Mittwoch, 27. November 2013

Bratapfel-Konfitüre

oder auch.......Äpfel aus Nachbars-Garten. Auf dem Nachbarsgrundstück unserer Tochter steht ein Apfelbäumchen, von den Besitzern total missachtet.
In jedem Jahr blüht dieses Bäumchen wunderschön und trägt auch reichlich Früchte.
Nur die Besitzer wollen sie nicht, was für uns unverständlich ist.
Sicherlich die Äpfelchen sind nicht riesen groß, es macht schon arbeit sie zu sammeln, zu schälen und zu verarbeiten.
Dafür wird man aber mit einem ganz tollen Apfelmus oder Kompott oder was man sonst noch daraus macht, belohnt.
Uns taten die Äpfel jedensfalls leid und unsere Tochter fragte den Nachbarn ob wir sie aufsammeln können.
Und.... er sagte ja.
Nun ist meine "bessere Hälfte" bzw. Küchenhilfe über den Zaun gestiegen und hat Äpfel gesammelt. Es kamen über 3 Zehnlitereimer zusammen.
Vormittags hat ER geschält und das Kerngehäuse entfernt.
Nachmittags habe ich Apfelmus gekocht.
So sind 18 Gläser Apfelmus zusammen gekommen, die dann die "Kurzen" über den Winter wegmampfen können.
Aber ich habe sie nicht nur vermust, sondern auch diese leckere Bratapfelkönfitüre daraus gekocht.




Zutaten:
1200 g vorbereitet Apfelstückchen

300 ml Apfelsaft
50 g Rumrosienen
2 cl Amaretto
500 g Gelierzucker 3:1
Saft einer halben Zitrone
1/2 Teel gem. Zimt  










Zubereitung:
  • die kleinen Apfelstückchen mit dem Apfelsaft, den Rosinen, dem Amaretto, dem Zitronensaft und dem Zimt in einen großen Topf geben und aufkochen lassen 
  • die Apfelstückchen solange köcheln lassen, bis der Apfel langsam anfängt zu zerfallen. Das geht je nach Apfelsorte langsamer oder schneller 
  • nun den Gelierzucker dazugeben und alles 3 Minuten sprudelnd kochen lassen 
  • anschließend in die heiß ausgespülten Twist-Off-Gläser füllen, verschließen und für 10 Minuten auf den Deckel stellen 
  • umdrehen und auskühlen lassen.

Kommentare:

  1. Rumrosinen! Genau so muss das sein. Und ich bin mir ganz sicher, dass viele Leute lieber Rosinen essen würden, wenn die vorher eingeweicht würden.

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    1. ich weiß auch nicht, warum so viele Leute keine Rosinen mögen. Ich habe sie früher meiner Mutter beim backen immer weggenascht.

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  2. Kann man sicher auch ohne Rosinen zubereiten ;-)
    Ich bin auch so eine Rosinennichtmögerin!

    Aber deine Marmelade sieht köstlichst aus!

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    1. Vielleicht würdest du die Rumrosinen aber mögen, so wie die Turbohausfrau schreibt. Und die 50 g sind ja verschwindent gering. Geht natürlich auch ohne. Sie sieht nicht nur köstlich aus, sieh ist es auch

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