Montag, 27. Juli 2015

Kirschsirup

Die letzte Woche war bestimmt durch die Kirschernte.
Natürlich müssen dann die Früchte auch zügig verarbeitet werden. Denn lange kann man sie nicht aufheben, sie fangen dann an zu schimmeln.


Der Baum meines Vaters ist schon ziemlich hoch. Deshalb haben wir den Baum auch gleich bei dieser Gelegenheit etwas eingekürzt.

Kirsch-Streusel-Kuchen und Kirschsuppe habe ich in den letzten Wochen gebacken bzw gekocht. Auch Kirschkonfitüre mit Schuß wurde gemacht. Für den Schuß verwendete ich Kirschwasser.

Nun aber zu dem Kirschsirup.

Für den Sirup habe ich 1800 g entsteinte Kirschen verwendet.

Es werden 1800 ml Wasser aufgekocht in den man 1800 g Zucker, 80 g Zitronensäure auflöst und dann die Lösung 5 Minuten köcheln und abkühlen lassen.


In der Zwischenzeit die Kirschen entsteinen.

Wenn die Zuckerlösung dann abgekühlt ist, gibt man die Kirschen hinein, zerdrückt sie mit einem Kartoffelstampfer und gibt noch eine Zimtstange dazu.
Jetzt lässt man alles einige Stunden ziehen.


Nun filtert man alles durch ein Mulltuch, kocht den Sirup noch mal auf und füllt ihn in sterilisierte Flaschen.



Er schmeckt lecker mit gekühlten Mineralwasser oder mit Sekt. Ein Drittel Sirup und zwei Drittel Mineralwasser oder Sekt. 


Meine große Enkeltochter meinte: Oma, dein Kirschsaft geschmeckt genial.

Kommentare:

  1. Das ist schon toll, wenn man eigene Früchte einkochen kann. Das ist dann der Lohn für die viele Arbeit, die ein Garten macht.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh ja, und der größte Lohn ist dann ein Lob der Enkeltochter.

      Löschen

Printfriendly