Montag, 19. Juni 2017

Pasta, selbst gemacht

Studientag der Lehrer an der Schule unserer Enkeltochter.
Oma hat Urlaub.
Was liegt näher, als das Oma das Kind hütet.
Der Opa war natürlich auch zu Hause.
Oma dachte sich nun, das Kind muss beschäftigt werden. Da machen wir doch einfach mal Nudeln selbst.
Hä, einige werden jetzt sagen: sie ernährt sich seit einiger Zeit low carb.
Das ist richtig. Aber zwischen drin sollte man auch die sogenannten ungesunden Kohlehydrate verzehren, damit der Stoffwechsel angeregt wird.

Den Teig habe ich schon vorbereitet, da er mindestens eine halbe Stunde in einem Gefrierbeutel ruhen muss. Bitte nicht in den Kühlschrank, da der Teig dann fest und bröckelig wird.

Der "Großen" hat es Spaß gemacht und die Nudeln waren richtig lecker. Man sieht es an den Daumen hoch.


Zutaten für 4 Personen
300 g Mehl
2 Eier
 2 Eigelb
1/2 Teel Salz
1 EL Olivenöl

Zubereitung
  • Mehl in eine Schüssel geben und eine Kuhle in die Mitte drücken
  • Eier und Eigelbe dort hineingeben, dann  Salz und Öl
  • zuerst alles Flüssige mit einer Gabel verrühren, dabei so viel Mehl vom Rand einarbeiten, bis ein dicker Brei entstanden ist
  • Anfangs ist der Teig krümelig, daher so lange kneten, bis daraus ein fester Teig entstanden ist
  • nun muss der Teig mindestens wie oben beschrieben ruhen
  • der Teig wird jetzt in vier Teile geteilt und mit der Nudelmaschine zu dünnen Bändern ausgewalzt
  • dabei die Walzen nach jedem Durchgang immer enger stellen, bis das Teigband lang und dünn genug ist
  • bevor die Nudeln geschnitten werden müssen die Teigbänder über einen sauberen Besenstiel zum Trocknen aufgehängt werden (wegen der Hygiene mit Alufolie umwickeln). Das ist wichtig, da sonst die Nudeln zusammenkleben
  • nun einen Scheidaufsatz auf die Nudelnmaschine setzten und die Nudeln in die gewünschte Form bringen
  • die Nudeln braucht man nur kurz vor dem Servieren in kochendem Salzwasser erhitzen und schon sind sie fertig
  • je nach Belieben eine leckere Soße dazu servieren

Kommentare:

  1. Sehr brav, dass du die Nudeln selber machst. Und dein Nudelteller am Schluss schaut so gut aus, dass ich sofort Hunger bekomme.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Allzu oft mache ich sie leider nicht selbst. Man hat ja auch noch eine Nebenbeschäftigung bei einem Arbeitgeber. Man merkt aber den Unterschied. Selbst gemacht ist eben selbst gemacht und man weiß was drin steckt.

      Löschen

Printfriendly