Mittwoch, 4. Januar 2017

Produkttest / Milchaufschäumer / Heißer Sahnelikör-Cocktail

Bevor ich Ende Oktober zur Kur gefahren bin, hat man bei mir angefragt ob ich nicht Lust hätte an einem Produkttest für Milchaufschäumer teilzunehmen.
Ich finde es schon wichtig, sich Meinungen von Anderen einzuholen, bevor man sich für ein Gerät entscheidet. Darum habe ich Zugesagt.
Getestet habe ich den Milchaufschäumer von Philliphs / Senso.

Das Desing des Gerätes ist schlicht, aber Edel.
Der Milchschaum selbst ist sehr fluffig und standfest. Man kann bis 120 ml Milch aufschäumen. Während des aufschäumes wird die Milch auch gleichzeitig erwärmt.

Allerdings gibt es zwei Nachteile: zum einen kann man das Stromkabel nicht in das Inner des Gerätes schieben oder anderweitig befestigen. Es ist also ständig im weg, wenn das Gerät in der Schrank stellen möchte.
Zum anderen kann man das Milchgefäß nicht zum reinigen herausnehmen. Der Aufschäumer besteht zwar aus zwei Teilen. Dem Netzteil und dem Aufschäumer. Leider kann man das Milchgefäß nicht zum reinigen aus dem Aufschäumer nehmen. Man muss recht vorsichtig bei der Reinung sein.
Und dann kommt noch hinzu, dass man nach jeder Benutzung das Gerät erst abkühlen lassen muss. Das ist aber in einem kleinen Haushalt kein großes Problem.

Weitere Testergebnisse und Rezepte findet ihr hier.

Nun habe ich aber auch noch ein Rezept für euch.
In der kalten Jahreszeit trinkt man ja gerne mal was Warmes mit etwas Alkohol. Bei diesem Cocktail war eigentlich geschlagene Sahne als Topping vorgesehen. Nach Weihnachten möchte man aber vielleicht auf zusätzliche Kalorien verzichten. Deshalb habe ich einfach Milch verwendet, was auch sehr lecker war.


Zutaten für ein Glas
100 ml Milch
2 cl Sahnelikör
Mark von 1/4 Vanilleschot
1 Messerspitze Piment
frisch gebrühter kräftiger Kaffee
Milch für den Milchschaum

Zubereitung
  • Milch und Sahnelikör mit Vanillemark und Piment erhitzen
  • in ein hitzebeständiges Glas geben und mit dem Kaffee auffülen, so dass noch Milchschaum Platz hat 
  • die Milch aufschäumen und auf den Kaffee geben
Lecker, sag ich Euch.

Vielen Dank an Milchaufschäumer Test, die mir den Milchaufschäumer kostenfrei zur Verfügung stellten



Dienstag, 3. Januar 2017

Lebkuchen-Flan-Kuchen

Inzwischen weiß ja nun jeder, der hier regelmäßig liest, dass meine Tochter in unserer Familie die Bäckerin ist. Fürs Kochen bin ich dann zuständig. Das ergänzt sich doch super. Für Heiligabend hat sie gebacken und ich mit ihr zusammen gekocht.
Auch habe ich sie schon oft gebeten einen Gastbeitrag hier zu schreiben. Leider fehlt ihr die Zeit dazu.

Für Heiligabend hat sie dann diesen Lebkuchen-Flan-Kuchen gebacken. Mal ganz was anderes, und ober lecker. Er ist ihr richtig gut gelungen. Das Rezept hat sie hier gefunden.

Der Kuchen sollte einen Tag vor dem Servieren gebacken werden.



Zutaten für den Teig / eine Guglhupfform 24 cm Durchmesser
150 g Mehl
1 1/2 Teel Backpulver
1/2 Teel Natron
Salz
1 Teel Zimt, gemahlen
1 Teel Ingwer, gemahlen   
1/2 Teel Nelken, gemahlen
1/2 Teel Kardamon, gemahlen
1/2 Teel Muskatnuss, gemahlen
1 Teel Vanillepaste
3 Eier
100 g Butter, geschmolzen
100 g dunkler, weicher Zucker

Für den Flan
1 Dose gezuckerte Kondensmilch (397 g)
1 Dose ungezuckerte Kondensmilch (410 g)
120 g Frischkäse
3 Eier
25 g Vanillezucker

Zubereitung
  • den Backofen auf 170 °C vorheizen
  • die geschlossene Guglhupfform einfetten (keine Form aus Glas oder Porzellan verwenden, an besten eine beschichtete Metallform)
  • für den Teig Eier und Zucker solange mixen bis eine helle und schaumige Masse entsteht
  • abwechselnd die trockenen Zutaten und die geschmolzene Butter untermischen bis ein geschmeidiger Teig entsteht
  • den Teig in die Form geben und glatt streichen (der Teig kommt tatsächlich zuerst in die Form, er tauscht beim Backen mit dem Flan die Plätze)
  • für den Flan nun alle entsprechenden Zutaten verrühren
  • die Masse vorsichtig auf den Kuchenteig gießen 
  • die Form mit Alufolie abdecken und auf ein tiefes Backblech stellen
  • das Blech 3-4 cm mit Wasser auffüllen und den Kuchen für 1 Stunde backen, Stäbchenprobe machen
  • der Flan wird nun beim Backen nach unten laufen und dort bleiben
  • den Kuchen auskühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen
  • am nächsten Tag den Kuchen stürzen und mit Lebkuchengewürz bestreuen


Montag, 2. Januar 2017

Natur November / Dezember

Der November und Dezember waren 2016 recht trostlos. Grau in grau. Wenig Sonne und von Schnee keine Spur. Einfach nur nass-kalt.
Die ersten Frühjahrsblüher strecken schon ihre Spitzen aus der Erde.







Sonntag, 1. Januar 2017

Neu Jahrs-Gruß 2017


Ein neues Jahr heißt neue Hoffnung,
neues Licht, neue Gedanken und neue Wege...
Ich wünsche Euch viel Glück 
und das Herz immer auf dem richtigen Fleck

Samstag, 24. Dezember 2016

Weihnachtsgruß 2016

 
Mandarinen-, Granatapfel- und Plätzchenduft,
Weihnachten liegt in der Luft,
das Ländchen schläft im Winterkleid,
es ist wieder heilige Zeit,
Glocken klingen leise,
schicken diesen Gruß auf Reise.

Ahnt Ihr schon was ich euch wünsche.

Eine fröhliche Weihnachtszeit, ohne Terror und Krieg.
 

Freitag, 23. Dezember 2016

Vanille-Pannacotta mit Fruchtcocktail und Tonka

Nun folgt der Abschluß meines Viergänge-Menue. Das Dessert.

Zugegeben, Pannacotta ist nicht gerade Kalorienarm. Wer aber achtet schon in der Weihnachtszeit auf die kleinen Dinger, die über Nacht die Kleidung enger nähen. Ich nicht.
Am Anfang des neuen Jahres kann man sich ja wieder die angefutterten Pfunde runter hungern.
Jetzt ist erstmal die Zeit des Schlemmen.

Bei einer Pannacotta kann man aber gut und gerne ein Drittel der Sahne gegen Milch austauschen. Ich habe es aus der Not heraus gemacht, da ich nicht genug Sahne im Haus hatte.



Zutaten für 4 Portionen
60 g Sofort-Gelatine
250 ml trockner Weißwein
60 g Agavendicksaft
4 Kiwis
110 g Zucker
500 ml Sahne
1/2 Tonkabohne

Zubereitung
  • 45 g Sofort-Gelatine mit ca. 75 ml Wasser verrühren
  • den Weißwein zusammen mit dem Agavendicksaft erhitzen und mit der Gelatine verrühren 
  • alles in eine Auflaufform gießen und mindestens 2 Stunden kalt stellen, bis sich die Mischung zu einem Gelee verfestigt hat
  • in der Zwischenzeit die Kiwis schälen und in Würfel schneiden
  • in einem Topf zusammen mit 30 g Zucker unter Rühren kurz erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat
  • danach abkühlen lassen und bis zum servieren kalt stellen
  • restliche Gelatine mit 25 ml Wasser verrühren
  • die Sahne zusammen mit der geriebenen Tonkabohne und dem restlichen Zucker bei niedriger Temperatur auf ca. 2/3 einkochen lassen
  • die Gelatine hinzugeben und in Gläser füllen und mindestens 2 Stunden kalt stellen, bis die Creme fest geworden ist
  • kurz vor dem Servieren den Agavendicksaft-Gelee hacken oder in feine Würfel schneiden
  • die Kiwis auf der Sahne verteilen und mit dem Gelee krönen
Was lässt sich nun alles von meinem Viergänge-Menue vorbereiten?

  • die Suppe
  • die Pancetta-Chips
  • das Sauerkraut
  • das Agavendicksaft-Gelee
  • die Pannacotta

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Prager Schinken mit Böhmischen Knödeln und Sauerkraut

Wie ich gestern schon schrieb, wenden wir uns heute dem Prager Schinken mit Böhmischen Knödeln und Sauerkraut zu.

Ein Prager Schinken ist ein gepökelter und geräucherter Schweineschinken, den man meist beim Metzger vorbestellen muss. Für sieben Erwachsene und 3 Kinder reichen ca. 2500 g.

Für das Sauerkraut nimmt man entweder frisches aus dem Faß oder aber aus der Dose.



Zutaten 6-7 Personen
2,3 - 3 kg Prager Schinken
Wurzelgemüse, wie Pastinake, Möhre und Petersilienwurzel
2-3 Zwiebeln
Sauerkraut
Schmalz
Wacholderbeeren
Lorbeerblatt
Zucker
Salz
1 kg Mehl
1 Teel Zucker
1 Würfel frische Hefe
300 ml lauwarmes Wasser
2 Eier
2 Teel Salz

Zubereitung

  • Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen
  • Wurzelgemüse waschen, putzen und in kleine Würfel schneiden
  • 2 Zwiebeln schälen und in grobe Würfel schneiden
  • Prager Schinken abspülen, trocken tupfen und in eine große Fettpfanne legen
  • Wurzelgemüse und Zwiebeln rundherum legen und etwas Wasser angießen
  • im heißen Backofen ca. 1 1/2 bis 2 Stunden garen, gelegentlich Wasser angießen
  • eine Zwiebel schälen und fein Würfeln
  • Schmalz in einem Topf erhitzen und die Zwieben darin glasig dünsten
  • Sauerkraut zugeben, eventuell noch etwas Wasser zufügen
  • mit Salz, Zucker, Wacholderbeeren und Lorbeerblatt würzen 
  • ca. 1 1/2 Stunden köcheln lassen
  • für die Knödel Mehl, Ei und Salz in eine Schüssel geben
  • die Hefe mit dem Zucker im Wasser auflösen und schäumen lassen
  • dann die Mischung zu dem Mehl geben
  • den Teig kneten, bis er richtig schön glatt ist und nicht an der Schüssel klebt
  • ist der Teig zu feucht, etwas Mehl hinzufügen; ist der Teig zu trocken, noch etwas Wasser zufügen. Es kommt immer auf die Mehlqualität an
  • den Teig an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich verdoppelt hat
  • wenn der Teig richtig zubereitet ist, ist er mit vielen kleinen Luftblasen gefüllt
  • den Teig nun in vier gleich grosse Teile schneiden
  • aus jedem Teil eine Rolle formen
  • in einem sehr großen Topf Salzwasser zum kochen bringen, da die Knödel noch aufgehen
  • Knödel hinein geben und je nach Größe 20 bis 25 Minuten köcheln
  • ab und zu wenden
  • das Fleisch aus dem Ofen nehmen und warm stellen
  • den Bratenfond mit etwas Wasser ablösen und mit dem Wurzelgemüse in einen Topf geben
  • alles mit einem Stabmix pürieren und erhitzen
  • eventuell mit etwas Sahne abschmecken
  • sollte die Soße zu dick oder zu salzig sein, etwas Wasser zu geben
  • die Knödel aus dem Topf nehmen und in Scheiben schneiden
Alles zusammen anrichten




Morgen folgt nun die Nachspeise: Panacotta mit Tonkabohne und Fruchtcocktail



Printfriendly