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Mittwoch, 28. Februar 2024

Hexenbrot

Angesteckt hat mich eine Internetbekannte mal wieder ein Brot zu backen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, mir schmeckt auch das Brot (Fabrikware) vom Discounter nicht mehr. Vor langer Zeit habe ich ja oft Brot selbst gebackten. Es ist dann aber in Vergessenheit geraten. 

Warum das Brot Hexenbrot heißt kann ich nicht sagen. Es ist kein Hexenwerk. Durch die lange Teigführung braucht man schon zwei Tage um endlich ein frisches Brot auf dem Teller zu haben.

Wer das Brot nachbacken möchte, sollte auf die Zutaten achten. Ich bin es gewohnt, dass Flüssigkeiten in Milliliter angeben sind. Hier aber in Gramm.


Zutaten:

300 g Buttermilch
220 g Wasser
200 g Weizenmehl 1050
200 g Weizenmehl 550
100 g Dinkeldunst (ich Weizengrieß)
100 g Ruchmehl (ich Weizenmehl 1050)
20 g Olivenöl
14 g Salz
10 g Honig
3 g frischer weißer Pfeffer
6 Knoblauchzehen
1 g frische Hefe

Zubereitung:

  • zunächst die sechs Knoblauchzehen schälen, in Stücke schneiden und in 150 g des Wassers weich dünsten und pürieren
  • danach das Olivenöl dazugeben und das Mus abkühlen lassen
  • die Mehle trocken gut vermischen
  • restliches Wasser, Knoblauchmus, Buttermilch, Hefe, Honig, Pfeffer sowie das Salz verrühren und zum gemischten Mehl hinzugeben
  • mit der Küchenmaschine 10 Minuten auf langsamer Stufe, anschließend 5 Minuten schneller kneten
  • den Teig in eine geölte Wanne oder Schüssel geben, mit Frischhaltefolie bedecken und für 24 Stunden bei Raumtemperatur in der Küche stehen lassen
  • in den ersten vier Stunden alle 60 Minuten einmal dehnen und falten
  • danach den Teig auf eine dünn mit Dinkeldunst (ich Weizengrieß) ausgestreute Arbeitsfläche stürzen, nochmals dehnen und falten und zu einer Kugel formen
  • den Teig nochmals abgedeckt 1 Stunde gehen lassen und danach einschneiden
  • im gut vorgeheizten Backofen bei 250 °C, fallend auf 225 °C für 50 Minuten im guseisernen Topf backen (den Topf schon beim Vorheizen in den Ofen stellen)


der Teig

nach 24 Stunden   

 

lasst es euch schmecken

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