einmal ein etwas anderer Brotbelag.
Es muss ja nicht immer Käse oder Wurst sein. Und abends immer groß kochen, dazu hab ich auch nicht immer Lust.
Ich habe jetzt noch einmal ein paar Pfifferlinge bekommen. Ich glaube das waren die letzten in diesem Jahr. Sie waren auch sündhaft teuer.
Angeregt hat mich ein Rezept vom Kochfrosch mit seinem Herbstfrühstück deluxe dazu. Wie der Kochfrosch schon sagte, ist es eigentlich kein richtiges Rezept. Aber lecker.
Und los gehts.
Die Pfifferlinge putzen, eine kleine Zwiebel würfeln, 4 Eier in einer Schüssel verquirlen und 75 g mageren geräucherten Speck würfeln.
2 EL Öl in der Pfanne erhitzen und die Pfifferlinge darin bei starker Hitze kurz braten.
Den Speck und die Zwiebeln dazugeben und mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Nun die verquirlten Eier dazugeben und unter Rühren stocken lassen. 2 Graubrotscheiben toasten.
Das Ei auf den Brotscheiben anrichten und mit Schnittlauchröllchen bestreuen, die ich nicht hatte. Noch nicht einmal Petersilie war im Haus, da es die Lieblingsspeise zweier Meerschweinchen ist, die bei uns zu Gast sind.
Montag, 14. Oktober 2013
Sonntag, 13. Oktober 2013
Berliner Bratwurst mit Rotkohl
Berliner Bratwurst--------ich meine hier nicht die berühmte Berliner Currywurst
Eigentlich ist das kein richtiges Rezept
Berliner Bratwurst ist eine weiche Bratwurst, die es grob oder fein gibt, die vor dem Braten gebrüht werden muss, sonst platzt der Darm.

Die Würste bestreiche ich, nach dem ich sie gebrüht habe, mit Senf.

Und dann werden sie in Butterschmalz bei mittler Hitze langsam gebraten.
Wenn sie zu schnell braten, verbrennt der Senf.
Dazu gibt es selbst gemachten Rotkohl und Salzkartoffeln.
Eigentlich ist das kein richtiges Rezept
Berliner Bratwurst ist eine weiche Bratwurst, die es grob oder fein gibt, die vor dem Braten gebrüht werden muss, sonst platzt der Darm.
Die Würste bestreiche ich, nach dem ich sie gebrüht habe, mit Senf.
Und dann werden sie in Butterschmalz bei mittler Hitze langsam gebraten.
Wenn sie zu schnell braten, verbrennt der Senf.
Dazu gibt es selbst gemachten Rotkohl und Salzkartoffeln.
Das Rotkohlrezept wird irgendwann folgen
Samstag, 12. Oktober 2013
Pangasius-Schinken-Päckchen mit Brokkoli und Kartoffelpüree
es muss nicht immer paniert und gebraten sein, oder geräuchert.
In meinem Frosta schlummerten noch zwei Pangasius-Filets und ich wollte es mal anders machen.
Nach dem auftauen habe ich den Fisch gewaschen, trocken getupft und jedes Filet einmal durch geschnitten.
Aus dem Garten holte ich Rosmarin, noch wächs er ja, die Blättchen habe ich abgezupft und gehackt. 2 El Olivenöl mit dem Rosmarin mischen, Salz und Pfeffer dazugeben und den Fisch von beiden Seiten damit einpinseln.
Jedes Stück Fisch nun in eine Scheibe Parma-Schinken wickeln.
Den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen.

Die Fischpäckchen in eine gefettete Auflaufform legen und 15 Minuten garen.
Den Brokkoli waschen, putzen und in kochendes Salzwasser geben und ca. 5 Minuten oder etwas mehr gardünsten.
In der Zwischenzeit hat mein Mann die Kartoffeln geschält, aus denen ich dann Kartoffelpüree machte.
Eine schnelle leckere Mahlzeit, die auch gäste-tauglich ist.
Den Fisch kann man wunderbar vorbereiten, Brokkoli und Kartoffeln sind schnell gekocht, sodas man viel Zeit mit seinen Gästen verbringen kann und nicht die ganze Zeit in der Küche stehen muss. Vorausgesetzt der Besuch mag Fisch.
In meinem Frosta schlummerten noch zwei Pangasius-Filets und ich wollte es mal anders machen.
Nach dem auftauen habe ich den Fisch gewaschen, trocken getupft und jedes Filet einmal durch geschnitten.
Aus dem Garten holte ich Rosmarin, noch wächs er ja, die Blättchen habe ich abgezupft und gehackt. 2 El Olivenöl mit dem Rosmarin mischen, Salz und Pfeffer dazugeben und den Fisch von beiden Seiten damit einpinseln.
Jedes Stück Fisch nun in eine Scheibe Parma-Schinken wickeln.
Den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen.
Die Fischpäckchen in eine gefettete Auflaufform legen und 15 Minuten garen.
In der Zwischenzeit hat mein Mann die Kartoffeln geschält, aus denen ich dann Kartoffelpüree machte.
Eine schnelle leckere Mahlzeit, die auch gäste-tauglich ist.
Den Fisch kann man wunderbar vorbereiten, Brokkoli und Kartoffeln sind schnell gekocht, sodas man viel Zeit mit seinen Gästen verbringen kann und nicht die ganze Zeit in der Küche stehen muss. Vorausgesetzt der Besuch mag Fisch.
Freitag, 11. Oktober 2013
Ente gebraten mit Rotkohl und Klößen
Entenbraten ohne jeden Schnick Schnack.
Wir hatten Lust auf diesen hohlen Vogel, aber wenig Zeit für eine aufwendige Zubereitung.
Der Rotkohl kam aus dem Frosta. Den hatte ich schon im letzten Herbst reichlich gekocht und der muss nun langsam auch mal raus.
Und die Klöße, na ja, aus dem Kochbeutel. Die waren nicht der Hit und werden mit Sicherheit nicht mehr bei uns auf den Teller kommen.
Aber was will man machen, wenn die Zeit knapp ist und man (Mann) Entenbraten haben möchte.
Die Ente habe ich gewaschen, trocken getupft, überschüssiges Fett abgeschnitten. Innen und außen gesalzen, etwas Thymian in den Bauch gegeben. Mit der Brust zuerst auf ein Backblech gelegt, etwas Wasser dazugegeben und für 1 1/2 bis 2 Stunden im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft gebraten.
Nach ca. einer dreiviertel Stunde habe ich dann das Fett abgegossen, den Vogel umgedreht, drei geschälte Zwiebel und etwas Thymian dazu gelegt und wieder etwas Wasser dazugegeben.
Zwischen durch immer mal die Ente mit dem Fond begießen.

Am Schluß nun die Ente aus dem Ofen nehmen und auf eine Platte legen und zurück in den warmen Ofen stellen.
Den Fond in einen Topf gießen und mit 2 Teel. Speisestärke, die vorher mit Wasser angerührt wurden, die Soße etwas andickten.
Die Ente mit einer Geflügelschere in vier Teile teilen und mit dem erwärmten Rotkohl und den Klößen servieren.
Geschmeckt hat es trotz alle dem. Aber nie wieder Klöße im Kochbeutel
Wir hatten Lust auf diesen hohlen Vogel, aber wenig Zeit für eine aufwendige Zubereitung.
Der Rotkohl kam aus dem Frosta. Den hatte ich schon im letzten Herbst reichlich gekocht und der muss nun langsam auch mal raus.
Und die Klöße, na ja, aus dem Kochbeutel. Die waren nicht der Hit und werden mit Sicherheit nicht mehr bei uns auf den Teller kommen.
Aber was will man machen, wenn die Zeit knapp ist und man (Mann) Entenbraten haben möchte.
Die Ente habe ich gewaschen, trocken getupft, überschüssiges Fett abgeschnitten. Innen und außen gesalzen, etwas Thymian in den Bauch gegeben. Mit der Brust zuerst auf ein Backblech gelegt, etwas Wasser dazugegeben und für 1 1/2 bis 2 Stunden im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Umluft gebraten.
Nach ca. einer dreiviertel Stunde habe ich dann das Fett abgegossen, den Vogel umgedreht, drei geschälte Zwiebel und etwas Thymian dazu gelegt und wieder etwas Wasser dazugegeben.
Zwischen durch immer mal die Ente mit dem Fond begießen.
Am Schluß nun die Ente aus dem Ofen nehmen und auf eine Platte legen und zurück in den warmen Ofen stellen.
Die Ente mit einer Geflügelschere in vier Teile teilen und mit dem erwärmten Rotkohl und den Klößen servieren.
Geschmeckt hat es trotz alle dem. Aber nie wieder Klöße im Kochbeutel
Donnerstag, 10. Oktober 2013
Bucatini-Bolognese für Streber
ich werde jetzt förmlich von Tomaten erschlagen.
Obwohl es jetzt Nachts doch schon ziemlich kalt ist, reifen sie immer munter vorsich hin.
Normaler weise nehme ich ja stückige Tomaten aus der Dose. Aber in Anbetracht der Tomatenschwemme hab ich die Tomatensoße selbst gekocht, Streber halt.
Die Tomaten (es waren 1 1/2 Kilo) hab ich gewaschen, geputzt und je nach Größe geviertelt oder halbiert. Mit etwas Wasser auf gekocht und geköchelt bis die Tomaten zerfallen und auch etwas eingekocht waren.
Nun hab ich alles mit der Flotte-Lotte passiert, den die kleinen Kernchen und die Schale stören mich in der Soße.
Nun kommen wir zu der eigentlichen Bolognese.
Zutaten für 4 Portionen:
5 mittelgroße Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 große Möhre
1/2 Knollensellerie
Olivenöl
500 g Rinderhack
2 EL Tomatenmark
150 ml Trockner Rotwein
2 Teel Gemüsebrühe /selbst gemacht)
1 Lorbeerblatt
ein paar Zweige Rosmarin
etwas Zucker
getrocknete Peperoni (eigene)
500 g Bucatini
frisch ger. Parmigiano Reggiano / zu gut deutsch = Parmesankäse
Zubereitung:
Die Bucatini habe ich für mich entdeckt. Sie sind nicht so dünn wie Spaghetti, aber auch nicht so dick wie Makkaroni
Obwohl es jetzt Nachts doch schon ziemlich kalt ist, reifen sie immer munter vorsich hin.
Normaler weise nehme ich ja stückige Tomaten aus der Dose. Aber in Anbetracht der Tomatenschwemme hab ich die Tomatensoße selbst gekocht, Streber halt.
Die Tomaten (es waren 1 1/2 Kilo) hab ich gewaschen, geputzt und je nach Größe geviertelt oder halbiert. Mit etwas Wasser auf gekocht und geköchelt bis die Tomaten zerfallen und auch etwas eingekocht waren.
Nun hab ich alles mit der Flotte-Lotte passiert, den die kleinen Kernchen und die Schale stören mich in der Soße.
Nun kommen wir zu der eigentlichen Bolognese.
Zutaten für 4 Portionen:
3 Knoblauchzehen
1 große Möhre
1/2 Knollensellerie
Olivenöl
500 g Rinderhack
2 EL Tomatenmark
150 ml Trockner Rotwein
2 Teel Gemüsebrühe /selbst gemacht)
1 Lorbeerblatt
ein paar Zweige Rosmarin
etwas Zucker
getrocknete Peperoni (eigene)
500 g Bucatini
frisch ger. Parmigiano Reggiano / zu gut deutsch = Parmesankäse
Zubereitung:
- die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und fein würfeln
- den Sellerie und die Möhre waschen, schälen und in kleine Würfel schneiden
- den Rosmarin waschen und trocken schütteln
- das Olivenöl in einem Topf erhitzen und das Hack darin scharf anbraten, nun die Zwiebeln dazu geben und ebenfalls anbraten
- dann den Sellerie, die Möhre und den Knoblauch ebenfalls dazugeben, zwei EL Tomatenmark einrühren und mit dem Rotwein ablöschen
- nun die selbstgemachte Tomatensoße und 2 Teel Instant-Gemüse dazufügen und bei schwacher Hitze 1 Stunde köcheln lassen
- nach einer halben Stunde das Lorbeerblatt, den Rosmarin und etwas getr. Pepperoni dazugeben und mitköcheln lassen
- zum Schluß noch mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.
Die Bucatini habe ich für mich entdeckt. Sie sind nicht so dünn wie Spaghetti, aber auch nicht so dick wie Makkaroni
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Süßsauer eingelegte Peperoni
dieses Jahr hatte ich mir Samen von türkischen Peperonis bestellt und ausgesäät.
Große Hoffnung machte ich mir nicht, jemals was zu ernten.

Aber nein.
Die Pflanzen überraschten mich, fingen an zu blühen und brachten Früchte hervor.

Eine ist sogar noch rot geworden, da konnte ich dann den Samen fürs nächste Jahr entnehmen und trocknen.
Im Laufe der Grillsaison haben wir dann immer ein paar Schoten auf den Grill gelegt. Nun ist aber der Herbst eingetroffen und es gab schon einige Nachtfröste.
Also mussten sie abgeerntet werden.

Einige habe ich einzeln eingeschweißt und in den Frosta gelegt.
Ein Paar wurden getrocknet.
Den Rest habe ich dann süß-sauer eingelegt.
Zutaten für zwei mittelgroße Gläser:
ungefähr ein Kilo Peperoni
650 ml Wasser
350 ml Essig
150 ml Öl
2 Lorbeerblätter
15 Gewürznelken
300 g Zucker
3 Teel Salz
Zubereitung:
Nach wenigen Tagen sind sie gut durchgezogen und können verzehrt werden.
Große Hoffnung machte ich mir nicht, jemals was zu ernten.
Aber nein.
Die Pflanzen überraschten mich, fingen an zu blühen und brachten Früchte hervor.
Eine ist sogar noch rot geworden, da konnte ich dann den Samen fürs nächste Jahr entnehmen und trocknen.
Im Laufe der Grillsaison haben wir dann immer ein paar Schoten auf den Grill gelegt. Nun ist aber der Herbst eingetroffen und es gab schon einige Nachtfröste.
Also mussten sie abgeerntet werden.
Einige habe ich einzeln eingeschweißt und in den Frosta gelegt.
Ein Paar wurden getrocknet.
Den Rest habe ich dann süß-sauer eingelegt.
Zutaten für zwei mittelgroße Gläser:
ungefähr ein Kilo Peperoni
650 ml Wasser
350 ml Essig
150 ml Öl
2 Lorbeerblätter
15 Gewürznelken
300 g Zucker
3 Teel Salz
Zubereitung:
- die Peperoni waschen, und den Stiel entfernen
- alle Zutaten in einen großen Topf geben und zum Kochen bringen. 3 Minuten kochen lassen
- die Peperoni mit einem Schaumlöffel heraus nehmen und in heiß ausgespülte Twist-Off-Gläser füllen
- den Sud nochmals aufkochen, dann heiß über die Peperoni gießen und die Gläser verschließen
- 10 Minuten auf den Deckel stellen, dann umdrehen
Nach wenigen Tagen sind sie gut durchgezogen und können verzehrt werden.
Dienstag, 8. Oktober 2013
kalt geräucherter magerer Bauchspeck
ich ärgere mich immer über den labberigen mageren Speck in den Supermärkten.
In der Fleischabteilungen einiger Lebensmittelgeschäfte gibt es da schon noch festeren zu kaufen.
Durch die Massenherstellung von Fleischwaren und auch Massentierhaltung leidet leider auch der Geschmack
Am besten, finde ich jedenfalls, geschmeckt immer noch der Kärtner-Hausspeck.
Gibs nur leider nicht in Berlin.
Nun haben wir ja einen kleinen Räucherofen und man kann darin wunderbar kalt räuchen.
Angesteckt hat mich die Küchenschabe mit ihrem selbstgemachten Coppa, luftgetrocknet im letzten Jahr, den ich auch gemacht habe und auch wieder machen werde.
Kalt räuchern kann man nun leider nicht im Hochsommer, da die Temperaturen beim räuchern nicht über 25 °C steigen sollen.
Also ist der Herbst oder auch das Frühjahr die geeignete Jahreszeit.
Es wird nun ein ca. 1,5 kg großes Stück Schweinebauch gewaschen und trocken getupft, eventuell Knochen und Knorpel entfernt.
Besser ist es natürlich ein Stück zu bekommen ohne Knochen.
Für die Gewürzmischung verwende ich:
1 Teel Koriander ganz
1 Teel Fenchel ganz
1 Teel Kümmel ganz
2 Teel Wachholderbeeren
6 Pimentkörner
3 Lorbeerblätter
8-10 Pfefferkörner schwarz
etwas getrocknete Chilischote
50 g Pökelsalz
Gewürze werden nun im Mörser zerkleinert und mit dem Pökelsalz gemischt.
Durch das Pökelsalz behält das Fleisch die Farbe, man kann aber auch jedes andere Salz verwenden.
Der Bauch wird nun rundherum mit der Gewürzmischung eingerieben und in einem Gefrierbeutel verpackt.
Nun legt man das Fleisch für 5 Tage in den kühlen Keller oder in den Kühlschrank.
Jeden Tag den Beutel wenden und das Fleisch leicht massieren.
Es zieht ordentlich Wasser.
Nach den fünf Tagen wird das Fleisch aus der Lake genommen und mit einem Küchenpapier trocken getupft und dabei überschüssiges Salz und Gewürze entfernt.
Das Fleisch wird nun auf einen Fleischerhaken gesteckt und an der Luft für zwei Stunden getrocknet.
Die Kalträucherspirale wird nun mit Buchenspänen gefüllt und angezündet.

Das Fleisch wird in den Räucherofen gehängt und die glimmende Räucherspirale unten in den Räucherofen gestellt.

Sie glimmt und beräuchert den Speck für ca. 10 Stunden, dann folgen 14 Stunden Pause, den Ofen in dieser Zeit belüften.
Diesen Vorgang wiederhole ich so 3-5 mal, bis der Speck eine schöne Farbe angenommen hat. Jetzt hängt er im kühlen Keller zum lufttrocknen und kann bald angeschnitten werden.
In der Fleischabteilungen einiger Lebensmittelgeschäfte gibt es da schon noch festeren zu kaufen.
Durch die Massenherstellung von Fleischwaren und auch Massentierhaltung leidet leider auch der Geschmack
Am besten, finde ich jedenfalls, geschmeckt immer noch der Kärtner-Hausspeck.
Gibs nur leider nicht in Berlin.
Nun haben wir ja einen kleinen Räucherofen und man kann darin wunderbar kalt räuchen.
Angesteckt hat mich die Küchenschabe mit ihrem selbstgemachten Coppa, luftgetrocknet im letzten Jahr, den ich auch gemacht habe und auch wieder machen werde.
Kalt räuchern kann man nun leider nicht im Hochsommer, da die Temperaturen beim räuchern nicht über 25 °C steigen sollen.
Also ist der Herbst oder auch das Frühjahr die geeignete Jahreszeit.
Es wird nun ein ca. 1,5 kg großes Stück Schweinebauch gewaschen und trocken getupft, eventuell Knochen und Knorpel entfernt.
Besser ist es natürlich ein Stück zu bekommen ohne Knochen.
1 Teel Koriander ganz
1 Teel Fenchel ganz
1 Teel Kümmel ganz
2 Teel Wachholderbeeren
6 Pimentkörner
3 Lorbeerblätter
8-10 Pfefferkörner schwarz
etwas getrocknete Chilischote
50 g Pökelsalz
Gewürze werden nun im Mörser zerkleinert und mit dem Pökelsalz gemischt.
Durch das Pökelsalz behält das Fleisch die Farbe, man kann aber auch jedes andere Salz verwenden.
Der Bauch wird nun rundherum mit der Gewürzmischung eingerieben und in einem Gefrierbeutel verpackt.
Nun legt man das Fleisch für 5 Tage in den kühlen Keller oder in den Kühlschrank.
Jeden Tag den Beutel wenden und das Fleisch leicht massieren.
Es zieht ordentlich Wasser.
Nach den fünf Tagen wird das Fleisch aus der Lake genommen und mit einem Küchenpapier trocken getupft und dabei überschüssiges Salz und Gewürze entfernt.
Das Fleisch wird nun auf einen Fleischerhaken gesteckt und an der Luft für zwei Stunden getrocknet.
Die Kalträucherspirale wird nun mit Buchenspänen gefüllt und angezündet.
Das Fleisch wird in den Räucherofen gehängt und die glimmende Räucherspirale unten in den Räucherofen gestellt.
Sie glimmt und beräuchert den Speck für ca. 10 Stunden, dann folgen 14 Stunden Pause, den Ofen in dieser Zeit belüften.
Diesen Vorgang wiederhole ich so 3-5 mal, bis der Speck eine schöne Farbe angenommen hat. Jetzt hängt er im kühlen Keller zum lufttrocknen und kann bald angeschnitten werden.
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