Mittwoch, 7. Januar 2026

Deftiger Rouladentopf mit Zwiebeln, Speck und Gurke

Was gibt es schöneres, wie ein Schmorgericht in der kalten Jahreszeit. Wer keine Lust hat, Rouladen zu wickeln, macht einfach diesen Schmortopf. Er schmurgelt auf dem Herd leise vor sich hin und ist nach ca. 90 Minuten servier fertig.

Der Rouladentopf ist gut geeignet für eine größere Personenzahl, z.B. Party oder Geburtstage. Das Gericht kann man schon einen Tag vorher zubereiten, dann braucht man ihn am nächsten Tag nur erwärmen und die Beilagen zubereiten.

Zutaten für 6 Personen:

1 kg Rouladenfleisch aus der Oberschale
500 g Zwiebeln, in Scheiben geschnitten
300 g Bauchspeck, in Würfel geschnitten
200 g Essiggurken, in Scheiben geschnitten
3 EL mittelscharfer Senf
2 Teel Speisestärke
1 EL Tomatenmark
1 Teel Paprikapulver edelsüß
1 l Rinderfond
Salz und Pfeffer
3 EL Butterschmalz

Zubereitung:

  • das Rindfleisch waschen, trocken tupfen und anschließend schnetzeln
  • mit Salz und Pfeffer würzen und in der Speisestärke wenden
  • einen großen Topf oder Bräter aufsetzen und bei mittlerer Hitze heiß werden lassen
  • das Butterschmalz hineingeben und das Fleisch rundum anbraten, bis sich Röststoffe gebildet haben
  • für die letzten 2-3 Minuten den Senf zufügen und mit braten
  • das Fleisch herausnehmen und beiseitestellen
  • im Bratensaft die Zwiebeln anschwitzen und den Speck zufügen
  • wenn die Zwiebeln weich und zusammengefallen sind, dass Tomatenmark zufügen und 2-3 Minuten unter Rühren anrösten
  • das Fleisch zurück in den Topf geben und mit dem Paprikapulver würzen
  • alle Zutaten miteinander vermischen und den Rinderfond angießen
  • die Gurken zufügen und alles leicht salzen und pfeffern
  • den Rouladentopf für 90 Minuten zugedeckt bei kleiner Hitze schmoren lassen, dabei zwischendurch umrühren 
  • sobald das Fleisch zart geworden ist, den Rouladentopf mit Salz und Pfeffer abschmecken
lasst es euch schmecken


Montag, 5. Januar 2026

Friss-dich-dumm-Suppe


Warum diese Suppe, die ich bei eat.de gefunden habe, kann ich nicht beantworten. Man wird aber nicht dumm, wenn man sie isst. 

Ich weiß nur, man benötigt nur 6 Zutaten und sie ist in 20 Minuten fertig.

Zutaten für 2 Personen:

1 rote Zwiebel
1 EL Sonnenblumenöl
200 g Rinderhackfleisch
400 g gehackte Tomaten, aus der Dose
50 ml Kochsahne
170 g Champignons aus der Dose (Abtropfgewicht)
50 g Sahne-Schmelzkäse
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

  • zuerst die Zwiebel schälen und fein würfeln
  • anschließend das Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel-Würfel darin für etwa 2 Minuten dünsten
  • das Hackfleisch dazugeben und für 3 Minuten krümelig anbraten
  • dann alles mit Salz und Pfeffer würzen
  • die stückigen Tomaten und die Kochsahne dazugeben und 5 Minuten köcheln lassen
  • Schmelzkäse und Champignons dazugeben und verrühren, bis der Käse geschmolzen ist
  • zum Schluss die Suppe abschmecken
lasst es euch schmecken


Sonntag, 4. Januar 2026

Winter

Winter und Schnee. Heute bei strahlendem Sonnenschein und Minusgraden. Kommt mit in meine Winterwunderwelt.












Samstag, 3. Januar 2026

Winter und Schnee


Bei uns hat es in diesem Winter zum ersten mal wieder geschneit, zur Freude der Kinder, zum Ärgernis für die älteren Menschen.

Schön sieht es aber trotzdem aus.








 


 

Montag, 1. Dezember 2025

Feine Ricotta-Lachs-Rolle

Weihnachten ist nun nicht mehr weit entfernt. Für ein Advents- oder Weihnachtsmenue hab ich heute eine leckere Vorspeise.


Zutaten für 15 Scheiben:

25 g Butter
4 Eier
Salz
50 g Zucker
120 g Mehl
1/2 Teel. Backpulver
200 g Lachs
4 Stiele Dill
250 g Ricotta
Pfeffer
ca. 150 g Taramas (Kabeljaurogen)
2-3 Teel Lachskaviar

Zubereitung:

  • Butter in einem Topf schmelzen
  • Eier trennen
  • Eigelbe, 1/2 Teel Salz und Zucker ca. 4 Minuten hellcremig aufschlagen
  • Mehl und Backpulver mischen
  • Mehl-Mix und Butter abwechselnd unterrühren
  • Eiweiß steif schlagen
  • 2 EL Eiweiß unter die Ei-Masse rühren, übrigen Eischnee unterheben
  • Teig auf 3/4 des mit Backpapier ausgelegten Backbleches verstreichen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze 200 °C oder Umluft 175°C) 8-10 Minuten backen
  • Biskuit auf ein feuchtes Geschirrtuch stürzen, mit dem Tuch aufrollen und auskühlen lassen
  • Lachs in breite Streifen schneiden
  • Dill waschen, trocken schütteln und die Fähnchen bis auf einige zum Garnieren, klein schneiden
  • Ricotta und gehackten Dill verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen
  • Biskuit entrollen
  • Taramas glatt rühren und darauf verstreichen
  • Lachsstreifen auf dem Taramas verteilen und mit dem Ricotta bedecken
  • Biskuit von der Längsseite aufrollen, in Frischhaltenfolie wickeln und ca. 1 Stunde kalt stellen
  • Kurz vor dem Servieren die Rolle aufschneiden (natürlich ohne Frischhaltefolie) und mit Dill und Kaviar garnieren

lasst es euch schmecken

Freitag, 9. Mai 2025

Sellerieschnitzel mit Parmesan-Panade

Ich hatte von einem anderen Gericht noch einen halben Knollensellerie übrig. Was nun? Weg werfen? Um Gottes willen, nein. Man könnte ein Süppchen daraus kochen oder ein Kartoffelselleriestampf daraus machen.

Meine Wahl viel auf Sellerieschnitzel. Sehr lecker.


 

Zutaten für 4 Personen:
Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

800 g Knollensellerie
Salz
6 EL Olivenöl
1 Ei
150 g Parmesan
ca. 6 EL Paniermehl
ca. 5 EL Mehl

Zubereitung:

  • Sellerie schälen, waschen, halbieren und in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden
  • in kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten bissfest garen
  • Sellerie herausnehmen, mit kaltem Wasser abschrecken und trocken tupfen
  • Ei und 4 EL Wasser verquirlen
  • 25 g Parmesan hobeln und kalt stellen
  • übrigen Parmesan reiben und mit Paniermehl vermengen
  • Sellerie nacheinander erst in Mehl wenden, dann durch die Eier-Mischung ziehen und in Paniermehl-Mischung wenden und etwas andrücken
  • 3 EL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen
  • Sellerieschnitzel darin portionsweise von beiden Seiten ca. 2 Minuten goldbraun braten
  • fertige Schnitzel warm halten
  • mit einem grünen Salat und Salzkartoffeln servieren
lasst es euch schmecken

 

 

Freitag, 2. Mai 2025

Pancetta-Kartoffeln vom Blech

Wir lieben Spargel, hier mal aus dem Ofen. Der grüne Spargel ist auch sehr vielseitig zu verwenden. Auch für Salat oder als Suppeneinlage. Er hat den Vorteil, dass er nur im unteren Drittel geschält werden muss.

Pancetta ist dir italenische Variante vom Bauchspeck. Er wird mit unterschiedlichen Kräutern gewürzt und dann Luftgetrocknet oder aber auch geräuchter. Der Geschmack ist anders, als bei unserem Bauchspeck. Pancetta hat mehr Fettanteile.

 

Zutaten für 4 Personen:
Zubereitungszeit:
ca. 50 Minuten

600 g Frühkartoffeln
200 g Pancetta in Scheiben (ersatzweise Bacon)
4 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
250 g Kirschtomaten an der Rispe
500 g grüner Spargel
4 EL geriebener Parmesan

Zubereitung:

  • Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen
  • Kartoffeln gründlich waschen und in Spalten schneiden
  • Kartoffelspalten mit Pancetta umwickeln, auf ein Backblech legen und mit 2 EL Öl beträufeln 
  • mit Salz und Pfeffer würzen
  • im heißen Backofen ca. 40 Minuten garen
  • inzwischen Tomaten waschen
  • Spargel waschen und holzige Enden abschneiden, eventuell das untere Drittel der Stangen schälen
  • Spargel und Tomaten ca. 20 Minuten vor Ende der Garzeit mit auf das Blech geben
  • mit dem restlichen Öl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen
  • Gemüse aus dem Ofen nehmen
  • wer möchte, mit Parmesan bestreut anrichten 
lasst es euch schmecken

 

Montag, 10. Februar 2025

Grünkohlstrudel mit Specksoße

Als Kind mochte ich keinen Grünkohl. Vielleicht lag es an der Zubereitungsart meiner Mutter. Ich kann nicht sagen, wie sie ihn zubereitet hat. Inzwischen esse ich ihn ganz gerne und suche auch immer nach neuen Zubereitungsmöglichkeiten.

Dieses Rezept wurde im SWR-Fernsehen in der Sendung "Kaffee oder Tee" vorgestellt. Gekocht hat Caroline Autenrieth. 

Wer keinen frischen Grünkohl bekommt kann auch gerne zu TK-Ware greifen.

Wichtig ist, dass die Grünkohlmasse abgekühlt ist bevor sie auf den Blätterteig kommt. Ist die Grünkohlmasse noch warm, wird der Blätterteig weich und er lässt sich schlecht aufrollen.











Zutaten
Für den Strudel:
750 g Grünkohl
etwas Salz
2 Zwiebeln
1 EL Butterschmalz
etwas Pfeffer
200 ml Gemüsebrühe
2 EL Butter
2 Teel. Mehl
75 ml Milch
125 g Sahne
etwas Muskatnuss
2 Eigelb (Größe M)
280 g Blätterteig (aus dem Kühlregal; backfertig ausgerollt, ca. 24 x 40 cm)

Für die Specksoße:
1 Schalotte
100 g Speck, durchwachsen
1 Teel. Rapsöl, zum Braten
1 EL Mehl
300 ml Gemüsebrühe
100 g saure Sahne
1 Teel Senf
etwas Salz
etwas Pfeffer

Zubereitung: 

  • Grünkohl putzen, die Blätter von den Mittelrippen abzupfen, gründlich abbrausen und abtropfen lassen 
  • Grünkohl in reichlich kochendem Salzwasser ca. 3 Minuten blanchieren. Grünkohl abgießen, kalt abbrausen und abtropfen lassen
  • Zwiebeln abziehen und in feine Würfel schneiden
  • Butterschmalz in einem Topf erhitzen, die Zwiebeln darin andünsten
  • Grünkohl ausdrücken, hacken und zugeben, Grünkohl unter Rühren andünsten, mit Salz und Pfeffer würzen
  • Brühe angießen, Grünkohl bei schwacher Hitze ca. 30 Minuten zugedeckt schmoren
  • in den letzten 10 Minuten offen schmoren, damit die Flüssigkeit weitesgehend verdampft
  • inzwischen Butter in einem Topf schmelzen und aufschäumen lassen
  • Mehl einstreuen und unter Rühren anschwitzen
  • dann unter weiterm Rühren mit Milch und Sahne ablöschen
  • bei schwacher Hitze unter gelegentlichen Rühren ca. 5 Minuten zu einer dicklichen Soße köcheln lassen und etwas abkühlen lassen
  • unter die Soße 1 Eigelb rühren
  • dann soviel von der Soße unter den Grünkohl mischen, dass eine cremige, nicht zu flüssige Mischung entsteht
  • mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und abkühlen lassen
  • den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 180 °C) vorheizen
  • ein Backblech mit Backpapier auslegen
  • den Blätterteig inklusive Backpapier entrollen
  • die Grünkohlmischung darauf verteilen, dabei rundherum einen 3 cm breiten Rand frei lassen
  • den Blätterteig mithilfe des Backpapiers aufrollen und den Strudel auf dem Backblech platzieren
  • die Enden unter den Strudel klappen
  • das übrige Eigelb und etwas Wasser verquirlen, den Strudel damit bestreichen und im heißen Backofen 20-25 Minuten goldbraun und knusprig backen
  • inzwischen für die Specksoße Schalotte abziehen und in feine Würfeln schneiden
  • Speck in feine Streifen schneiden
  • Öl in einer Pfanne erhitzen, die Speckstreifen darin knusprig braten, aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen
  • Schalottenwürfel im Speckfett anbraten, Mehl überstreuen und unter Rühren leicht hellbraun anschwitzen
  • unter Rühren mit Brühe ablöschen, aufkochen und bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen
  • saure Sahne und Speck unter die Soße rühren, mit Salz, Pfeffer und Senf anschmecken
  • Strudel aus dem Backofen nehmen, kurz ruhen lassen, dann in Potrionsstücke schneiden
  • Strudel auf Teller verteilen, die Speckspoße dazu reichen

Der Strudel ist ausreichend für 4-6 Personen

lasst es euch schmecken



Montag, 27. Januar 2025

Steckrübeneintopf

Früher hieß die Steckrübe bei uns Kohlrübe, jedenfalls nannten meine Eltern sie so. Meistens koche ich sie zusammen mit Gänseklein. 

Die Steckrübe ist ein Wintergemüse. Und was passt besser auf den Teller im Winter? Natürlich, ein deftiger Eintopf. Die geräucherten Mettenden geben dem Eintopf einen würzigen Geschmack.


 

Zutaten für 4 Personen:

1 kleine Steckrübe (ca. 800 g)
2 Zwiebeln
2 Möhren
4 Kartoffeln
1 EL Öl
100 g Speckwürfel
1 l Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
Zucker
2 Lorbeerblätter
1 Stange Lauch (Porree)
3 geräuchte Mettenden

Zubereitung:

  • Steckrübe schälen und in grobe Würfel schneiden
  • Zwiebeln schälen und fein würfeln
  • Möhren putzen, schälen und in Scheiben schneiden
  • Kartoffeln schälen, waschen und in grobe Würfel schneiden
  • Öl in einem großen Topf erhitzen und Speckwürfel darin anbraten
  • Steckrübe, Zwiebeln, Kartoffeln und Möhren hinzufügen und kurz anbraten, dann mit Brühe auffüllen und leicht mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen
  • Lorbeer zufügen und den Steckrübeneintopf ca. 25 Minuten köcheln
  • währenddessen Porree putzen, waschen und in grobe Ringe schneiden
  • Mettenden in Scheiben schneiden
  • Porree und Mettenden zum Eintopf geben und weitere 5 Minuten garen
  • wer mag, kann den Eintopf stückig anpürieren, bevor die Wurst und der Porree hinzukommt
  • den Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken

lasst es euch schmecken

Montag, 20. Januar 2025

Kaiserschmarrn mit Zwetschenröster

Wir gehen gelegentlich bei uns in der Nähe zu einem Landgasthof essen. Meist sind mir die Portionen zu groß. Ich wollte aber auch mal den Kaiserschmarrn mit Zwetschenröster und Vanilleeis probieren. Also bestellten wir ihn uns als Hauptgang. Hätte ich ihn mir als Nachtisch, so wie er in der Karte deklariet ist, bestellt, wäre ich geplatzt. Lecker war er.

Nun muss ich zugeben, dass ich gerne eine bestimmte Kochsendung im TV schaue. Da geht auch schon mal das eine oder andere bei der Zubereitung vom Kaiserschmarrn schief. Darum habe ich mich eigentlich nie getraut ihn zu zubereiten. Vor ein paar Tagen war es dann soweit, ich habe mich getraut. Er ist mir sehr gut gelungen.

Im Januar ist es natürlich schwer bzw. unmöglich frische Zwetschen zu bekommen. Es gibt sie aber als TK-Ware und ich muss sagen, sie waren echt gut. Man kann natürlch auch an Stelle des Zwetschenröster Apfelkompot dazu reichen.

Wer keine Rosinen mag, lässt sie einfach weg. Geröstete Mandelblättchen passen auch recht gut dazu.


Zutaten für 2 Personen:

Zwetschenröster:

300 g Zwetschen (TK-Zwetschen)
50 g Zucker
1 Zimtstange
100 ml trockener Rotwein

Kaiserschmarrn:

3 Eier
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
125 ml Milch
60 g Mehl
1 1/2 EL Zucker
2 EL Butter
1 EL Rosinen
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung:

  • für den Röster die Zwetschen waschen, halbieren und entsteinen (TK-Zwetschen leicht antauen lassen, sie sind schon entsteint und halbiert)
  • 50 g Zucker in einem Topf leicht karamellisieren, die Zwetschen und Zimt zugeben
  • mit Wein ablöschen und 5 Minuten kompottartig einkochen
  • vom Herd nehmen und beiseitestellen
  • für den Kaiserschmarrn die Eier trennen
  • Eigelb, Vanillezucker, Salz und ca. die Hälfte der Milch verquirlen
  • Mehl und restliche Milch im Wechsel unterrühren
  • Eiweiß steif schlagen, dabei 1 EL Zucker einrieseln lassen
  • Eischnee vorsichtig unter den Teig heben
  • 1/2 EL Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen
  • Teig vom Rand nach innen rund eingießen, sodass in der Mitte ein kleines Loch bleibt
  • Rosinen auf den Teig streuen
  • bei schwacher Hitze goldgelb backen
  • 2 EL Butter in das Loch geben und schmelzen lassen
  • Schmarrn vierteln, wenden und von der anderen Seite ebenfalls goldgelb backen
  • mit 2 Gabeln in Stücke reißen (bei beschichteten Pfannen mit einem Holzpfannenwender zerkleinern)
  • 1/2 EL Zucker darüberstreuen und unter Schwenken bei mittlerer bis hoher Hitze karamellisieren lassen
  • Kaiserschmarrn auf Teller verteilen und mit Puderzucker bestäuben

Als Beilagen eignen sich Apfelkompott, geröstete Mandelblättchen, Zwetschenröster und Vanilleeis

Lasst es euch schmecken


Mittwoch, 8. Januar 2025

Schokomousse mit roter Grütze

Diese Schokomousse aus weißer Schokolade geht immer. Weiße Schokolade ist immer, so empfinde ich, sehr süß. Die doch sehr säuerliche rote Grütze hebt aber die Süßes wieder auf. Diese Mousse ist auch recht schnell gemacht.


Zutaten für 4 Personen:

4 EL Milch
100 g weiße Kuvertüre
200 g Schlagsahne
1 Glas rote Grütze
4 Keksröllchen

Zubereitung:

  • Milch in einem kleinen Topf erhitzen, vom Herd nehmen und leicht abkühlen lassen
  • Kuvertüre hacken, gut 1 EL zum Garnieren beiseitestellen
  • rest Kuvertüre über heißen Wasserbad schmelzen
  • Milch unter ständigem Rühren ganz langsam in die geschmolzen Kuvertüre gießen
  • Schokomasse abkühlen lassen, dabei mehrmals umrühren
  • Sahne steif schlagen
  • Portionsweise vorsichtig unter die Schokomasse heben
  • Mousse in Schälchen verteilen und mindestens 2 Stunden kalt stellen
  • Mousse mit roter Grütze, Kekesröllchen und beiseitegestellten Schokoraspeln anrichten

lasst es euch schmecken

Montag, 6. Januar 2025

Geschmorte Koteletts mit Kürbis und Apfel-Kartoffelstampf

Der Hokkaido-Kürbis leuchtet einem schon von weitem entgegen. Der Vorteil an ihm ist, dass man ihn nicht schälen muss. Wir fanden das Gericht richtig lecker.

Die Koteletts kann man sich vom Metzger vom Knochen auslösen lassen. Mit etwas geschick und einem scharfen Messer kann man das auch sehr gut selber machen.



Zutaten für 4 Personen:

1/2 Hokkaido (à ca. 600 g)
2 rote Zwiebeln
100 g junger Spinat
2 EL Pecannusskerne
800 g mehlige Kartoffeln
3 Äpfel (z.B. Cox Orange)
Salz
Pfeffer
Muskat
Zimt
4 ausgelöste Schweinekoteletts
1 Pck (125 g) Bacon
1 EL Butter
150 ml Milch

Zubereitung:

  • Kürbis waschen, Kerne und wattige Fasern entfernen.
  • Kürbis in dünne Spalten schneiden
  • Zwiebeln schälen, halbieren und in Spalten schneiden
  • Spinat verlesen, waschen und abtropfen lassen
  • Nüsse grob hacken
  • Kartoffeln schälen, waschen und klein schneiden
  • Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen
  • Kartoffeln und Äpflen zugedeckt in kochendem Salzwasser ca. 20 Minuten garen
  • Ofen auf auf 200°C Ober/Unterhitze oder auf 180°C Umluft vorheizen
  • Fleisch waschen, trocken tupfen, mit Salz und Pfeffer würzen
  • Nüsse in einer großen ofenfesten Pfanne (mit Deckel) oder einem flachen Bräter rösten herausnehmen.
  • Bacon in der Pfanne knusprig braten und herausnehmen
  • Fleisch im Baconfett von jeder Seite anbraten, ebenfalls herausnehmen
  • Kürbis und Zwiebeln im Bratfett ca. 2 Minuten anbraten
  • Spinat unterheben
  • mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zimt abschmecken
  • Fleisch auf das Gemüse legen, 150 ml Wasser angießen und aufkochen
  • im heißen Ofen zugedeckt 15-20 Minuten schmoren
  • in den letzten 2 Minuten Deckel abnehmen und Bacon auf dem Fleisch noch mal kurz erhitzen
  • Kartoffeln und Äpfel abgießen
  • Butter und Milch zugeben
  • mit dem Kartoffelstampfer grob zerstampfen
  • mit Salz und Muskat abschmecken
  • Fleisch, Gemüse, Speck und Kartoffelstampf anrichten
  • mit Nüssen gestreuen

lasst es euch schmecken

Dienstag, 24. Dezember 2024

Fröhliche Weihnachten

 Ich wünsche allen, die hier gelegentlich Lesen ein schönes, ruhiges Weihnachtsfest.

 



Montag, 16. Dezember 2024

Orangen-Spekulatiustorte

Die Adventszeit ist da und Weihnachten naht mit großen Schritten.

Bei dieser Torte braucht nicht einmal der Backofen angemacht werden. Das einzige, was etwas fummelig ist, die Orangen zu filetieren

Zutaten für 12 Stücke:

100 g Butter
200g Gewürzspekulatius
7 Blatt Gelantine
250 g Schlagsahne
250 g Mascarpone
250 g Magerquark
2 Teel. flüssigen Honig
75 g Zucker
2 EL Zucker
1 Pck. Vanillin-Zucker
2 gestrichene Teel. Zimt
3 Orangen
1 Päckchen hellen Tortenguss
150 ml Orangensaft
2-3 EL Orangenlikör
50 g weiße Schokolade

Zubereitung:

  • Boden einer Springform (26 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen
  • Butter schmelzen
  • Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit der Teigrolle fein zerbröseln
  • Keksbrösel und Butter mischen, auf den Springformboden geben und zu einem glatten Boden festdrücken
  • ca. 30 Minuten kalt stellen
  • Gelatine in kaltem Wasser einweichen
  • Sahne steif schlagen und kalt stellen
  • Mascarpone, Quark, Honig, 75 g Zucker, Vanillin-Zucker und Zimt cremig verrühren
  • Gelantine ausdrücken, auflösen und mit 1-2 EL Creme verrühren
  • Gelantine-Creme unter die übrige Mascarponecreme rühren und die Sahne unterheben
  • Zimt-Mascarpone-Creme auf den Bröselboden geben und glatt streichen
  • Torte ca. 2 Stunden kalt stellen
  • für den Belag Orangen so schälen, dass die weiße Haut vollständig entfernt wird
  • Filets mit einem scharfen Messer zwischen den Trennhäuten herauslösen und auf der Torte verteilen
  • Tortenguss und 2 EL Zucker mischen, Orangensaft, Likör und 75 ml Wasser zugießen und unter Rühren aufkochen
  • Guss mit einem Löffel auf der Torte verteilen und ca. 30 Minuten kalt stellen
  • Schokolade raspeln
  • Torte vom Springformrand lösen
  • Tortenoberfläche am Rand mit Schokoraspeln bestreuen.

lasst es euch und euren Gästen schmecken


Montag, 2. Dezember 2024

Advents-Konfitüre mit Zimt

Diese Konfitüre habe ich im letzten Jahr als kleine Geschenke aus meiner Küche gekocht.

Im letzten Jahr war ich zu spät dran, um sie hier noch zu bloggen. Wer braucht im Januar noch eine Adventskonfitüre?

Vom Geschmack her, ist sie säuerlich. Sie passt gut zur Käseplatte oder auch zu Wildgerichten. Eingerührt in einen Joghurt oder Quark ein Gedicht. 





Zutaten für 6 Gläser à 200 ml Inhalt

1,2 kg Birnen
300 g Cranberrys
3 EL Zitronensaft
1 Zimtstange
500 g Gelierzucker (3:1)

Zubereitung:

  • Birnen schälen, vierteln, entkernen und fein würfeln
  • mit frischen Cranberrys, Zitronensaft, Zimtstange und Gelierzucker mischen
  • ca. 1 Stunde ziehen lassen
  • unter Rühren aufkochen und ca. 4 Minuten köcheln
  • Zimt entfernen
  • Gelierprobe machen
  • Konfitüre heiß in saubere Twist-off-Gläser füllen, verschließen und ca. 5 Minuten auf den Deckel stehen lassen
  • die Konfitüre ist mindestens 6 Monate haltbar.

viel Spass beim verschenken

Freitag, 23. August 2024

Himbeer-Sahne-Mousse

Es ist Sommer und die Himbeeren sind reif. Wer Himbeerpflanzen im Garten hat, kann sich glücklich Schätzen. Sie sind nämlich viel aromatischer, als die TK-Ware.

Himbeeren kann man recht vielseitig verwenden. Für Kuchen, aber auch Marmeladen. Leider sind aber oft die Kernchen störend und man muss die kleinen Früchte passieren, so wie bei diesem Dessert.


Zutaten für 4 Portionen:

3 Blatt Gelatine
450 g Himbeeren
6 EL Zitronensaft
200 g Schlagsahne
2 Eiweiß
150 g Zucker

Zubereitung:

  • Gelatine in kaltem Wasser einweichen
  • Himbeeren verlesen und durch ein Sieb streichen (TK-Ware zuvor auftauen lassen)
  • Gelatine ausdrücken, lauwarm auflösen
  • 2 EL Himbeerpüree und Zitronensaft in die Gelatine rühren
  • angerührte Gelatine in den Rest des Pürees rühren und Kalt stellen, bis sie anfängt fest zu werden
  • Sahne steif schlagen
  • Eiweiß steif schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen
  • nacheinander Eischnee und Sahne unter das Püree heben
  • Mousse in Gläser verteilen und mindestens 2 Stunden kalt stellen, bis die Mousse fest ist
  • mit Himbeeren verzieren

lasst es euch schmecken

Dienstag, 20. August 2024

Schweinebratensalat

Vom Sonntagsschweinebraten ist noch so einiges übrig geblieben. Was macht man nun damit? 

Wie wäre es mit einer Art Wurstsalat, nur halt mit Schweinebraten. Wer keinen restlichen Schweinebraten hat, kann natürlich auch Schweinebratenaufschnitt verwenden.


Zutaten für 2 Portionen:

200 g Reste von Schweinebraten, kalt
1 rote Zwiebel
1 Gewürzgurke
2 EL Essig
3 EL Öl
1 Teel Senf, mittelscharf
1 Teel Honig
schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung:

  • den kalten Schweinebraten so dünn wie möglich aufschneiden und in dünne Streifen schneiden
  • Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden
  • die Gurke ebenfalls fein würfeln
  • Essig, Öl, Honig und Senf zu einem Dressing vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • nun den Schweinebraten, die Zwiebel und Gurke mit dem Dressing mischen
  • mindestens 1 Stunde ziehen

dazu schmeckt ein leckeres Bauernbrot

lasst es euch schmecken


Donnerstag, 15. August 2024

Zucchini-Auflauf mit Zitronen-Streusel

Und wieder ist es so weit, Zucchini, Zucchini und nochmal Zucchini. Zwei Pflanzen sind einfach zu viel im Garten für zwei Personen. Außerdem finde ich den Geschmack langweilig. Warum baue ich sie eigentlich immer wieder im Garten an? Ich weiß es nicht. 

Man muss dazu schon einige geschmackvolle Zutaten beifügen.











Zutaten für 4 Personen:

400 g Süßkartoffel

1 Bund Thymian
8 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
500 g Rinderhack
1 Teel Kreuzkümmel
2 EL Tomatenmark
100 ml Gemüsebrühe
100 ml passierte Tomaten
4 EL geriebener Parmesan
1 Bund Basilikum
400 g Zucchini
1 Teel Zitronenabrieb
3 EL Semmelbrösel

Zubereitung:

  • Süßkartoffel waschen, schälen, längs halbieren, in ca. 0,5 cm dünne Scheiben schneiden und in eine rechteckige Auflaufform (ca. 20 x 30 cm) legen.
  • Thymian waschen, Blättchen von den Stielen zupfen und ca. die Hälfte mit 4 EL Öl verrühren
  • mit den Süßkartoffeln mischen, mit Salz und Pfeffer würzen
  • im vorgeheizten Ofen (E-Herd: 200 °C / Umluft: 180 °C) ca. 20 Minuten garen
  • inzwischen Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln bzw. fein hacken
  • 2 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, Hack darin krümelig anbraten
  • Zwiebel, Knoblauch und Tomatenmark zugeben, 2-3 Minuten mitbraten
  • mit Rest Thymian, Salz und Kreuzkümmel würzen
  • Brühe und passierte Tomaten angießen, aufkochen und offen 5-7 Minuten köcheln und abschmecken
  • Zucchini waschen, putzen und in ca. 0,5 cm dünne Scheiben schneiden
  • Basilikum waschen, Blättchen von den Stielen zupfen und fein hacken
  • Basilikum mit Parmesan, Zitronenabrieb, Semmelbröseln und 2 EL Öl in einer kleinen Schüssel verrühren
  • Süßkartoffeln aus dem Ofen nehmen und Fleischsoße darauf verteilen
  • Zucchinischeiben dachziegelartig überlappend darauflegen und mit Parmesan-Basilikum-Mix bestreuen
  • im heißen Ofen bei gleicher Temperatur weiter 10-15 Minuten garen

lasst es euch schmecken

Mittwoch, 12. Juni 2024

Bozner Soße

Bevor nun die Spargelsaison zu Ende geht, den am 26. Juni ist es leider so weit, schnell noch ein leckeres Soßenrezept. Es muss ja nicht immer Sauce Hollandaise oder Nussbutter sein.


Zutaten für 4 Portionen:

3 hart gekochte Eier
300 g Salatmayonnaise
2 Teel Senf
2 EL Olivenöl
1/2 Bund gehackte Petersilie
1/2 Bund in Röllchen geschnittenes Schnittlauch
Salz
Pfeffer
Zucker

Zubereitung:

  • 3 hart gekochte Eier halbieren
  • 2 Eigelb durch ein Sieb streichen, mit Salatmajonnaise, Senf und Olivenöl verrühren
  • Rest Eier hacken
  • gehackte Petersilie und den in Röllchen geschnittenen Schnittlauch unterrühren
  • mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken
  • schon fertig

lasst es euch schmecken


Donnerstag, 6. Juni 2024

Pollo fino aus dem Ofen

Pollo fino, was ist das eigentlich? Es sind entbeinte Hähnchen-Oberschenkel. Ideal für Menschen die nicht gerne am Knochen herumschneiden wollen. Das Fleisch der Hähnchenschenkel ist super weich und saftig. Da Polo fino auch noch die Hähnchenhaut hat, hat man auch noch eine knusprige komponete.

 











Zutaten für 4 Personen:

6-8 ausgelöste Hähnchenoberschenkel (mit Haut, "Pollo fino")
Salz
Pfeffer
2 Teel Edelsüßpaprika
3 EL Olivenöl
+ etwas Olivenöl
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 rote Paprikaschoten
1 Zucchini
1 Bio-Zitrone
800 g passierte Tomaten
200 ml Weißwein
1 Prise Zucker
1 Prise Zimt
frische Petersilie oder Basilikum zum Garneieren


Zubereitung:

  • Hähnchenschenkel waschen und trockentupfen
  • kräftig mit Salz, Pfeffer, 1 Teel. Paprikapulver und etwas Olivenöl einreiben
  • Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein hacken
  • Paprika waschen, putzen und in Würfel schneiden
  • Zucchini waschen, putzen und in gleichgroße Würfel schneiden
  • Zitrone heiß waschen, trocken reiben, Schale fein abreiben
  • passierte Tomaten mit Weißwein, 3 EL Olivenöl, 1 Prise Salz und Zucker, Zimt, 1 Teel Paprikapulver und Zitronenabrieb in einer großen Schüssel verrühren
  • Knoblauch, Zwiebeln, Paprika und Zucchini in eine große Auflaufform geben und vermengen
  • Tomatensoße über das Gemüse gießen
  • Hähnchenschenkel darauf setzen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 200°C) 40-50 Minuten schmoren, bis die Haut schön braun und knusprig ist
  • Polo fino aus dem Ofen nehmen, mit frisch gehackten Kräutern garnieren und sofort servieren

 Dazu schmeckt Ciabatta, Reis oder aber auch Salzkartoffeln.

lasst es euch schmecken

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