Sonntag, 6. Dezember 2015

2. Advent und Nikolaustag


 
 
 
Ich wünsche allen meinen Lesern einen schönen 2. Advent und
 
einen vollen Nikolausstiefel









Die Meyer-Zitrone in ihrem Winterquartier,

sei blüht und blüht.




Samstag, 5. Dezember 2015

Der Weihnachtsbraten, doch nicht so ungesund








In der Weihnachtszeit wird vielerorts gerne Gänsebraten gegessen.

Und viele sind auch leider der Meinung, dass dieser dicke Bäuche und zu hohe Cholesterinwerte hervorruft.

Dem ist nicht so.   

An der Universität Greifswald hat Professor Uwe Bornscheuer in seinem Labor festgestellt das die Gans nur 27 % der ungesättigten Fette enthält.
Im Vergleich: Olivenöl enthält 19 %.

Also ran an die Gans, dass meiste Fett brutzelt ja eh heraus.

Aber nicht weg werfen. Man kann wunderbar den Rot- oder Grünkohl damit anschmoren.

Freitag, 4. Dezember 2015

Kürbissuppe mit Hackfleisch


Kürbissuppe ist ja nun wirklich keine große Sache. Vor einiger Zeit hatte ich einen Butter-Nut-Kürbis gekauft

Manchmal ist das so bei mir, ich sehe Gemüsesorten und nehme sie einfach mit. Die wandern dann in den Keller.

Bei Kürbis auch kein Problem, er hält ja bekanntlich einige Zeit durch.

Der Butter-Nut ist bauchflaschenförmig und eher beige. Er hat ein kleines Kerngehäuse und dadurch viel Fruchtfleisch. Allerdings sollte man den Kürbis vor der Verarbeitung schälen.

So nun aber zu meiner ganz einfachen, aber leckeren Suppe.


Zutaten für 4 Personen 
1 Butter-Nut-Kürbis
1 Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen
etwas Öl
Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer
einen Rest Kochsahne (ca. 100 ml)
1 kleine Chilischote
300 g Rinderhackfleisch




Zubereitung
  • Kürbis waschen, schälen, vierteln, Kerngehäuse mit eine Löffel entfernen, den Kürbis dann in grobe Stücke schneiden
  • Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken
  • etwas Öl in einem Topf erhitzen und das Zwiebel- Knoblauchgemisch darin andünsten
  • die Kürbisstücke dazugeben und ebenfalls leicht anschwitzen
  • mit Gemüsebrühe auffüllen, so dass der Kürbis gerade bedeckt ist
  • aufkochen und ca. 20 Minuten köcheln lassen
  • die Chilischoten halbieren, entkernen und fein hacken
  • kurz vor Ende der Garzeit etwas Fett in einer Pfanne erhitzen und das Hackfleisch kross darin anbraten, zum Schluss noch die Chilischote kurz mitbraten 
  • die Suppe vom Herd nehmen, die Sahne dazugeben und mit dem Mixstab pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken
  • die Suppe auf Tellern oder in Schalen anrichten und etwas von dem Hackfleisch dazugeben
Lecker und einfach

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Quittenkompott / nachgekocht

In meinem Keller lagen noch einige Quitten. Eigentlich wollte ich damit herzhafte Gerichte, wie zum Beispiel Entenbrust mit Quittengemüse oder ähnliches damit kochen. Zur Zeit komme ich aber nicht so richtig dazu, entweder sind die Kinder nicht oder es steht was anderes auf dem Speiseplan.

Da kam mir das Rezept von der Turbohausfrau gerade recht. Und da ich nicht weiß, ob alle die mir lesen auch in Ihrem Blog unterwegs sind kommt hier das Rezept.

Also ab in den Keller und die Quitten hoch geholt.


















Zutaten für 2-3 Gläser à 300 ml - 400 ml
7 Bio-Quitten
1 l Wasser
375 g Kristallzucker
2 Vanilleschoten
4 EL Honig
1 Bio-Zitrone
2 Beutel schwarzer Tee oder Losen im Teeei
1 Sternanis
2 Kardamomkapseln


Zubereitung
  • für den Sud in einem großen Topf Wasser mit dem Zucker und dem Honig erhitzen
  • die Vanilleschoten halbieren, auskratzen und beides in den Sud geben
  • die Zitrone heiß abwaschen, halbieren, Saft und Schale ebenfalls in den Sud geben
  • die Kardamomkapseln aufknacken und zusammen mit dem Sternanis  zugeben
  • zum Kochen bringen, ein paar Minuten köcheln lassen
  • den Topf vom Herd nehmen, den Teebeutel mit dem Tee in den Sud hängen und vier Minuten ziehen, dann entfernen
  • von den Quitten mit einem trockenen Tuch den Flaum abreiben, waschen, schälen, vierteln
  • das Kerngehäuse großzügig entfernen und die viertel jeweils noch einmal dritteln
  • die Quittenspalten in dem Sud 15-20 Minuten köcheln lassen, sie sollen nicht zu weich sein da in den Gläsern im heißen Sud noch weiter ziehen
  • Twist-Off Gläser sterilisieren und die Quittenscheiben durch einen Marmeladentrichter in die Gläser füllen
  • nun ein Haarsieb auf den Trichter setzten und dadurch die Gläser mit dem Sud auffüllen
  • fest verschließen, auf den Deckel stellen und nach 5-10 Minuten wieder um drehen

Die Quitten habe ich gleich in den Sud geschnitten, damit sie nicht so braun anlaufen, was sie leider sehr schnell tun.






Das Quittenkompott ist sehr, sehr lecker.

Da ich nicht alles in die Gläser hinein bekam, haben wir es am nächsten Tag zu Rostbratwürstel mit Kartoffelstampf gegessen.

Ich könnte mir auch eine Variante mit Nelken und Zimtstange sehr gut vorstellen.


Mittwoch, 2. Dezember 2015

Lauras Stern

Lauras Stern an Himmelszelt, hell und klar........

Wer Kinder oder Enkelkinder hat, kennt mit Sicherheit diese Textzeile aus "Lauras Stern".

Ich habe Sterne gebacken. Nichts aufregendes, aber hübsch anzusehen.

Es ist ein Rezept aus einem Dr. Oetker-Heftchen. Bei Dr. Oetker wurden Schokoladenstücken oder Schokolinsen in die "Arme" der Sterne gelegt.

Mit den Schokolinsen klappt es jedenfalls nicht, da sich die Zuckerglasur der Linsen im heißen Backofen auflöst. Und mit Schokoladen habe ich es erst gar nicht versucht.

Silberne kleine Kuchendekorationssterne kamen bei mir zum Einsatz.


Zutaten für etwa 50 Stück     


Backpapier
Sternausstecher (7 cm)
250 g Weizenmehl
1/2 Teel. Backpulver
100 g Puderzucker
abgeriebene Schale einer Bio-Orange
125 g weiche Butter
1 Ei
Kuchendekoration
Zuckerschrift mit Schokoladengeschmack


Zubereitung
  • Backblech mit Backpapier belegen
  • Backofen auf 160 °C Heißluft vorheizen
  • Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel mischen
  • Übrige Zutaten, wie Puderzucker, Orangenschale, Butter und Ei hinzufügen und alles mit den Knethaken des Handrührgerätes zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verarbeiten (ich bevorzuge zum Teigkneten lieber meine Hände)
  • den Teig in Folie einwickeln und mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen
  • Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche portionsweise dünn ausrollen
  • Sterne ausstechen und auf das Backblechlegen
  • Kuchendekoration jeweils auf der "Körpermitte" verteilen, ein oder zwei gegenüberliegende Spitzen als "Arme" darüberlegen und etwas andrücken
  • ca 10 Minuten im vorgeheizten Backofen backen
  • Plätzchen mit dem Backpapier auf einen Kuchenrost ziehen und erkalten lassen
  • zum Schluss die Sterne mit Zuckerschrift dekorieren.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Hackbraten aus dem Römer

Am Wochenende habe ich wieder einmal den alten Römer aus dem Keller hoch geholt und ordentlich gewässert.

Ich wollte mal versuchen wie ein Hackbraten immer Römertopf wird.

Eigentlich mach ich ihn ja immer im Backofen und als Beilage gibt es dann entweder gemischtes Gemüse oder Rotkohl dazu. Schön mit mageren Speck belegt hat er dann eine schöne braune Kruste. Dieses mal habe ich den Hackbraten auf Champignons gebettet.


Die Kruste fehlte leider. Ich hätte wahrscheinlich den Deckel zeitiger abnehmen sollen.


Der Braten selbst hatte aber einen tollen geschmeckt. Er war locker und saftig.

Der Vorteil am garen im Römertopf ist, dass man sich nicht um das Essen groß kümmern muss. Es können in der Zeit andere Dinge erledigt werden, da man nicht dauernd zum Ofen rennen muss um nachzusehen ob nichts anbrennt.







Zutaten für 3 Personen
700 g gemischtes Hackfleisch
1 Zwiebel
1 Ei
1 Bund glatte Petersilie
1 altbackenes Brötchen
1 Teel. getr. Thymian
Salz
Pfeffer aus der Mühle
magerer Speck
500 g frische Champignons
2 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 kl. Chilischote
1 kl. Kartoffel
1 EL Crème fraîche

Zubereitung
  • den Römertopf gut wässern
  • das Brötchen in Wasser einweichen
  • Pilze putzen
  • die Lauchzwiebeln putzen und in Ringe schneiden
  • die Chilischote entkernen und ebenfalls in feine Streifen schneiden
  • den Knoblauch schälen und fein hacken
  • die Pilze mit den Lauchzwiebeln, Knoblauch und Chili mischen und in den Römertopf geben
  • die Kartoffel schälen und fein dazu reiben
  • mit Salz würzen
  • mit einem 1/8 l kaltem Wasser angießen
  • die Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken
  • die Zwiebel schälen und ebenfalls fein hacken
  • das Brötchen ausdrücken
  • das Hackfleisch mit dem Brötchen, Ei, Petersilie, Thymian, Zwiebel, Salz und Pfeffer gut vermengen und zu einem Laib formen
  • den mageren Speck in dünne Scheiben schneiden und den Hackbraten damit belegen
  • der kommt nun oben auf die Pilze gelegt
  • Deckel auf den Topf legen und in den kalten Backofen stellen und auf 180 °C Ober-/ Unterhitze 1 1/2 Stunden garen
  • 15 Minuten vor Ende der Garzeit den Deckel abnehmen um den Braten etwas zu bräunen
  • zum Schluss den Braten aus dem Römertopf nehmen
  • die Champignons mit der entstandenen Soße und Crème fraîche verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken

Donnerstag, 26. November 2015

Paprikahähnchen mit Pak Choi

An dieser Stelle habe ich ja schon einmal Pak Choi zubereitet. Leider findet man ihn auch nicht allzu oft in den Geschäften.

Vielleicht ist das Gemüse nicht bekannt genug. Dabei schmeckt es lecker und ist schnell zubereitet.

Nun hat aber meine liebe Tochter welchen im Geschäft entdeckt und mir gleich zwei Päckchen mitgebracht.

Eine bekannte Tütensuppenfirma hat in seinem Sortiment Paprikahähnchengewürz mit Bratschlauch.
Ich habe es mal ausprobiert. Angeblich soll man vier Hähnchenkeulen in den Bratschlauch bekommen.

Nun ja, ich bekam nur zwei rein. Meine haben etwas über 300 g -325 g gewogen, angegeben sind Keulchen um 200 g. Keulchen halt.


Na egal. Dann eben nur zwei.

Geschmacklich waren die Hähnchen-Schenkel aber toll.

Aber der Pak Choi war richtig lecker mit Zwiebel, Ingwer, Knoblauch und Chili.

Aber nochmal kaufen würde ich das Fertigprodukt nicht mehr. Den Bratschlauch bekommt auch einzeln, da kann man die Länge dann selber entscheiden und Hähnchengewürz kann man auch selber zusammenstellen.

Es gibt übrigens auch noch Kräuter-Hähnchenschenkel.
 

Der Vorteil des Bratschlauches ist, dass der Ofen sauber bleibt und das Geflügel ist schön saftig.




Zutaten für 2 Personen  
2 Hähnchenkeulen
Paprikahähnchengewürz
Bratschlauch
300 g Pak Choi
1 kl. Zwiebel
1 kl. Chilischote
2-3 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer
Butter
Salz

Zubereitung
  • Bratschlauch in entsprechender Länge zuschneiden und ein Ende verschließen
  • Backofen auf 200 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen
  • Hähnchenkeulen waschen, trocken tupfen und in den Bratschlauch legen
  • das Paprikahähnchengewürz dazu geben, Beutel verschließen, Gewürz gut verteilen und den Bratschlauch auf ein Backblech legen und im Ofen 60 Minuten garen
  • den Pak Choi in kochendem Salzwasser 10 Minuten garen, länger braucht er nicht
  • die Zwiebel, Ingwer und den Knoblauch schälen und klein hacken
  • die Chilischote halbieren, entkernen und ebenfalls klein hacken
  • Butter in einer Pfanne schmelzen
  • Zwiebel, Knoblauch und Chili darin andünsten
  • Pak Choi abgießen und in die Pfanne mit dem Zwiebelgemisch geben und kurz mitdünsten
  • Bratschlauch aus dem Ofen nehmen, aufschneiden (Vorsicht heißer Dampf)
  • Hähnchenkeulen zusammen mit dem Pak Choi auf Teller anrichten und etwas Bratensaft dazugeben
Ich hatte Salzkartoffeln dazu gereicht.

Printfriendly