Montag, 5. Dezember 2016

Semmelknödel

Hier gab es eine ziemlich lange Pause.

Ich war in einer Rehabilitations-Klinik im Schwarzwald. Dort lebte man etwas hinter dem Mond. Einen Hotspot musste man sich kaufen. Welches ich natürlich nicht machte.
Was sollte ich auch berichten. Das Mittagessen war im großen und ganzen ganz in Ordnung. Das Frühstück war mir nach der ersten Woche schon über.  Es gab immer mehrere schlappe Brötchensorten, Wurst, Marmelade, Käseaufschnitt und Frischkäse.
Zum Abendessen gab es viele Salate. Die waren schon recht abwechselungsreich.
Es war eben kein *****Hotel.

Hier auf  dem Blog geht es jedenfalls nun wieder weiter.


Heute habe ich eine in der ganzen Familie beliebte Beilage: Semmelknödel.

In einigen Regionen Deutschlands gibt es Knödelbrot schon fertig geschnitten. Hier bei uns kauft man sich Brötchen, lässt sie ein bis zwei Tage offen liegen und dann schneidet man sie in kleine Würfel.







Zutaten für 12 - 14 Knödel je nach Größe
10 altbackene Brötchen
Salz
500 ml Milch
50 g Butter
3 Eier
etwas Mehl
wer mag: gehackte Petersilie und einen Teelöffel geriebene Zwiebel




Zubereitung:
  • die altbackenen Brötchen entweder feinblättrig oder in kleine Würfel schneiden
  • Milch und Butter lauwarm erwärmen und über die Brötchen gießen
  • ca 30 Minuten ziehen lassen
  • die Eier zugeben und alles gut verkneten, 
  • sollte der Teig zu weich sein, etwas Mehl einarbeiten
  • mit angefeuchteten Händen nun Knödel formen
  • Salzwasser zum kochen bringen 
  • Knödel hineingeben, Temperatur reduzieren
  • wenn die Knödel oben schwimmen sind sie gar
Nun kann man sie abkühlen lassen, mit einem Vakkuinierer einscheißen und einfrieren. Bei Bedarf dann im Wasserbad im Beutel erhitzen.


 Lecker auch mit Entenkeule und Rotkohl.


Kommentare:

  1. Das ist schön, das Du wieder hier bist. Ich kenne die Knödel auch mir kl.Speckwürfel.
    L G Sieglinde K.B.

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    1. Mmh, Tiroler-Speckknödel in einen leckeren Rinderbrühe serviert. Das erinnert mich an meinen lieblings Urlaubsort Kärnten.

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  2. Fein, dass du wieder da bist! Dass solche Kur- oder Reha-Zentren kein Fünfsternehotel sind, durfte ich diesen Sommer auch erleben. Aber gut hat es in jedem Fall getan und ich würde am liebsten gleich wieder.

    Die Idee, Knödeln einzuschweißen, ist super! Ich muss irgendwann doch einen Vakuumierer kaufen.

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    1. Oh ja, die Reha selbst war schon sehr gut.
      Die Anschaffung eines Vakuumierer lohnt sich wirklich. Zum einen hat man dadurch mehr Platz im TK und man kann die Lebensmittel im Wasserbad erhitzen. So brennt nichts an.

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