie es meist üblich ist, lebendig geschreddert. Es wird zwar Bodenhaltung durchgeführt, aber es soll doppelt so viel Platz im Stall und doppelt so viele Futterplätze wie gesetzlich vorgeschrieben geben.




Zutaten für 4 Personen:
500 g Möhren
500 g Kartoffeln
8 Eier
750 ml Gemüsebrühe
25 g Butter oder Margarine
25 g Mehl
250 ml fettarme Milch
2-3 EL mittelscharfer Senf
1 - 1 1/2 Teel Zucker
Salz
Pfeffer
1/2 Bund Petersilie

Zubereitung:
  • Möhren schälen, waschen und in Stücke schneiden
  • Kartoffeln schälen, waschen und halbieren
  • Möhren und Kartoffeln in 500 ml Brühe aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen
  • inzwischen Fett in einem Topf schmelzen, mit Mehl bestäuben, anschwitzen, nach und nach mit 250 ml Brühe und Milch ablöschen und unter Rühren aufkochen
  • Senf unterrühren, mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken und warm halten
  • Petersilie waschen, trocken schütteln und bis auf einige Blätter zum Garnieren, fein schneiden bzw. hacken
  • die Eier wachsweich kochen, abgießen, abschrecken und pellen
  • Kartoffeln und Möhren abgießen, Brühe dabei auffangen und 200 ml abmessen
  • Kartoffel-Möhrenmischung mit einem Kartoffelstampfer grob zerstampfen und die abgemessene Brühe dabei angießen
  • mit Salz abschmecken
  • die Petersilie unter die Soße ziehen
  • Möhren-Kartoffelstampf, Soße und je zwei halbierte Eier mit Pfeffer bestreut und Petersilie garniert auf Tellern anrichten 
lasst es euch schmecken

Mittwoch, 30. Oktober 2019

gebratene Ente nach Alexander Herrmann

Heute komme ich endlich dazu einen Blogbeitrag über die perfekte Ente von Alexander Herrmann zu schreiben.
Wer ist Alexander Herrmann: man kennt in aus dem Fernsehen, er ist ein Sternekoch, sein Posthotel in Wirsberg ist seit 1869 in Familienbesitz. Mehr dazu findet ihr hier.
Die Töchter unserer Nachbarin hatten im März diesen Jahres an einem Gewinnspiel eines bekannten Kinder-Radiosenders teilgenommen und eine Familienkarte für eine Show von ihm gewonnen.
Da die Familie auch weiß, dass ich gerne koche und auch den Alexander gerne sehe, haben sie mich als ein Familienmitglied mitgenommen. Das hat mich sehr gefreut.
Seine Ente, die er dabei vorgestellt hat, fand ich wirklich super. Der Vorteil an dieser Zubereitungsart ist, dass man eine oder auch zwei Enten einige Tage zuvor zubereiten kann z.B. wenn man Gäste erwartet.

Allerdings muss man sich für eine schmackhafte Soße etwas einfallen lassen.
Dazu bietet sich Entenklein an. Z.B. die Flügel, Hals und eine grob gewürfelte Zwiebel in einem Topf anbraten und mit Entenfond ablöschen. Mit Salz, etwas Pfeffer und Thymian würzen und leise einige Zeit köcheln lassen.
Nun kommen wir aber zur eigentlichen Ente.

Zutaten für zwei Personen:
1 Ente  (ca. 1,2 bis 1,4 kg)
Salz

Zubereitung:
  • die Ente unter fließend kaltem Wasser kurz abbrausen, mit Küchenkrepp trockentupfen und den Bürzel abschneiden
  • anschließend mit Salz von innen und außen würzen
  • nun mehrfach in Klarsichtfolie von allen Seiten straff einwickeln
  • auf dem Gitter des Backofen auf der mittleren Schiene bei 70 °C Umluft 11 Stunden garen (ihr habt richtig gelesen 11 Stunden, es ist kein Schreibfehler) (Handelsübliche Klarsichtfolie lässt sich bedenkenlos bis 120 °C erhitzen)
  • nun die Ente aus dem Ofen nehmen, bei Zimmertemperatur etwas abkühlen lassen und vorsichtig die Folie aufschneiden und von der Ente abziehen
  • nun entweder die Ente direkt weiterverarbeiten oder in frische Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank lagern. Sie ist 2 bis 3 Tage haltbar
  • man kann sie aber auch im Tiefkühler lagern, da ist sie dann 3 bis 4 Wochen haltbar
  • (sollte die Ente gefroren sein, muss diese vor der Weiterverarbeitung aufgetaut werden)
  • den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vorheizen
  • die Ente 30 Minuten vor dem servieren auf einem Backgitter in die Mitte des Backofens schieben
  • darunter ein Backblech hineinschieben (beim Rösten der Ente tritt Fett aus der Haut aus, dieses wird auf dem Blech aufgefangen und verbrennt dann nicht im Ofen
  • ca. alle 10 Minuten sollte man das entstandene Fett aus dem Blech abgießen
  • nach 25 bis 30 Minuten ist die Ente perfekt knusprig 
  • aus dem Ofen nehmen, auf ein Scheidbrett setzen, 3 bis 4 Minuten ruhen lassen und anschließend in Portionstücke zerteilen
Die Beilagen sind je nach Geschmack euch überlassen.

lasst es euch schmecken

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Sauerbraten mit selbstgemachten Kartoffelknödeln

Sauerbraten ist auch so ein Lieblingsgericht aus meiner Kindheit. Meine Mutter hat das Fleisch früher in einer Weinessig-Marinade eingelegt mit Lorbeerblatt, Piment, Pfefferkörner usw.. Die genaue Zusammenstellung weiß ich leider allerdings nicht. Hat mich früher ja auch nicht wirklich interessiert. Den Sauerbraten hat immer meine Mutter gemacht und meine "bessere Hälfte" mag ihn durchaus gar nicht.
Jetzt ist ja meine "bessere Hälfte" immer noch zur Reha und da wollte ich mir mal einen Sauerbraten gönnen.
Nun ist meine Mutter schon einige Jahre nicht mehr da, also kann ich sie nicht mehr fragen. Und dieser fertig eingelegte Sauerbraten der schmeckte mir schon nicht mehr als meine Mutter ihn verwendet hat. Man kann ja nicht die Fleischqualität in diesen Packungen einschätzen.
Aber in meiner Rezeptesammlung bin ich auf ein leckeres Rezept gestoßen.


Zutaten für 4 Personen:
250 ml Rotwein-Essig
250 ml trockener Rotwein
1 Teel Pfefferkörner
1 Teel Wacholderbeeren
3-4 Gewürznelken
2 Lorbeerblätter
1 Bund Suppengrün
1,2 kg mageres Rindfleisch aus der Keule
2 Zwiebeln
Salz
Pfeffer
Öl
Zucker
750 g mehlig, kochende Kartoffeln
125 g Mehl
1-2 Eier
geriebene Muskatnuss
1 Scheibe Toastbrot
etwas Butter
Speisestärke
saure Sahne

Zubereitung:
  • Essig, 3/8 Liter Wasser und Rotwein in einen Topf geben und aufkochen. Pfefferkörner, Wacholderbeeren, Nelken und Lorbeer zufügen. 2 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Von der Herdplatte nehmen und auskühlen lassen
  • Suppengrün schälen bzw. putzen, waschen und in grobe Stücke schneiden
  • Fleisch waschen, in eine Schüssel legen, Suppengrün zufügen, mit dem Sud übergießen, so dass der Braten möglichst völlig bedeckt ist
  • zugedeckt ca. 24 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen
  • Zwiebeln schälen und vierteln
  • Fleisch aus der Marinade heben und mit Küchenpapier trocken tupfen
  • Sud durch ein Sieb gießen und dabei auffangen
  • Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen
  • Öl in einem Bräter erhitzen, Fleisch darin unter Wenden kräftig anbraten
  • Suppengrün und Zwiebeln zufügen und unter Wenden kurz mit anbraten
  • mit dem Sud ablöschen und kräftig mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen
  • kurz aufkochen lassen und dann zugedeckt ca. 2 Stunden bei mittlerer Hitze schmoren
  • Kartoffeln waschen und in kochendem Wasser ca. 25 Minuten garen
  • Kartoffeln abgießen, abschrecken und abtropfen lassen
  • anschließend pellen und noch heiß durch eine Kartoffelpresse drücken
  • auf eine Platte ausbreiten und auskühlen lassen
  • Mehl darüberstreuen
  • Eier verschlagen, dazugeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen
  • den Teig rasch zu einem glatten Teig verkneten, in lange Rollen formen und kalt stellen
  • inzwischen Brot fein würfeln
  • Butter in einer Pfanne erhitzen, die Brotwürfel darin unter Wenden knusprig braten
  • herausnehmen und auf einer Lage Küchenpapier abtropfen lassen
  • Teig zu Knödeln formen, jeweil mit einigen Brotwürfeln füllen
  • Knödel in leicht kochendes Salzwasser geben, kurz aufkochen und ca. 25 Minuten in siedendem Wasser ziehen lassen
  • Fleisch aus dem Bräter nehmen und warm stellen
  • Soße durch ein Sieb gießen, in einem Topf auffangen
  • Gemüse und Zwiebeln durch das Sieb passieren
  • Speisestärke mit der sauren Sahne und etwas Wasser glatt rühren und die Soße damit binden
  • Braten in dünne Scheiben aufschneiden und mit der Soße auf Tellern anrichten
  • Kartoffelknödel mit einer Schaumkelle herausnehmen und dazureichen
dazu schmeckt Rotkohl

lasst es euch schmecken

Montag, 21. Oktober 2019

Gebackenes Hähnchen mit Quitten

Da meine Quittenbäume jedes Jahr gut tragen, bin ich auch immer auf der Suche nach neuen Rezepten.
Dieses Rezept habe ich schon im letzten Jahr ausprobiert.
Die leicht säuerliche Quitte passt wunderbar zu geschmorten oder gebratenen Fleischgerichten.
So wie es Pflaumen oder Äpfel auch tun.


Zutaten für 4 Personen:
2 Quitten
1 Pack. Vanillezucker
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Zweige Rosmarin
1 Teel Fenchelsamen
1 küchenfertiges Hähnchen (ca. 1,5 kg)
Salz
Pfeffer
1 EL flüssiger Honig
4 EL Zitronensaft
200 ml Apfelsaft
Alufolie

Zubereitung:
  • Quitten abreiben, waschen, vierteln, entkernen und in dicke Spalten schneiden
  • mit dem Vanillezucker in einer Schüssel mischen
  • Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln
  • Rosmarin waschen und Nadeln abzupfen
  • Fenchel in einem Mörser zerstoßen
  • Hähnchen in 10 Stücke teilen: Flügel und Keulen abtrennen, Keulen jeweils im Gelenk halbieren
  • Brustfilets links und rechts vom Brustknochen schneiden und jeweils halbieren
  • Hähnchenstücke abspülen und trocken tupfen
  • mit Salz, Pfeffer und Fenchel würzen
  • Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Umluft vorheizen
  • Hähnchenstücke, Quitten, Zwiebel, Knoblauch und Rosmarin in einer ofenfesten Form mischen
  • mit Honig und Zitronensaft beträufeln
  • Apfelsaft zugießen
  • mit Salz und Pfeffer würzen
  • im vorgeheizten Backofen ca. 1 Stunde backen 
Dazu passen Röstkartoffeln und grüne Bohnen.

lasst es euch schmecken

Freitag, 18. Oktober 2019

Hirschgeschnetzeltes

Wild geht es jetzt hier weiter.
Meine "bessere Hälfte" kann ich nicht für Wildfleisch erwärmen. Und noch ist er zur Reha, deshalb wird gekocht was ich mag.
Dabei ist Wildfleisch so gesund. Die Tiere wachsen ganz natürlich auf. Sie bekommen keine Antibiotika. Das Fleisch ist schön mager.
Wenn man dann noch in der glücklichen Lage ist, einen Förster in seiner Nähe zu haben der regelmäßig frisches Wildfleisch anbietet, besser kann es nicht sein.
Ich musste leider auf TK-Ware zurück greifen. Geschmacklich war es aber super und eine meiner Quitten konnte ich wieder verarbeiten.


Zutaten für 2 Personen:
300 g Hirschgulasch
3 Schalotten
1 reife Quitte
Öl
100 ml Weißwein
100 ml Fleischbrühe bzw. Fond
1 Lorbeerblatt
3 Wacholderbeeren
3 Stiele Thymian
Salz
Pfeffer
Speisestärke
saure Sahne

Zubereitung:
  •  Hirschfleisch abspülen und trocken tupfen, dann in feine Streifen schneiden
  • Schalotten schälen und klein würfeln
  • von der Quitte den pelzigen Pflaum abreiben, waschen, schälen und um das Kerngehäuse herum abraspeln
  • Fleisch portionsweise in heißem Öl anbraten, herausnehmen und beiseite stellen
  • Schalotten im Bratfett anbraten
  • Fleisch wieder dazugeben, mit Weißwein ablöschen und einkochen lassen
  • Fleischbrühe, Lorbeerblatt, Wacholderbeeren, Thymian, Salz und Pfeffer mit den Quittenraspeln zum Fleisch geben
  • zugedeckt schmoren, bis das Fleisch weich ist
  • etwas Speisestärke mit saurer Sahne verrühren und die Soße damit binden
lasst es euch schmecken

Printfriendly