Mittwoch, 18. Januar 2017

Rillette von der Ente

Im Dezember gab es in unserer Tageszeitung täglich ein Lieblings-Rezept eines berliner Gastronom.
Mein Mann hat mir einige Rezepte herausgerissen. Auch dieses. Nur riss er nicht alles heraus, somit weiß ich jetzt nicht mehr welcher Gastronom es war
Sollte er hier zufällig lesen, was ich nicht glaube, dann bitte ich dies zu entschuldigen.

Das Enten-Rillette ist ein leckerer Brotaufstrich. Man kann ihn auch aus Gänsefleisch herstellen. Einen einzigen Kritikpunkt gibt es. Es hätte mehr Fett dabei sein können.
Vom letzten Gänsebraten habe ich mir welches aufgehoben und beim nächsten Mal werde ich mehr davon verwenden.
Es eignet sich auch gut zur Weihnachtszeit als "Geschenk aus meiner Küche".

















Zutaten für 4 à 250 ml
1 Ente (3,5 - 4 Kilo )
Enten- oder auch Gänsefett
2 Boskopäpfel
2 EL grober Senf
halbes Bund frischer Majoran
Salz
Pfeffer
Zucker
Apfelessig
Lauchzwiebeln

Zubereitung
  • die Ente zerteilen
  • Ententeile mit Entenfett und wenigen Esslöffeln Wasser zwei Stunden köcheln lassen, bis sich das Fleisch vom Knochen löst
  • Ententeile herausnehmen, die fette, weiche Haut vom Fleisch trennen und beiseitestellen
  • das flüssige Fett abschöpfen und auch beiseitestellen
  • Zwiebeln schälen und fein hacken
  • ein wenig von dem Entenfett in eine Pfanne geben und die Zwiebeln darin kross und braun rösten
  • den im Topf verbliebenen Bratensaft stark einreduzieren
  • die Äpfel schälen, fein würfeln und mit dem Bratensaft weiter einkochen
  • das Entenfleisch fein mit der Hand zerzupfen
  • Fleisch und das beiseitegestellte Entenfett dazugeben und durchkochen lassen
  • die fette Entenhaut fein würfeln und in einer Pfanne kross anbraten und zu dem Entenfleisch dazu geben
  • mit Salz, Pfeffer, Majoran, Senf und Zucker abschmecken
etwas überwürzen, da heiß abgeschmeckte Speisen nach dem Abkühlen an Geschmack verlieren.
Noch heiß in die sauberen Gläser füllen, mit Entenfett luftdicht abschließen.

Ein geschlossenes Glas hält sich 6 Monate im Kühlschrank.

Und morgen gibt es hier ein Rezept für ein frisches Brot. Lecker sag ich euch. Den Brotaufstrich könnt ihr auch noch mit ein paar in  Ringe geschnittene Lauchzwiebel aufpeppen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Printfriendly