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Montag, 24. April 2023

Kasseler-Steak mit Apfel-Zwiebel-Senfsoße und Kartoffelpüree

Es ist mal wieder ein einfaches und schnelles Gericht. Es stand in 30 Minuten auf dem Tisch. Und lecker war es auch.

Heute gibt es Rezept für eine Person, welches sich auch leicht vervielfältigen lässt.

 


Zutaten für eine Person:

1 oder 2 ausgelöste Kasselerkotelett
2 EL Butterschmalz
1 rote Zwiebel
1 kleiner Apfel
1 Schuß Weißwein
100 ml klare Brühe oder Wasser
1-2 Teel grober Senf
1 Teel Zucker
1 Teel Speisestärke
2 mittelgroße Kartoffeln
50 - 75 ml Milch
Butter

Zubereitung:

  • Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser garen
  • Fleisch waschen, trocken tupfen
  • Fett in einer kleinen Pfanne erhitzen
  • Fleisch darin darin bei mittlerer Hitze unter Wenden ca. 6 Minuten braten
  • Zwiebel schälen, quer halbieren und in Scheiben schneiden
  • Apfel schälen, viertel, Kerngehäuse entfernen, Viertel in Spalten und dann in Stücke schneiden
  • Fleisch herausnehmen und warm halten
  • Zwiebel und Apfel im Bratfett ca. 5 Minuten andünsten
  • Brühe oder Wasser zugießen und ein Schuß Weißwein
  • aufkochen und 2-3 Minuten köcheln 
  • Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren und die Soße damit binden
  • Kartoffeln abgießen, dämpfen, Milch und ein großes Stück Butter zufügen, alles erhitzen und mit dem Kartoffelstampfer zerstampfen
  • Soße mit Zucker und Senf abschmecken
  • Püree, Fleisch und Soße anrichten

lasst es euch schmecken

Freitag, 3. März 2023

Mini-Apfelstrudel mit Marzipan und Vanillesoße

diese kleinen Apfelstrudel eignen sich wunderbar als Dessert, aber auch als kleines Gebäck für die Kaffeetafel.

Strudelteig und auch Blätterteig selbst herzustellen ist schon recht Zeitaufwendig, da kann man schon getrost auf die Fertigware im Kühlregal zurück greifen.


Zutaten für 12 Stück:

1 Packung (250 g) Strudel-, Filo- oder Yuftateig (10 Blatt / Kühlregal
3 Äpfel (ca. 600 g; z.B. Elstar
2 EL Zitronensaft
100 g Marzipanrohmasse
11 EL Zucker
Zimt
3 EL Butter
1 Packung Vanillesoße (zum Kochen)
1/2 l Milch
100 g Schlagsahne
Backpapier


Zubereitung:

  • Teigblätter bei Zimmertemperatur ca. 10 Minuten ruhen lassen
  • Äpfel schälen, vierteln, entkernen
  • Viertel lägs in 3 Spalten, dann in feine Scheiben schneiden, mit Zitronensaft beträufeln
  • Marzipan reiben, mit den Äpfeln mischen
  • 8 EL Zucker und 1 Teel Zimt mischen
  • ein Backblech mit Backpapier auslegen
  • Ofen vorheizen (Ober-/Unterhitze 200 °C /Umluft 180 °C)
  • Butter schmelzen
  • ein Geschirrtuch mit kaltem Wasser anfeuchten und auf der Arbeitfläche ausbreiten
  • ein trockenes Tuch darüberlegen
  • 6 Teigblätter aus der Packung nehmen
  • 1 Teigblatt auf die Geschirrtücher legen 
  • Teigblatt halbieren
  • eine Hälfte dünn mit Butter bestreichen, andere Hälfte darauflegen
  • mit 1 Teel Zimtzucker bestreuen
  • Teigstreifen nochmals quer halbieren
  • 1-2 EL Apfelfüllung auf ein Ende jedes Teilstücks geben
  • Seiten leicht über die Füllung schlagen und von der Füllung her aufrollen
  • Mini-Apfelstrudel mit der Nahtseite nach unten auf das Backblech legen
  • aus den übrigen Teigplatten ebenso 10 weiter Ministrudel rollen





 








  • Strudel dünn mit Butter bestreichen
  • übrigen Zimtzucker darüberstreuen
  • im heißen Ofen auf der zweiten Schiene von unten 15-20 Minuten backen
  • Soßenpulver mit 3 EL Zucker und 6 EL Milch glatt rühren
  • Rest Milch aufkochen
  • angerührtes Soßenpulver einrühren und ca 1 Minute köcheln lassen
  • vom Herd nehmen und abkühlen lassen
  • Sahne halbsteif schlagen und zugedeckt kalt stellen
  • kurz vor dem Servieren Sahne locker unter die Soße heben
  • Strudel aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen
  • lauwarm mit Soße anrichten
  • übrige Soße dazu reichen


 lasst es euch schmecken

Dienstag, 25. Oktober 2022

Grützwurstgröstl

Blutwurst ohne Pelle knusprig gebraten. Dazu Kartoffelpüree und selbst gekochtes Apfelkompott. Röstzwiebelringe gehören natürlich auch noch dazu. 

Meine "bessere Hälfte" meinte: das könntest du öfter kochen. So wird es dann auch wohl geschehen.


Zutaten für 4 Personen:

750 g Äpfel
100 ml klarer Apfelsaft
2 EL Zitronensaft
1 EL Zucker
800 g festkochende Kartoffeln
Salz
Muskat
3 Zwiebeln
2 EL Mehl
2-3 EL Butterschmalz
150 ml Milch
1 EL Butter
400 g Blutwurst
1 EL ÖL

Zubereitung:

  • für das Kompott die Äpfel schälen, vierteln und entkernen
  • Äpfel fein würfeln, mit Apfelsaft, Zitronensaft und Zucker in einem Topf aufkochen
  • zugedeckt bei mittlerer Hitze 3-4 Minuten köcheln lassen und vom Herd nehmen
  • Kartoffeln schälen, waschen, je nach Größe halbieren und in Salzwasser garen
  • inzwischen Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden
  • Zwiebelringe und Mehl mischen, sodass die Zwiebelringe rundherum dünn damit überzogen sind
  • Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen
  • die Zwiebelringe darin goldgelb braten
  • auf Küchenpapier abtropfen lassen
  • Milch und Butter in einem Topf erhitzen
  • Kartoffeln abgießen, durch eine Kartoffelpresse in die heiße Milch drücken und unterrühren
  • Püree mit Salz und Muskat abschmecken, warm halten
  • Wurst aus der Pelle lösen
  • Öl in einer Pfanne erhitzen
  • Wurst hineinbröseln und bei starker Hitze unter Wenden kräftig anbraten
  • Kartoffelpüree, Apfelkompott, Blutwurst und Zwiebelringe auf Tellern anrichten

lasst es euch schmecken

Mittwoch, 26. Februar 2020

Kasselerbraten mit Apfel

Den Kasselerbraten habe ich diesmal in einem Bratschlauch zusammen mit Äpfeln und Zwiebeln zubereitet. Der Vorteil ist natürlich auch, dass man sich nicht um den Braten kümmern. Er schmurgelt ganz allein im Ofen vorsich hin. Er braucht nicht übergossen werden, dass passiert in Bratschlauch ganz von selbst. Gerade bei einer so kleinen Menge Fleisch kann es recht schnell passieren das es austrocknet.
Das Fleisch wird super saftig und zart. Auch der Apfel passte richtig gut dazu.



Zutaten für 2 Personen:
2 Zwiebeln
1 Apfel
1 Teel getrockneter Oregano
400 g bis 500 g Kasselernacken im Stück, ohne Knochen
Pfeffer
1 Stück Bratschlauch
Kartoffeln, mehlig kochend


Zubereitung:
  • den Backofen auf 200 °C vorheizen (Umluft ist nicht empfehlenswert)
  • Zwiebeln schälen, halbieren und in 1/2 cm dicke Streifen schneiden
  • Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in 1 cm dicke Spalten schneiden
  • Zwiebeln und Äpfel mit Oregano mischen
  • Kasseler pfeffern
  • Bratschlauch auf ein Backblech legen und nach Packungsanweisung vorbereiten
  • Apfel-Zwiebel-Mischung in den Bratschlauch geben
  • Kasseler daraufsetzen und 200 ml Wasser zugießen
  • Bratschlauch schließen und je nach Herstellerangaben einschneiden oder auch nicht
  • Fleisch im unteren Ofendrittel 45 Minuten garen
  • inzwischen Kartoffelstampf zubereiten
  • Kasseler herausnehmen und kurz ruhen lassen
  • Bratschlauch vorsichtig aufschneiden, da heißer Dampf entweichen kann
  • Apfel-Zwiebel-Mischung mit Flüssigkeit in eine Schüssel geben
  • Kasseler in Scheiben schneiden, mit der Apfelmischung und Kartoffelstampf anrichten
bei uns gab es noch einen Rest Sauerkraut vom Vortag dazu.

lasst es euch schmecken

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Kürbis-Apfel-Chutney

Von einer Freundin habe ich einen riesigen Hokkaido-Kürbis bekommen. Den hat sie aus Samen des Vorjahres gezogen. Da muss wohl ein Gartenkürbis seinen Samen mit im Spiel gehabt haben.

Zum Geburtstag unserer Enkeltochter habe ich dann daraus eine Kürbissuppe gekocht.

Nun war aber immer noch reichlich übrig, da viel mir ein Rezept von Kürbis-Apfel-Chutney in die Hände.











Lecker sagt ich nur. Fast ein ganzes Glas habe ich vor ein paar Tagen mit Putenbrustaufschnitt auf Butterbrot gegessen.

Dunkel und kühl gelagert hält sich das Chutney mindestens 6 Monate, wenn man es nicht schon vorher aufgegessen hat.



Für 6 Gläser à 220 ml

40 g frischer Ingwer
2-3 rote Chilischoten
100 g Zwiebeln
800 g Hokkaido-Kürbis
200 g Zucker
2 säuerliche Äpfel (à 150 g, z.B. Elstar)
Salz
200 ml Apfelsaft
120 ml Apfelessig

Zubereitung
  • Ingwer dünn schälen und fein hacken
  • Chili längs halbieren, entkernen und in feine Streifen schneiden
  • Zwiebeln schälen und fein würfeln
  • Kürbis waschen, halbieren, das weiche Innere und die Kerne mit einem Esslöffel herauskratzen
  • Kürbis mit Schale auf der groben Seite einer Reibe raspeln
  • ungeschälte Äpfel rund um das Kerngehäuse ebenso raspeln
  • Kürbis, Äpfel, Zwiebeln, Ingwer, Chili, Zucker, 1 Teel Salz, Apfelsaft und Apfelessig in einem weiten Topf mischen und unter Rühren aufkochen
  • das Chutney bei mittlerer Hitze 30 - 40 Minuten offen kochen lassen, bis eine mit dem Rührlöffel auf dem Topfboden gezogene Spur sichtbar bleibt
  • das Chutney mit Hilfe eines Einfülltrichters randvoll in saubere Twist-off-Gläser füllen, verschließen und 5 Minuten auf den Deckel stellen, umdrehen und auskühlen lassen

Freitag, 31. Juli 2015

Apfelsuppe

Kaltschale ist im Sommer was leckeres, sei es aus Kirschen, Aprikosen oder anderen Früchten.
Sie ist ein erfrischender Genuss.

In dem Buch von Helga Henschel "Suppen nach Alphabet" fand ich diese Apfelsuppe.

Wer den Weißwein in der Suppe nicht mag, kann ihn gut und gerne gegen Apfelsaft austauschen.

Da die Suppe kalt richtig lecker schmeckt, kann man sie überall mit hinnehmen. Sei es ins Büro, zum Picknick oder sonstigen Unternehmungen.

Mit Birnen oder Aprikosen gekocht, kann ich mir diese Suppe auch gut vorstellen




























==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Apfelsuppe
Kategorien: Kaltschale
Menge: 3 bis 4 Portionen

Zutaten

500GrammÄpfel
40GrammSago
80GrammZucker
1Zitrone
250mlWeißwein oder Apfelsaft
375mlWasser

Quelle


Helga Henschel "Suppen nach Alphabet"
Erfasst *RK* 28.07.2015 von
Kornelia Seipel

Zubereitung

  • Äpfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und in Scheiben schneiden
  • Zitrone auspressen und über die geschälten Äpfel gießen
  • Zucker, Wasser und Sago in einen Topf geben und aufkochen lassen
  • Apfelscheiben dazu geben und garen bis der Sago weich ist
  • den Wein / Apfelsaft hinzugeben und abschmecken
Bei Bedarf noch mit etwas Zucker nachwürzen
=====

Montag, 21. Juli 2014

Blutwurst mit Apfelscheiben und Kartoffel-Majoran-Stampf

Wie einige bestimmt schon mit gekommen haben, essen wir gerne Blutwurst.

Man kann sie nicht nur im Darm erhitzen, sondern, wenn man das Glück hat eine feste Blutwurst zu bekommen, auch braten.

Als Beilage passt nicht nur Sauerkraut. Obst ist eine leckere Alternative, so wie in diesem Rezept.

Oh, war das lecker.




==========REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4
Titel: Blutwurst mit Apfelscheiben und Kartoffel-Majoran-Stampf
Kategorien: Pfannengericht
Menge: 2 Portionen

Zutaten

500GrammKartoffeln
Salz
Muskat
1großeZwiebel
2Blutwürste
3-4StieleMajoran
2klein.Äpfel
2Essl.Öl
150mlMilch
1Essl.Butter

Quelle

Erfasst *RK* 18.07.2014 von
Kornelia Seipel

Zubereitung

  • Kartoffeln schälen, waschen und zugedeckt in Salzwasser ca. 20 Minuten garen
  • Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden
  • Wurst aus der Haut lösen und in dicke Scheiben schneiden
  • Majoran waschen, trocken schütteln, Blättchen von den Stielne zupfen und hacken
  • Äpfel waschen, trocken reiben, die Kerngehäuse mit einem Apfelstecher ausstechen und in Ringe schneiden
  • in zwei großen Pfannen je 1 EL Öl erhitzen. Apfelscheiben darin unter Wenden 3-4 Minuten braten. Herausnehmen, warm halten
  • Wurstscheiben im heißen Bratfett unter Wenden ebenfalls 3-4 Minuten braten, herausnehmen und ebenfalls warm halten
  • Zwiebeln im Bratfett ca. 2 Minuten braten
  • die Kartoffeln abgießen, erwärmte Milch und Butter zugeben und mit dem Handrührgerät zu Püree verarbeiten. Majoran unterrühren. Mit Salz und Muskat abschmecken
  • Kartoffelpüree, Äpfel, Wurst und Zwiebeln auf Tellern anrichten
=====








Samstag, 21. Dezember 2013

Gedeckter Apfelkuchen

meine "bessere Hälfte" ist ja nun schon seit Anfang April in Pension.

Aber manchmal zieht es ihn noch zu seinen alten Kollegen zurück. So wollte er in der letzten Woche  ihnen noch einen Weihnachtsbesuch abstatten.

Da kam natürlich die Frage: bäckst du mir einen Kuchen?

Kein Problem.

Dann erfolgte der Anruf bei den Kollegen und sie meinten doch spontan ja, aber Bitte den mit den Rumrosinen

Also ein gedeckter Apfelkuchen.

Einer reicht aber nicht für alle. Ich darf dann mal gleich zwei backen.

Zutaten für eine Springform mit 26 cm Durchmesser:
300 g Mehl
1 Prise Salz
150 g gemahlenen Mandeln (ohne Haut)
300 g Zucker
2 P Vanillin-Zucker
1 Ei
150 g Butter
40 g Speisestärke
1/4 Teel Zimt
1,2 kg Äpfel (Boscop)
3 El Paniermehl
100 g Rosinen
100 ml Rum
125 g Puderzucker
2-3 El Zitronensaft
Mehl für die Arbeitsfläche
Fett und Paniermehl für die Form


Zubereitung:
  • die Rosinen am Tag zuvor in dem Rum einweichen
  • für den Teig Mehl, Salz, 75 g Mandeln, 175 g Zucker, 1 Päckchen Vanillin-Zucker, Ei und Butter in Flöckchen in eine Rührschüssel geben
  • mit den Händen (Einmalhandschuhe) zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten
  • 2/3 des Teiges auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis mit einem Durchmesser von 34 cm ausrollen
  • die gefettete und mit Paniermehl ausgestreute Springform damit vorsichtig auslegen
  • mit einer Gabel mehrmals einstechen
  • übrigen Teig auf Backpapier oder Frischhaltefolie zu einem Kreis von 26 cm Durchmesser ausrollen
  • ebenfalls mit einer Gabel mehrmals einstechen
  • Form und Teigplatte mindesten 45 Minuten kalt stellen
  • den Backofen auf 175 °C /Umluft 150 °C vorheizen
  • in der Zwischenzeit 75 g gemahlene Mandeln, Stärke, Zimt, 125 g Zucker und 1 Päckchen Vanillin-Zucker in einer großen Schüssel mischen
  • Äpfel schälen, vierteln, und das Kerngehäuse herausschneiden
  • die Apfelviertel nochmals halbieren und in dünne Scheibchen schneiden
  • mit den Rosinen in die Schüssel geben und alles gut vermischen
  • das Paniermehl gleichmäßig auf den Tortenboden streuen, die Apfelmischung darauf verteilen und mit dem Handrücken fest andrücken
  • Teigdeckel daraufsetzen und den Rand vorsichtig andrücken
  • nun für 55-60 Minuten auf zweiter Schiene von unten backen
  • aus dem Ofen nehmen, auf ein Kuchengitter setzen und mit einem Messer sofort vom Springformrand lösen
  • ca. 15 Minuten auskühlen lassen
  • Puderzucker und Zitronensaft glatt verrühren und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen
  • Kuchen vollständig auskühlen lassen. Am besten über Nacht
  • aus der Form lösen und auf einer Tortenplatte anrichten 

Das zu schmeckt Schlagsahne

Mittwoch, 27. November 2013

Bratapfel-Konfitüre

oder auch.......Äpfel aus Nachbars-Garten. Auf dem Nachbarsgrundstück unserer Tochter steht ein Apfelbäumchen, von den Besitzern total missachtet.
In jedem Jahr blüht dieses Bäumchen wunderschön und trägt auch reichlich Früchte.
Nur die Besitzer wollen sie nicht, was für uns unverständlich ist.
Sicherlich die Äpfelchen sind nicht riesen groß, es macht schon arbeit sie zu sammeln, zu schälen und zu verarbeiten.
Dafür wird man aber mit einem ganz tollen Apfelmus oder Kompott oder was man sonst noch daraus macht, belohnt.
Uns taten die Äpfel jedensfalls leid und unsere Tochter fragte den Nachbarn ob wir sie aufsammeln können.
Und.... er sagte ja.
Nun ist meine "bessere Hälfte" bzw. Küchenhilfe über den Zaun gestiegen und hat Äpfel gesammelt. Es kamen über 3 Zehnlitereimer zusammen.
Vormittags hat ER geschält und das Kerngehäuse entfernt.
Nachmittags habe ich Apfelmus gekocht.
So sind 18 Gläser Apfelmus zusammen gekommen, die dann die "Kurzen" über den Winter wegmampfen können.
Aber ich habe sie nicht nur vermust, sondern auch diese leckere Bratapfelkönfitüre daraus gekocht.




Zutaten:
1200 g vorbereitet Apfelstückchen

300 ml Apfelsaft
50 g Rumrosienen
2 cl Amaretto
500 g Gelierzucker 3:1
Saft einer halben Zitrone
1/2 Teel gem. Zimt  










Zubereitung:
  • die kleinen Apfelstückchen mit dem Apfelsaft, den Rosinen, dem Amaretto, dem Zitronensaft und dem Zimt in einen großen Topf geben und aufkochen lassen 
  • die Apfelstückchen solange köcheln lassen, bis der Apfel langsam anfängt zu zerfallen. Das geht je nach Apfelsorte langsamer oder schneller 
  • nun den Gelierzucker dazugeben und alles 3 Minuten sprudelnd kochen lassen 
  • anschließend in die heiß ausgespülten Twist-Off-Gläser füllen, verschließen und für 10 Minuten auf den Deckel stellen 
  • umdrehen und auskühlen lassen.

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